ᐅ Hausbau/Hauskauf oder Ausbau Elternhaus - Entscheidungsfindung!
Erstellt am: 05.06.18 11:24
M
Merymery
Hallo ihr Forumsteilnehmer,
wir sind nun schon seit 2 1/2 Jahren am Überlegen, was für uns die beste Entscheidung ist.
Vielleicht könnt ihr ja ein wenig helfen mit euren Meinungen.
Ich versuche mal die Fakten kurz zu erklären:
Aktuell leben wir zu 3 (ab Juli zu 4) im OG meines Elternhauses.
Option 1:
Wir bauen im Neubaugebiet.
Kosten werden in etwa 400.000 Euro sein (es gab schon Gespräche mit dem Bauträger).
Wir hätten dann ein für uns optimal großes Grundstück, das Haus wäre uns für den Preis "etwas zu klein", aber in Ordnung.
Vorteil hier: wir würden im Ort wohnen, wo es Krippe/Kiga/Schule gibt. Die Infrastruktur ist etwas besser als im aktuellen Wohnort (der ist aber auch nur 3km entfernt).
Dort wohnen aktuell einige junge Familien (schön für Kinder)
Nachteile aus unserer Sicht:
Wir würden meine Eltern "zurück lassen".
Diese können aktuell noch das Haus bewirtschaften, was aber nicht mehr ewig funktionen wird.
Wir würden es auch schön finden, wenn unsere Kinder mit den Großeltern aufwachsen.
Ein weiterer "Nachteil": wir hätten mehr Nachbarn. Aktuell gibt's nur einen-das finden wir grundsätzlich nicht schlecht 🙂
Option 2:
Hauskauf. Leider ist der Markt bei uns aktuell aber nicht wirklich viel bietend.
In den letzten 2 1/2 Jahren gab es lediglich ein Haus was uns "interessiert" hat. Letzten Endes war es aber nicht das "Richtige" für uns.
Einzige Vorteile die wir hier sehen:
Es ist bereits fertig. Alles angelegt und im besten Fall günstiger als ein Neubau.
Nachteile:
Wir können nicht einschätzen, was es auf dem Markt geben wird.
In welcher Größe/Grundstücksgröße/Lage, usw...
Option 3:
Wir bleiben im Elternhaus und machen hier noch ein paar "Verschönerungen".
Das Elternhaus wurde 1960 erbaut. 1980 wurde angebaut. In dem Zuge gab eine neue Heizung/Fenster/Türen...
Vorteile:
Ein ganz klarer Vorteil sind hier sicher die geringeren Kosten und somit das "entspanntere Leben".
Wir würden hier maximal 200.000 Euro rein stecken, um es uns schöner zu machen.
Wir müssten uns um das Thema "Geld" halt nicht so viele Sorgen machen, wie wenn wir bauen würden.
Wir hätten meine Eltern hier und könnten sie unterstützen, Kinder wachsen mit Großeltern auf.
Nachteile:
Es liegt an der Hauptstraße/Ortseingang (daher Tempo meist schneller als erlaubt)- laut aktueller Studie fahren pro tag 2000 Autos hier lang.
Zudem gibt's so gut wie keine gleichaltrigen Kinder im Ort.
Krippe/Kiga/Schule sind 3km entfernt-es muss gefahren werden.
Aktuell würden wir ein weiteres Zimmer benötigen. Das könnten wir im EG bekommen und es würde als Elternschlafzimmer genutzt werden.
Alle anderen Räume würden im OG Platz finden. Damit müssten wir leben, bis meine Eltern irgendwann versterben und wir das gesamte Haus für uns haben.
Das Grundstück ist "leider" sehr groß.
Ein wenig Sorge bereitet mir das auch. Aktuell halten wir es alle in Stand. Wenn meine Eltern nicht mehr da sind oder können, sieht es halt anders aus...
Ob wir hier bis ans Lebensende bleiben wollen (vor allem auf Grund der Größe des Hauses/Grundstücks) ist eben auch die Frage. Aber ein Haus kann man ja auch verkaufen 🙂
Nun frage ich mich zudem:
"Lohnt" es sich in ein "altes Haus" so viel Geld zu stecken?
Sicherlich können wir es uns im OG chic machen, aber leider ist das Haus auch ein wenig "verbaut".
Aber hat man beim Neubau alles so wie man es möchte?
100% zufrieden wird man vermutlich mit keiner Lösung sein.
Es gibt überall Vor-Und Nachteile.
Was würdet ihr uns empfehlen, und vor allem warum?
Ich hoffe, ich konnte zumindest einen kleinen Eindruck verschaffen von unserer Situation und freue mich auf hilfreiche Antworten.
Gruß, Mery
wir sind nun schon seit 2 1/2 Jahren am Überlegen, was für uns die beste Entscheidung ist.
Vielleicht könnt ihr ja ein wenig helfen mit euren Meinungen.
Ich versuche mal die Fakten kurz zu erklären:
Aktuell leben wir zu 3 (ab Juli zu 4) im OG meines Elternhauses.
Option 1:
Wir bauen im Neubaugebiet.
Kosten werden in etwa 400.000 Euro sein (es gab schon Gespräche mit dem Bauträger).
Wir hätten dann ein für uns optimal großes Grundstück, das Haus wäre uns für den Preis "etwas zu klein", aber in Ordnung.
Vorteil hier: wir würden im Ort wohnen, wo es Krippe/Kiga/Schule gibt. Die Infrastruktur ist etwas besser als im aktuellen Wohnort (der ist aber auch nur 3km entfernt).
Dort wohnen aktuell einige junge Familien (schön für Kinder)
Nachteile aus unserer Sicht:
Wir würden meine Eltern "zurück lassen".
Diese können aktuell noch das Haus bewirtschaften, was aber nicht mehr ewig funktionen wird.
Wir würden es auch schön finden, wenn unsere Kinder mit den Großeltern aufwachsen.
Ein weiterer "Nachteil": wir hätten mehr Nachbarn. Aktuell gibt's nur einen-das finden wir grundsätzlich nicht schlecht 🙂
Option 2:
Hauskauf. Leider ist der Markt bei uns aktuell aber nicht wirklich viel bietend.
In den letzten 2 1/2 Jahren gab es lediglich ein Haus was uns "interessiert" hat. Letzten Endes war es aber nicht das "Richtige" für uns.
Einzige Vorteile die wir hier sehen:
Es ist bereits fertig. Alles angelegt und im besten Fall günstiger als ein Neubau.
Nachteile:
Wir können nicht einschätzen, was es auf dem Markt geben wird.
In welcher Größe/Grundstücksgröße/Lage, usw...
Option 3:
Wir bleiben im Elternhaus und machen hier noch ein paar "Verschönerungen".
Das Elternhaus wurde 1960 erbaut. 1980 wurde angebaut. In dem Zuge gab eine neue Heizung/Fenster/Türen...
Vorteile:
Ein ganz klarer Vorteil sind hier sicher die geringeren Kosten und somit das "entspanntere Leben".
Wir würden hier maximal 200.000 Euro rein stecken, um es uns schöner zu machen.
Wir müssten uns um das Thema "Geld" halt nicht so viele Sorgen machen, wie wenn wir bauen würden.
Wir hätten meine Eltern hier und könnten sie unterstützen, Kinder wachsen mit Großeltern auf.
Nachteile:
Es liegt an der Hauptstraße/Ortseingang (daher Tempo meist schneller als erlaubt)- laut aktueller Studie fahren pro tag 2000 Autos hier lang.
Zudem gibt's so gut wie keine gleichaltrigen Kinder im Ort.
Krippe/Kiga/Schule sind 3km entfernt-es muss gefahren werden.
Aktuell würden wir ein weiteres Zimmer benötigen. Das könnten wir im EG bekommen und es würde als Elternschlafzimmer genutzt werden.
Alle anderen Räume würden im OG Platz finden. Damit müssten wir leben, bis meine Eltern irgendwann versterben und wir das gesamte Haus für uns haben.
Das Grundstück ist "leider" sehr groß.
Ein wenig Sorge bereitet mir das auch. Aktuell halten wir es alle in Stand. Wenn meine Eltern nicht mehr da sind oder können, sieht es halt anders aus...
Ob wir hier bis ans Lebensende bleiben wollen (vor allem auf Grund der Größe des Hauses/Grundstücks) ist eben auch die Frage. Aber ein Haus kann man ja auch verkaufen 🙂
Nun frage ich mich zudem:
"Lohnt" es sich in ein "altes Haus" so viel Geld zu stecken?
Sicherlich können wir es uns im OG chic machen, aber leider ist das Haus auch ein wenig "verbaut".
Aber hat man beim Neubau alles so wie man es möchte?
100% zufrieden wird man vermutlich mit keiner Lösung sein.
Es gibt überall Vor-Und Nachteile.
Was würdet ihr uns empfehlen, und vor allem warum?
Ich hoffe, ich konnte zumindest einen kleinen Eindruck verschaffen von unserer Situation und freue mich auf hilfreiche Antworten.
Gruß, Mery
Ich sehe beim Grundstück eurer Eltern einige rechtlich und vor allem emotionale Punkte, die zu Fallstricken werden könnten.
Du sagst selbst, dass dein Vater DIR das Grundstück überschreiben will. Was ist mit deinem Partner? Soll er mit ins Grundbuch? Ohne im Grundbuch zu stehen, würde ich an seiner Stelle keinen Kredit (mit)unterschreiben. Im Trennungsfall hängt er weiter im Kredit drin, hat aber keinerlei materiellen Gegenwert (zumindest, wenn man keine rechtssicheren schriftlichen Abmachungen vorher über Ausbezahlen oder andere Lösungen trifft).
Hier greift die emotionale Ebene viel mehr als bei einem Neukauf, bei dem ihr beide ins Grundbuch könntet. Deine Eltern wollen vielleicht nur dich absichern, den Partner nicht ins Grundbuch lassen oder dass im Fall einer Trennung sichergestellt ist, dass er ausziehen muss und keine Ansprüche hat.
Das muss alles vorher geklärt werden.
Du sagst selbst, dass dein Vater DIR das Grundstück überschreiben will. Was ist mit deinem Partner? Soll er mit ins Grundbuch? Ohne im Grundbuch zu stehen, würde ich an seiner Stelle keinen Kredit (mit)unterschreiben. Im Trennungsfall hängt er weiter im Kredit drin, hat aber keinerlei materiellen Gegenwert (zumindest, wenn man keine rechtssicheren schriftlichen Abmachungen vorher über Ausbezahlen oder andere Lösungen trifft).
Hier greift die emotionale Ebene viel mehr als bei einem Neukauf, bei dem ihr beide ins Grundbuch könntet. Deine Eltern wollen vielleicht nur dich absichern, den Partner nicht ins Grundbuch lassen oder dass im Fall einer Trennung sichergestellt ist, dass er ausziehen muss und keine Ansprüche hat.
Das muss alles vorher geklärt werden.
@Maria16
Ja. Da magst du Recht haben. Emotionaler ist es hier allemal.
Über die rechtliche Handhabung haben wir uns bis dato wenig Gedanken gemacht.
Und natürlich muss ein vernünftiger Weg gegangen werden.
Was ich/wir aber nicht als Problem ansehe.
Wenn wir uns entschieden haben WO wir wohnen wollen, wird man sehen, dass man das rechtliche vorweg klärt. In welcher Form auch immer.
Mein Mann ist sogar eher dafür hier zu bleiben. Er sieht eben den finanziellen Vorteil. Das überwiegt für ihn deutlich.
Bei meinen Eltern ist es tatsächlich (noch) so, dass ausschließlich meine Mutter im Grundbuch steht.
Aber gut, die "Regelung" ist auch bald schon 40 Jahre alt 😀
Ja. Da magst du Recht haben. Emotionaler ist es hier allemal.
Über die rechtliche Handhabung haben wir uns bis dato wenig Gedanken gemacht.
Und natürlich muss ein vernünftiger Weg gegangen werden.
Was ich/wir aber nicht als Problem ansehe.
Wenn wir uns entschieden haben WO wir wohnen wollen, wird man sehen, dass man das rechtliche vorweg klärt. In welcher Form auch immer.
Mein Mann ist sogar eher dafür hier zu bleiben. Er sieht eben den finanziellen Vorteil. Das überwiegt für ihn deutlich.
Bei meinen Eltern ist es tatsächlich (noch) so, dass ausschließlich meine Mutter im Grundbuch steht.
Aber gut, die "Regelung" ist auch bald schon 40 Jahre alt 😀
Für mich wäre das Rechtliche durchaus wichtig für die Entscheidungsfindung.
Kommt dein Mann nicht ins Grundbuch und nimmt daher keinen Kredit mit auf, bemisst sich der mögliche Kredit offiziell allein an deinen finanziellen Möglichkeiten. Das könnte zu wenig sein, um alles so umzugestalten, wie ihr es euch vorstellt.
Auch etwaige "Folgekosten" durch ein mögliches lebenslanges Wohnrecht deiner Eltern sollte man klären. Das kann den Wert des bestehenden Hauses mindern, das Kreditvolumen verringern und vielleicht auch finanzielle Verpflichtungen schaffen, wenn ein Elternteil pflegebedürftig ist und in ein Heim soll.
Am Rande noch was ganz anderes: ich hoffe, deine Mutter hat ein Testament und geregelt, was in ihrem Todesfall mit dem Haus passieren soll. Ansonsten gibt die gesetzliche Erbfolge und dein Vater erbt nur einen Teil des Hauses, dein Bruder und du bekommen auch etwas davon ab. Erbengemeinschaften haben in den besten Familien das Potential, massiv Ärger zu verursachen.
Zurück zum Haus: Lasst euch da mal rechtlich beraten, worauf ihr alles achten müsst und klärt mit euren Eltern, was sie für Vorstellungen haben. Für mich ist es essentiell für die Entscheidungsfindung, was überhaupt rechtlich und in Folge dann emotional geht
Ansonsten versteh ich grad nicht, warum ihr euch seit über 2 Jahren mit dem Thema beschäftigt und euch immer noch nicht entschieden habt, wenn ihr euch mit den großen "Stolpersteinen" noch nicht mal beschäftigt habt...
Kommt dein Mann nicht ins Grundbuch und nimmt daher keinen Kredit mit auf, bemisst sich der mögliche Kredit offiziell allein an deinen finanziellen Möglichkeiten. Das könnte zu wenig sein, um alles so umzugestalten, wie ihr es euch vorstellt.
Auch etwaige "Folgekosten" durch ein mögliches lebenslanges Wohnrecht deiner Eltern sollte man klären. Das kann den Wert des bestehenden Hauses mindern, das Kreditvolumen verringern und vielleicht auch finanzielle Verpflichtungen schaffen, wenn ein Elternteil pflegebedürftig ist und in ein Heim soll.
Am Rande noch was ganz anderes: ich hoffe, deine Mutter hat ein Testament und geregelt, was in ihrem Todesfall mit dem Haus passieren soll. Ansonsten gibt die gesetzliche Erbfolge und dein Vater erbt nur einen Teil des Hauses, dein Bruder und du bekommen auch etwas davon ab. Erbengemeinschaften haben in den besten Familien das Potential, massiv Ärger zu verursachen.
Zurück zum Haus: Lasst euch da mal rechtlich beraten, worauf ihr alles achten müsst und klärt mit euren Eltern, was sie für Vorstellungen haben. Für mich ist es essentiell für die Entscheidungsfindung, was überhaupt rechtlich und in Folge dann emotional geht
Ansonsten versteh ich grad nicht, warum ihr euch seit über 2 Jahren mit dem Thema beschäftigt und euch immer noch nicht entschieden habt, wenn ihr euch mit den großen "Stolpersteinen" noch nicht mal beschäftigt habt...
@Maria16
Danke für deine Hinweise.
Wir tun uns halt generell schwer eine Entscheidung zu treffen, eben weil es um viel Geld geht.
Die erste Option war ein Neubau. Damals waren wir aber mit den Konditionen nicht zufrieden und hatten kein gutes Gefühl.
Dann haben wir eben versucht auf unserem Grundstück bauen zu dürfen. Aber das fällt halt flach.
Dann haben wir uns eine Bestandsimmobilie angeschaut. Zu viel Geld dafür, dass wir nicht richtig zufrieden gewesen wären.
Dann kam die Idee einen Anbau ans haus zu setzen. Aber auch diese Option war eben nicht optimal. Nicht für die Kosten.
Ich finde, diese Entscheidung eben nicht leicht. Und finde es vollkommen normal, dass es ein Findungsprozess gibt.
Freunde von uns haben 7 Jahre nach einem Haus gesucht.
Wenn man keinen zeitlichen Stress hat-ist das doch auch vollkommen ok. Wir möchten halt das Maximum aus den Möglichkeiten raus holen.
Für uns beide sind eben die "Stolpersteine" eher zu entscheiden WIE und WO wir leben wollen und was in unserem Rahmen möglich ist, so dass wir gut leben können...
In unseren Augen gibt es für alles andere auch einen Weg.
@haydee
Danke auch dir für deine Antwort.
Uns hat es damals die Gemeinde gesagt. Sie sagte, wir können zwar einen Bauvorantrag stellen, aber wir sollten uns fie Chancen eher gering ausrechnen. Hätten wir einen landwirtschaftlichen Nebenerwerb sehe es wohl ein wenig besser aus...
Als ich dann fragte, was mit meinen Eltern passieren würde, wenn sie alt sind und es alleine nich mehr gehen wird, sagten sie uns "knallhart": "auf das Einzelschicksal wird leider keine Rücksicht genommen".
Wir hatten dann auch noch ein Gespräch mit einem Architekten aus dem Ort. Der sagte auch, dass die Chancen wohl wirklich sehr sehr gering sind.
Danke für deine Hinweise.
Wir tun uns halt generell schwer eine Entscheidung zu treffen, eben weil es um viel Geld geht.
Die erste Option war ein Neubau. Damals waren wir aber mit den Konditionen nicht zufrieden und hatten kein gutes Gefühl.
Dann haben wir eben versucht auf unserem Grundstück bauen zu dürfen. Aber das fällt halt flach.
Dann haben wir uns eine Bestandsimmobilie angeschaut. Zu viel Geld dafür, dass wir nicht richtig zufrieden gewesen wären.
Dann kam die Idee einen Anbau ans haus zu setzen. Aber auch diese Option war eben nicht optimal. Nicht für die Kosten.
Ich finde, diese Entscheidung eben nicht leicht. Und finde es vollkommen normal, dass es ein Findungsprozess gibt.
Freunde von uns haben 7 Jahre nach einem Haus gesucht.
Wenn man keinen zeitlichen Stress hat-ist das doch auch vollkommen ok. Wir möchten halt das Maximum aus den Möglichkeiten raus holen.
Für uns beide sind eben die "Stolpersteine" eher zu entscheiden WIE und WO wir leben wollen und was in unserem Rahmen möglich ist, so dass wir gut leben können...
In unseren Augen gibt es für alles andere auch einen Weg.
@haydee
Danke auch dir für deine Antwort.
Uns hat es damals die Gemeinde gesagt. Sie sagte, wir können zwar einen Bauvorantrag stellen, aber wir sollten uns fie Chancen eher gering ausrechnen. Hätten wir einen landwirtschaftlichen Nebenerwerb sehe es wohl ein wenig besser aus...
Als ich dann fragte, was mit meinen Eltern passieren würde, wenn sie alt sind und es alleine nich mehr gehen wird, sagten sie uns "knallhart": "auf das Einzelschicksal wird leider keine Rücksicht genommen".
Wir hatten dann auch noch ein Gespräch mit einem Architekten aus dem Ort. Der sagte auch, dass die Chancen wohl wirklich sehr sehr gering sind.
Schade. Bei uns sind die wirklich sehr kulant, Hauptsache Familien bleiben da.
Die Entscheidung kann euch keiner nehmen. Wie ihr das ganze rechtlich gestalten wollt und könnt auch nicht. Laßt euch dazu beraten und überlegt was ihr wollt und womit ihr leben könnt auch im Todesfall oder bei Scheidung.
Bei uns sah es so aus:
Wohnung bei meinen Eltern. Die Wohnung wurde zu klein, das Haus bekommt meine Schwester. Dauerhaft wohl keine Option.
Klarer Vorteil: Die Großfamilie. Babyphone oder Kind mal schnell zur Oma, am Morgen kommt die Oma kurz damit die Kleine in die Kita kann und ich auf die Arbeit. In der Schreibabyphase alleine währe ich aufgeschmissen gewesen.
Wenn man krank ist, es ist einfach jemand da der ein paar Handgriffe unterstützen kann.
Nachteil: Vater ist körperlich stark eingeschränkt. Mithilfe im Garten, bei der Pflege etc.
Haus Schwiegereltern. Hätte mein Mann überschrieben bekommen, hohe Investitionen notwendig und dann auch nicht perfekt. Gleiche Vor- und Nachteile ansonsten wie bei meinen Eltern.
Großer Nachteil: Kein Kita-Platz, Doppelte Entfernung zu Arbeit
Alter Hof von meinem Opa
Abbruch, Innerortsbebauung.
Haus wie gewünscht - auch die größte Investition
Mein Mann ist unter der Woche nicht da.
Da fehlt dann schon die Nähe.
Im Februar/März hatte ich mich schon gefragt, ob es die richtige Entscheidung war.
Ich krank mit Lungenentzündung, danach die Kleine mit starker Bronchitis, danach meine Eltern krank mit Lungenentzündung. Vater wurde 1 Tag vor meiner Mutter entlassen und der Verhinderungspflegeplatz war noch nicht frei. auf einmal ist alles ein viel größerer Aufwand was früher so nebenbei ging.
Zwischenzeitlich hat sich alles recht gut eingespielt. Schwiegermutter bekommt einen Schlafplatz, wenn ich mal krank bin oder Termine bis spät Abends habe.
Mit meinen Eltern ist es wie eine WG nur das 3 Straßen dazwischen liegen. Alles ist schön, modern, großzügig, die Tagesabläufe sind eingeschliffen. Es war die richtige Entscheidung für uns.
Die Entscheidung kann euch keiner nehmen. Wie ihr das ganze rechtlich gestalten wollt und könnt auch nicht. Laßt euch dazu beraten und überlegt was ihr wollt und womit ihr leben könnt auch im Todesfall oder bei Scheidung.
Bei uns sah es so aus:
Wohnung bei meinen Eltern. Die Wohnung wurde zu klein, das Haus bekommt meine Schwester. Dauerhaft wohl keine Option.
Klarer Vorteil: Die Großfamilie. Babyphone oder Kind mal schnell zur Oma, am Morgen kommt die Oma kurz damit die Kleine in die Kita kann und ich auf die Arbeit. In der Schreibabyphase alleine währe ich aufgeschmissen gewesen.
Wenn man krank ist, es ist einfach jemand da der ein paar Handgriffe unterstützen kann.
Nachteil: Vater ist körperlich stark eingeschränkt. Mithilfe im Garten, bei der Pflege etc.
Haus Schwiegereltern. Hätte mein Mann überschrieben bekommen, hohe Investitionen notwendig und dann auch nicht perfekt. Gleiche Vor- und Nachteile ansonsten wie bei meinen Eltern.
Großer Nachteil: Kein Kita-Platz, Doppelte Entfernung zu Arbeit
Alter Hof von meinem Opa
Abbruch, Innerortsbebauung.
Haus wie gewünscht - auch die größte Investition
Mein Mann ist unter der Woche nicht da.
Da fehlt dann schon die Nähe.
Im Februar/März hatte ich mich schon gefragt, ob es die richtige Entscheidung war.
Ich krank mit Lungenentzündung, danach die Kleine mit starker Bronchitis, danach meine Eltern krank mit Lungenentzündung. Vater wurde 1 Tag vor meiner Mutter entlassen und der Verhinderungspflegeplatz war noch nicht frei. auf einmal ist alles ein viel größerer Aufwand was früher so nebenbei ging.
Zwischenzeitlich hat sich alles recht gut eingespielt. Schwiegermutter bekommt einen Schlafplatz, wenn ich mal krank bin oder Termine bis spät Abends habe.
Mit meinen Eltern ist es wie eine WG nur das 3 Straßen dazwischen liegen. Alles ist schön, modern, großzügig, die Tagesabläufe sind eingeschliffen. Es war die richtige Entscheidung für uns.
Ähnliche Themen