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ᐅ Hausbau im Vergleich zu Hauskauf


Erstellt am: 04.03.2024 09:27

Basket21 04.03.2024 09:27
Hallo zusammen,

wir sind ein junges Pärchen aus Bayern und stehen vor einer zukunftsträchtigen Entscheidung.
Wir haben aktuell zwei Möglichkeit uns den Traum von einem Eigenheim zu erfüllen.
Kurz zu uns, wir leben aktuell in einer kleinen Wohnung 600€ warm miete und sind beide unbefristed berufstätig.
Meine Freundin , 27 Jahre alt, 2400 € Netto und Ich, 29 Jahre alt, 3200 € Netto, d.h. zusammen 5600 € und 100Tsd € Eigenkapital.
Kinder haben wir aktuell keine, aber sind in Planung.

Unsere 1. Option wäre ein Abriss mit Neubau auf einem Familiengrundstück.
Das Grundstück ist ungefähr 420qm groß und befindet sich an einer Straße mit Buslinie. Ist aber direkt neben der Familie und man könnte die Gärten miteinander verbinden.
Das aktuelle Haus ist von 1900 und ist halb unterkellert mit einem Gewölbekeller, eine Renovierung kommt für uns definitiv nicht in Frage.
Bezüglich des Neubaus müssten wir zwei Vollstockwerke und ein Satteldach mit 45 Grad bauen.
Wir hätten gerne an die 150qm Wohnfläche. Bezüglich Massiv oder Fertighaus sind wir offen für beides.
Bezüglich des Kellers wollen wir diesen unbedingt behalten und würden diesen ggfs. auch komplett unterkellern.
Wir müssten leider eine Brandschutzwand mit einplanen aufgrund des Abstandes zu dem anderen Häusern.
Wir brauchen keinen Balkon oder sonstiges.
Garagen wären noch vorhanden und würden wir auch so weiterbenutzen, diese wurden im Laufe der Jahre mal renoviert.

Finanziell war unsere Kalkulation wie folgt aus:
Ausbezahlen Familie Grundstück / Haus: 30Tsd €
Abrisskosten: 25 Tsd €
Notarkosten: 5 Tsd €
Haus 150qm * 3000€/qm = 450Tsd €
Baunebenkosten 10% = 45 Tsd €
Keller (schwer einzuschätzen) 70qm * 500€/qm = 35Tsd €
Küche: 15Tsd €
Außenbereich (Terrasse, Einfahrt, Tor): 20 Tsd €
Puffer für Sonderwünsche: 20 Tsd €

Gesamtsumme: 645 Tsd €
Bei 3.5% Zinsen, 2% Tilgung und 100Tsd € Eigenkapital lägen wir da aktuell bei 2681€ monatlich ohne KFW Förderung.
Wir würden aber gerne KFW 40 bauen.

Die 2. Option wäre eine Doppelhaushälfte zu kaufen.
Diese befindet sich in einem etwas ruhigeren Verkehrsbereich, knapp 300m weiter weg von der Familie.
Das Grundstück ist allerdings nur 304qm groß.
Die Doppelhaushälfte ist 20 Jahre alt, aber ein einem sehr gepflegten Zustand, ist komplett unterkellert und hat 140qm Wohnfläche ohne Keller.
Küche ist enthalten und wurde erst erneuert. Energieeffizienz C mit durchschnittlichem Verbrauch.
Zwei Kinderzimmer sind vorhanden, sowie ein ausgebauter stehhoher Spitzboden.
Der Garten ist aktuell größtenteils gepflastert oder mit Steinen ausgelegt.
Man könnte theoretisch sofort einziehen.

Gesamtsumme: 475 Tsd € mit Kaufnebenkosten und ohne Renovierungen
Bei 3.5% Zinsen, 2% Tilgung und 100Tsd € Eigenkapital lägen wir da aktuell bei 1851€ monatlich.


Da wir noch nie ein Haus gebaut haben bzw. in einer Doppelhaushälfte gewohnt haben, würden wir uns über euren Input freuen.

Ist beides überhaupt monatlich machbar und haben wir ggfs. etwas vergessen?
Wir sind sehr sparsam und haben aktuell Nebenkosten ohne Miete von 1000€ monatlich. Die Bank hat uns auch eine Finanzierung zugesagt. Von der Haushaltsrechnung würden wir beides in der Theorie hinbekommen.

Wie viel Aufwand und Kosten ist es einen feuchten Keller bei einem Abriss mit Neubau trocken zu legen?

Hat ggfs. jemand Erfahrungen mit dem Abriss eines Hauses und kann uns diese weitergeben?

Hört man bei einer Doppelhaushälfte von den Nachbarn etwas?

Wir haben zwar die aktuellen Eigentümer gefragt, diese haben dies verneint, wir hatten aber das Gefühl etwas gehört zu haben. Da wir mit unseren Untermietern hier Probleme haben, würden wir dies gerne ausschließen können.


Über eine Rückmeldung und eure Hilfe würden wir uns sehr freuen!

Viele Grüße

nordanney 04.03.2024 09:48
Nur mal eben zwischen Tür und Angel zu Deinen Fragen:
Basket21 schrieb:

Ist beides überhaupt monatlich machbar und haben wir ggfs. etwas vergessen?
Machbar? Ja klar. Sinnvoll? Die Frage musst Du Dir selbst beantworten, da Du mal davon ausgehen kannst, dass der Neubau teurer als in Deiner Planung wird. Alleine der 70qm Keller wird Pi mal Daumen doppelt so teuer wie von Dir angesetzt.
Und wenn Du jeden Monat gute T€ 3 nur fürs Haus abgeben möchtest, muss man das schon wollen. Kinder machen die Finanzplanung dann auch nicht einfacher...

Davon abgesehen frage ich mich heutzutage immer wieder neu, warum es unbedingt immer so große fette Häuser sein müssen. 150qm + Vollkeller + DG-Flächen.
Klar, das kostet richtig Kohle - gut geplante 140 qm ohne Keller sind finanziell deutlich entspannter und von der Wohnqualität auch nicht schlechter. Aber gut, das kommt aus der Zeit des kostenlosen Geldes.
Sparsam beim Geld sein, aber nicht bei den Flächen im Haus...
Basket21 schrieb:

Wie viel Aufwand und Kosten ist es einen feuchten Keller bei einem Abriss mit Neubau trocken zu legen?
Sehr viel Aufwand. Du musst den kompletten Keller ausbuddeln bis zum Boden. Ob das dann allerdings reicht, oder ob das Wasser von unten kommt, ist eine andere Frage.
Basket21 schrieb:

Hört man bei einer Doppelhaushälfte von den Nachbarn etwas?
Kann sein. Kann nicht sein. Wir haben seinerzeit nichts gehört. 125qm mit vier Schlafzimmern (davon eins im DG unterm Dach - keine offizielle Wohnfläche). Ging wunderbar mit zwei Kindern + Homeoffice. Ohne störende Nachbargeräusche. Haus von 2001.
Basket21 schrieb:

Das Grundstück ist allerdings nur 304qm groß.
Die Doppelhaushälfte ist 20 Jahre alt, aber ein einem sehr gepflegten Zustand, ist komplett unterkellert und hat 140qm Wohnfläche ohne Keller.
Küche ist enthalten und wurde erst erneuert. Energieeffizienz C mit durchschnittlichem Verbrauch.
... in genau dem Alter, wo die ersten Wehwehchen kommen (können). Nur 304qm Grundstück als Doppelhaushälfte bietet Dir vielleicht sogar mehr Garten als die 420qm, auf denen einen freistehendes Einfamilienhaus steht.

Für mich persönlich käme ein Neubau mit den Rahmendaten auf keinen Fall in Frage. Mist, falsche Aussage. ...ein Neubau in so opulenter Größe nicht in Frage sollte es besser heißen.

WilderSueden 04.03.2024 12:30
20 Jahre alt dürfte gut genug sein. Bei 200k Unterschied würde ich hier zum Bestandshaus tendieren und ggf. einmal neu streichen.

Winniefred 04.03.2024 12:30
Wieso kommt eine Sanierung nicht in Frage? 1900 ist ein gutes Baujahr.

nordanney 04.03.2024 12:31
WilderSueden schrieb:

20 Jahre alt dürfte gut genug sein. Bei 200k Unterschied würde ich hier zum Bestandshaus tendieren und ggf. einmal neu streichen.
... und mit fast 1.000€ monatlich mehr im Portemonnaie kann man es sich richtig schön machen, falls doch mal etwas gemacht/geändert werden soll.

nordanney 04.03.2024 12:34
Winniefred schrieb:

Wieso kommt eine Sanierung nicht in Frage? 1900 ist ein gutes Baujahr.
Gutes Baujahr? Häuser in dem Alter haben keine zeitgemäßen Grundrisse; Deckenhöhe, die großgewachsene Menschen schon fast anstoßen lässt; nasse Wände (wie auch beim TE). Da muss man viel Geld in die Hand nehmen, um am Ende doch mit Kompromissen zu leben.
unterkellertneubaudoppelhaushälftegrundstückeigenkapitalwohnflächemieteküchezinsentilgung