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ᐅ Hausbau in Bayern... Machbar?


Erstellt am: 08.03.15 18:00

maximax18.03.15 11:05
Irgendwoabaier schrieb:
Ähem... Fertighäuser sind meist Holzständer-Bauweise
Aber nicht jede Holzständer-Bauweise ist ein Fertighaus.
Preislich: sind Fertighäuser derzeit meistens teurer wie Massivhäuser.
Deswegen würde ich mir auch kein Fertighaus kaufen. Preislich kratzen die schon fast an frei geplanten Häusern.
Gruselige Erfahrungen... Welche? Aus welchen Baujahren?

Gruselige Erfahrungen hängen prinzipiell von der Umsetzung ab. Mit einer verkorksten Planung und einer doppelt verkorksten Umsetzung bekommt man auch das beste Konzept verkorkst.
Zugegebener Maßen nicht in Deutschland. Allerdings hat die Bauweise 4 intrinsische Nachteile:
a) Geringe Wärme- und Wasserkapazität, d.h. schlechter Wärmeschutz und u.U. schlechtes Klima
b) Geringe Schalldämmung
c) Starke Übertragung von Körperschall.
d) IdR. liegt direkt unter der Innenschale eine notwendige Dampfbremse. Da können Löcher und Ausführungsfehler sehr schnell Probleme bereiten.
Klar, man kann versuchen diese Punkte durch aufwendige Lösungen zu kompensieren, aber dann wird es teuer und optimal wird es nicht.
Irgendwoabaier18.03.15 11:22
maximax schrieb:


Deswegen würde ich mir auch kein Fertighaus kaufen. Preislich kratzen die schon fast an frei geplanten Häusern.

Auch Fertighäuser können frei geplant werden - ist sogar relativ häufig der Fall.
Zugegebener Maßen nicht in Deutschland. Allerdings hat die Bauweise 4 intrinsische Nachteile:
a) Geringe Wärme- und Wasserkapazität, d.h. schlechter Wärmeschutz und u.U. schlechtes Klima
b) Geringe Schalldämmung
c) Starke Übertragung von Körperschall.
d) IdR. liegt direkt unter der Innenschale eine notwendige Dampfbremse. Da können Löcher und Ausführungsfehler sehr schnell Probleme bereiten.
Klar, man kann versuchen diese Punkte durch aufwendige Lösungen zu kompensieren, aber dann wird es teuer und optimal wird es nicht.

Das ist keine Frage der Bauweise 'Holzständerbauweise', sondern eine Frage der Planung, Konstruktion, Auswahl der richtigen Lösung. Billig bleibt billig, und billig gibt Gemauert auch schnell nur billig und Probleme. Und hochwertige Lösung 'Holzständerbauweise' hat die Probleme nicht - genausowenig hochwertige Lösung 'Mauerwerk'...
Vernünftige Holzständerwerks-Bauweisen heutzutage unterscheiden sich doch deutlich von den typischen Umsetzungen der 70er.
maximax18.03.15 13:24
Irgendwoabaier schrieb:
Das ist keine Frage der Bauweise 'Holzständerbauweise', sondern eine Frage der Planung, Konstruktion, Auswahl der richtigen Lösung.
Nein, das sind die prinzipiellen physikalischen Nachteile einer Holzständerbauweise, auch wenn die Fertighausindustrie das anders in ihrer Publicity darstellt. Wie gesagt kann man versuchen die Probleme durch aufwendige Lösungen zu unterdrücken und vielleicht sogar bessere Ergebnisse erzielen als in einem schlechten Massivhaus, aber ist ist halt der Nachteil des Systems. Und ich würde auch weiter gehen und behaupten dass ein Fertighaus was in Wärmekapazität und Schalleigenschaften vergleichbar mit einem Massivhaus ist teurer ist.
Lars88118.03.15 15:20
Also eigentlich hat der TE anfangs nur ne Frage zu seiner Kostenplanung gehabt...

Ziegel oder Holz wird ja offensichtlich wie eine Religionsfrage hier behandelt, dabei hat bisher niemand ne Ahnung, was der TE überhaupt bauen will. Wie will man dann über Vor- oder Nachteile philosophieren, wenn man nicht einmal das Material kennt aus dem gebaut wird?

Schallschutz ist da noch das am häufigsten anzutreffende Märchen. Unabhängig davon, dass ich überzeugt bin, Schallschutz im Haus entsteht nicht beim Material in der Wand, möchte ich mal folgende Zahlen in den Raum werfen (Schalldämmung wird als RW-Wert in Dezibel angegeben):

11,5er verputztes Mauerwerk ca. 42db
Holzständer beidseitig OSB + Gipskarton + Mineralwolle im Gefach ca. 43db

Beide Werte dürfen gerne durch eine bekannte Onlinesuchmaschine überprüft werden, Links darf ich hier ja nicht einfügen...

Soviel dann mal zu diesem "physikalischen Nachteil", aber ob der Wandaufbau so ist, weiß hier niemand. Beides geht deutlich günstiger und wird dementsprechend auch andere (aber ebenfalls vergleichbare) Werte haben.

Der 2. "physikalische Nachteil" ist dann die Wärmekapazität? Da du wohl nicht den U-Wert meinen wirst, gehe ich mal von dem anderen Märchen mit dem Stein als Wärmespeicher aus. Ein moderner Ziegel für Effizienzhäuser hat generell nicht so viel Masse wie viele denken, aber hier empfehle ich den Selbstversuch.
Einfach mal ein KVH Kantholz, einen Poroton-, Gasbeton- und Kalksandstein im Baumarkt kaufen und diese dann im Haus lagern und damit auf Zimmertemperatur bringen. Danach alles nach draußen bringen (natürlich wenn es kalt ist) und 10 Minuten später noch mal anfassen, so kann man sich ein schönes Bild von der Wärmespeicherung machen.


Eigentlich ein Wunder, dass noch niemand was zum Brandschutz gesagt hat... Ernsthaft über Vor- und Nachteile beider Bauarten kann man jedenfalls nur diskutieren, wenn man einen direkten Vergleich hat. Also Holzhausbauer A baut seine Wände, Decken, etc. so und Ziegelhausbauer B macht es eben so. Wie oben bereits vermerkt wurde, gibt´s beides hochwertig und auch einfach.
Wenn die Bauqualität der verglichenen Firmen identisch ist, dann wird übrigens auch der Kaufpreis identisch sein, egal ob oben oder unten.
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