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ᐅ Hausbau in Planung - was würdet ihr präferieren?

Erstellt am: 19.01.10 16:19
A
arturihno
Hallo Forum,

ich habe mich aufgrund vieler Fragen hier angemeldet und hoffe auf reges Interesse bei der Beantwortung meiner Fragen.

Kleine Vorgeschichte:
Aufgrund des nicht so hohen Eigenkapitals wollten wir eigentlich erst in ca. 3-4 Jahren bauen, um ca. 30.000 EUR mehr auf der Eigenkapitalseite stehen zu haben. Da wir zur zeit ein sehr günstiges Zinsniveau haben und der Zinssatz entsprechend sehr niedrig ist, haben wir uns für einen kurzfristiges Hausprojekt entschieden.

Allein die Besserstellung der Konditionen würden ein Eigenkapital bei Zinssteigerung von 1% ca. 35.000 EUR verschlingen.

WENN nicht JETZT, WANN DANN !?!?!?

Voraussetzungen des Grundstückes:

WR reines Wohngebiet
Grundflächenzahl 0,3
Geschosse ein Vollgeschoss zzgl. ausbaubares Dachgeschoss I
und Dachgeschoss II
Dachneigung Satteldach mit 45-50°
Firstrichtung giebelständig zum ****weg
Die Grundstücke sind sofort bebaubar und sind besonders für eine Einfamilienhausbebauung
geeignet.


1. Ist es günstiger sich durch einen Architekten eine Zeichnung erstellen zu lassen und die Arbeiten selber an örtliche greifbare Firmen auszuschreiben oder Firmen wie Heinz von Heiden oder Baudirekt in Betracht ziehen? Wer hat mit Heinz von Heiden Erfahrungen?

Ich glaub wenn diese grundsätzliche Frage geklärt wird kann ich mit meinem eigentlichen Fragenkatalog starten 😀
D
DarthVader
22.10.11 13:11
Also bei mir sieht es mit dem Eigenkapital ähnlich aus. Nur ist das Grundstück mit ca. 50000 € deutlich günstiger. Ich gehe so bei 140 qm auch davon aus, dass ich mit 280000 € rechnen muss. 😡 Und ich weiß noch nicht einmal, ob dann schon eine Küche mit dabei ist. Wenn man mal so durch die neuen Baugebiete läuft kann ich mir gut vorstellen, dass so eine Küche mit mittigem Kochplatz usw. schon 10000 € zusätzlich veranschlagt.

An deiner Stelle würde ich aber auch nicht den Kredit auf 25 Jahre fest machen. Ich finde das sehr sehr lange. Ich habe mir überlegt das erst mal 10 Jahre zu machen. da hättest du dann schon 1,1 % mehr Tilgung drin! Dabei gehe ich davon aus, dass du 10 Jahre bei der Hausbank für 3,5 % bekommst, bei Dr. Klein steht was von 3,00 % Zinsen.

Und mit der Eigenleistung, ich weiß nicht ob das dann immer so hin haut. Nachher brauchst du 3 x so lange wie ein bezahlter Fliesenleger. Das lohnt dann irgendwann auch nicht so. ist zumindest meine Meinung.

Ich habe für mich auf jeden Fall so ziemlich festgelegt, dass ich kein Fertighaus haben möchte und bei der Auftragsvergabe gerne mitreden möchte. Am besten mit jemandem zusammen, der sich damit auskennt. Ich weiß aber nicht, wo ich so jemanden her bekomme? Einen Architekt benötige ich denke ich mal eher sehr wenig. So große Abweichungen bei den Häusern gibt es ja eh nicht. Ich würde den nur den Feinschliff der Zeichnung machen lassen, weil das glaube ich nur ein Architekt machen darf?
E
E.Curb
23.10.11 11:17
Moin,
DarthVader schrieb:

Ich habe für mich auf jeden Fall so ziemlich festgelegt, dass ich kein Fertighaus haben möchte und bei der Auftragsvergabe gerne mitreden möchte. Am besten mit jemandem zusammen, der sich damit auskennt. Ich weiß aber nicht, wo ich so jemanden her bekomme? Einen Architekt benötige ich denke ich mal eher sehr wenig.

Wenn Du Dich aber mit Auftragsvergabe nicht auskennst, dann brauchst Du einen Architekten.
Wie stehts mit Planung und bauleitung ? Kennst Du Dich damit aus ?

Gruß
D
DarthVader
23.10.11 12:38
Damit kenne ich mich natürlich nicht mit aus. Ich habe gehört, dass man mit einem Bauleiter auch gut arbeiten könne. So haben es zumindest Bekannte von uns gemacht. Ich habe mir das so vorgestellt, dass der Bauleiter vorgibt wann und wie welche Handlungen durchgeführt werden müssen. Auch sollte er sagen was wichtig ist bei den Angeboten und da auch sagt was geht und was nicht. Das ich da selber noch mitentscheiden möchte ist einfach, dass ich die letztendliche Entscheidung nicht aus der Hand gebe. Ich habe z.B. einen Bekannten, der Steine verkauft. Da würde ich halt den Bauleiter fragen wollen was ich alles haben muss in welcher Qualität und dann Angebote einhole. Zum Schluss würde ich dann meinen Bekannten fragen und zu 99 % da kaufen.

Du sagst ich brauche unbedingt einen Architekten
? Zur endgültigen Bauzeichnung ist mir das auch klar, aber danach muss ich ihn auch haben?

Was darf denn ein Architekt oder Bauleiter so nehmen für ein Haus?
E
E.Curb
23.10.11 13:15
Moin,
DarthVader schrieb:
Damit kenne ich mich natürlich nicht mit aus. Ich habe gehört, dass man mit einem Bauleiter auch gut arbeiten könne.

Idealerweise ist der Bauleiter von Beruf Architekt
DarthVader schrieb:

Das ich da selber noch mitentscheiden möchte ist einfach, dass ich die letztendliche Entscheidung nicht aus der Hand gebe.

Die Einbindung eines Architekten bedeutet nicht, als Bauherr keine Entscheidungsfreiheit mehr zu haben. Der Architekt arbeitet in Deinem Interesse und nach Deinen Entscheidungen und bringt seine Erfahrungen mit ein. Das letzte Wort hast DU
DarthVader schrieb:

Ich habe z.B. einen Bekannten, der Steine verkauft. Da würde ich halt den Bauleiter fragen wollen was ich alles haben muss in welcher Qualität und dann Angebote einhole. Zum Schluss würde ich dann meinen Bekannten fragen und zu 99 % da kaufen.

Da bist Du vollkommen frei. Du kannst Dein Material kaufen wo Du willst.

DarthVader schrieb:

Du sagst ich brauche unbedingt einen Architekten? Zur endgültigen Bauzeichnung ist mir das auch klar, aber danach muss ich ihn auch haben?

ja, damit Du jemanden hast, der sich damit auskennt.
Außerdem schreibt die Bauordnung (zumindest in SH) vor, einen Bauleiter zu benennen, der auch dazu befähigt ist.
DarthVader schrieb:

Was darf denn ein Architekt oder Bauleiter so nehmen für ein Haus?

Kommt drauf an, was er alles machen soll. Der Architekt rechnet nach HOAI ab. Darf er auch nicht anders......

Gruß
D
danie87
23.10.11 18:59
Ich habe mit meinem Bauleiter ganz schlechte Erfahrungen gemacht, das heißt er hat mich ordentlich über den Tisch gezogen und kommt damit wohl durch.
Ich hätte die Bauleitung ruhig beim Architekten lassen sollen, denn der hätte nach HOAI zwar mehr gekostet, als der Bauleiter, aber ich wäre nicht so aus M*ul geflogen...Das Geld hätte ich wahrscheinlich ausgeben sollen, denn mit den Mehrkosten, die mir durch den Pfusch entstanden sind, hätte ich es locker wieder drin gehabt...
Tjaja, letztlich dauert das Abenteuer Hausbau für mich noch lange, weil der 'Bauleiter' einiges vermasselt hat-der Dachstuhl muss geändert werden, weil anders als in der Statik dimensioniert; KaSa-Stürze in den Fenstern, obwohl laut Statik U-Schale+Träger eingebaut werden sollten.
dr. kleinarchitektenbauleiterkücheauftragsvergabebauleitunghoaistatik