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ᐅ Hausbau Ablaufplan mit einbeziehen Förderungen (KFW, L-Bank) sinnvoll


Erstellt am: 25.07.23 10:51

Let´sBau2425.07.23 10:51
Hallo Liebes Forum,

als stiller Verfolger habe ich mich nun dazu entschlossen ebenfalls einen Thread für unser Bauvorhaben zu eröffnen um einfach eure Meinungen, Tipps und auch konstruktive Kritik in Erfahrung zu bringen.

Zu uns:
- beide (31), Berufstätig, Frau in Elternzeit (noch max. 2J) anschließend in TZ. Wir haben 2 Kinder, (2J. und 1M.).

Grundlegendes:
- Grundstück wurde uns von der Gemeinde zugeteilt. Neubaugebiet voll erschlossen und entspricht voll unseren Vorstellungen! Gekauft haben wir es noch nicht. Es gibt zwar Bauzwang, dass innerhalb von 2J ein bezugsfertiges Haus stehen soll, da sind wir aktuell in Verhandlungen das ganze auf min. 5J zu erhöhen.
- Unser Wunsch ist es ein Einfamilienhaus mit ca. 130-140qm Wohnfläche zu bauen.
- Mit dem Bauen wollen wir erst in 1-2 Jahren starten.

Finanzielles:
- Eigenkapital vorhanden, allerdings nicht ausreichend um das Grundstück vollständig zu bezahlen. Also wird ein Kredit benötigt.
- Für den Hausbau wollen wir auch den Förderkredit der L-Bank beantragen. Laut ersten Prüfungen (auch mit Finanzberater) sind wir grundsätzlich Förderfähig.

Unser Gedanke zum Ablauf:
- Grundstück separat Finanzieren (Zinsfestschreibung oder variables Darlehen) müssen wir uns noch Finanzierungsangebote einholen.
- Vermessung des Grundstückes und Bodengutachten am Grundstück durchführen lassen
- Einen Architekten mit der Leistungsphase 1-2 beauftragen um Vorentwurfsplanung zu erstellen
- Mit den Ergebnissen der Vorentwurfsplanung und der Vermessung des Grundstücks und Bodengutachten, von Hausbaufirmen Angebote einholen und parallel Tiefbauer für Kostenvoranschlag (Erdaushub, Deponie etc.) anfragen um planen zu können. (Mir ist bewusst das zu den Baunebenkosten noch mehr zählt, allerdings sehe ich hier die größte Kostenposition, welche ich mit diesem Schritt bestmöglich einplanen möchte)
- Nach der Zusage das wir grundsätzlich förderfähig sind würden wir uns (nachdem wir Parallel die Angebote verglichen haben) für eine Baufirma entscheiden
- Parallel die restliche Finanzierung abwickeln.

- Wann sollen/können wir den Antrag für die L-Bank abgeben? In welchen Schritt würdet ihr diesen einbauen?
- Findet ihr generell die Vorgehensweise sinnvoll?

Ich danke euch im Voraus.
LG LetsBau24
KarstenausNRW25.07.23 12:59
Nur mal ein paar Fragen:
1. Warum willst Du das Grundstück noch mal vermessen lassen?
2. Warum Leistungsphase 1+2 beim Architekt und dann zur Hausbaufirma?
3. Was verstehst Du unter "Hausbaufirma"?
4. Warum Tiefbauer, wenn Du zur "Hausbaufirma" gehst?
5. Wie wollt ihr Angebote von "Hausbaufirmen" objektiv vergleichen? Es gibt niemanden in Eurer Planung, der eine Ausschreibung macht. Und jede Hausbaufirma soll ja auch noch mit Euch zusammen einen Grundriss erarbeiten - der überall anders aussehen kann.

Mit der L-Bank habe ich keine Erfahrungen.
WilderSueden25.07.23 13:17
Let´sBau24 schrieb:

- Wann sollen/können wir den Antrag für die L-Bank abgeben? In welchen Schritt würdet ihr diesen einbauen?
Hängt von den Förderbedingungen für euer Programm ab. Ihr habt in der Regel gewisse Voraussetzungen, gleichzeitig dürfen gewisse Sachen nicht passiert sein. Ist aber alles spezifisch vom konkreten Programm. Hier unbedingt auf die Fallstricke achten

Grundstück solltet ihr variabel finanzieren. Eine längere Festschreibung verhindert, dass euch eine andere Bank finanziert
Let´sBau2425.07.23 14:00
KarstenausNRW schrieb:

Nur mal ein paar Fragen:
1. Warum willst Du das Grundstück noch mal vermessen lassen?
2. Warum Leistungsphase 1+2 beim Architekt und dann zur Hausbaufirma?
3. Was verstehst Du unter "Hausbaufirma"?
4. Warum Tiefbauer, wenn Du zur "Hausbaufirma" gehst?
5. Wie wollt Ihr Angebote von "Hausbaufirmen" objektiv vergleichen? Es gibt niemanden in Eurer Planung, der eine Ausschreibung macht. Und jede Hausbaufirma soll ja auch noch mit Euch zusammen einen Grundriss erarbeiten - der überall anders aussehen kann.

Mit der L-Bank habe ich keine Erfahrungen.

Danke für die Rückfragen,
1. Es ist noch in Klärung ob die Grundstücksgrenzen bereits vermessen worden sind.
2. und 3. Ich möchte noch keinen Hausvertrag bei einem GU unterschreiben und mich somit fest binden, bevor ich die grundsätzliche Zusage für die Förderungen erhalten habe (was ich laut den Bedingungen e nicht darf) "Hausbaufirma" = GU oder Hausanbieter, sorry für die Wortwahl.
4. Wir haben bereits Angebote von Hausanbieter und GU´s eingeholt und dort sind die Kosten für die Erdarbeiten nur geschätzt. Genauso ist es so, dass das Bodengutachten erst nachdem Unterschreiben des Hausvertrags durchgeführt wird. In dem ich das Grundstück separat Finanziere (wie lasse ich gerade mal außen vor) und das Bodengutachten durchführen lasse, versuche ich die Kosten für die Erdarbeiten so gut es geht einzugrenzen. Deshalb ein Tiefbauer der mir einen Kostenvoranschlag macht.
5. Wir wollen mit dem in Leistungsphase 1+2 erstellten Vorentwurfsplan auf die Hausanbieter zugehen uns uns Exakt auf diese Grundrisse ein Angebot erstellen lassen.

Ich weiß nicht ob ich einen Denkfehler habe, oder mich falsch ausdrücke.
Let´sBau2425.07.23 14:03
WilderSueden schrieb:

Hängt von den Förderbedingungen für euer Programm ab. Ihr habt in der Regel gewisse Voraussetzungen, gleichzeitig dürfen gewisse Sachen nicht passiert sein. Ist aber alles spezifisch vom konkreten Programm. Hier unbedingt auf die Fallstricke achten

Grundstück solltet ihr variabel finanzieren. Eine längere Festschreibung verhindert, dass euch eine andere Bank finanziert

Das ist korrekt, danke für die Info!
Das Grundstück variabel zu finanzieren war auch in meinem Gedanken. Wir haben auch eine Eigentumswohnung die wir parallel verkaufen, die Einnahmen würden wir dann für das ablösen des Darlehens (Grundstück) nutzen.
KarstenausNRW25.07.23 16:09
Let´sBau24 schrieb:

Danke für die Rückfragen,
1. Es ist noch in Klärung ob die Grundstücksgrenzen bereits vermessen worden sind.
LOL - in Klärung. Entweder kaufst Du ein vermessenes Grundstück (= eigenes Grundbuch mit Flur und Flurstück) oder ein im Rahmen des Kaufvertrages noch zu vermessendes Grundstücken, gekennzeichnet mit den Punkten A-D und einer Größe von ca. x qm. Das wird dann im Rahmen der Kaufvertragsabwicklung vermessen.
Du kannst nicht Eigentümer eines nicht vermessenen Grundstücks werden bzw. Du kannst nicht einfach ein nicht vermessenes Grundstück vermessen - das macht keinen Sinn bzw. geht nicht.
Let´sBau24 schrieb:

2. und 3. Ich möchte noch keinen Hausvertrag bei einem GU unterschreiben und mich somit fest binden, bevor ich die grundsätzliche Zusage für die Förderungen erhalten habe (was ich laut den Bedingungen e nicht darf) "Hausbaufirma" = GU oder Hausanbieter, sorry für die Wortwahl.
Ok. Du möchtest also ein individuelles Architektenhaus, die Arbeit soll allerdings ein GU machen und nicht der Architekt. Das wird lustig. Du wirst dann keinerlei vergleichbare Angebote bekommen, da Du denen lediglich einen groben Grundriss vor die Füße wirfst.
- Materialien
- Ausstattung
- Energieeffizienz
usw.
Das wird Dir jeder GU individuell anbieten. Der nicht so gute GU rechnet mit dem spitzen Bleistift und gibt Dir ein unschlagbar gutes Angebot - dafür aber im Laufe der Bauphase diverse Nachträge (da ja niemand eine Ausschreibung für die einzelnen Gewerkepositionen gemacht hat).
Und der GU soll auch die Leistungsphase 3-X machen und den Bauantrag stellen?
Lies Dich hier im Forum dazu mal ein. wird bestimmt noch seinen Senf beitragen ;-)
Let´sBau24 schrieb:

4. Wir haben bereits Angebote von Hausanbieter und GU´s eingeholt und dort sind die Kosten für die Erdarbeiten nur geschätzt. Genauso ist es so, dass das Bodengutachten erst nachdem Unterschreiben des Hausvertrags durchgeführt wird. In dem ich das Grundstück separat Finanziere (wie lasse ich gerade mal außen vor) und das Bodengutachten durchführen lasse, versuche ich die Kosten für die Erdarbeiten so gut es geht einzugrenzen. Deshalb ein Tiefbauer der mir einen Kostenvoranschlag macht.
Bodengutachten machen lassen ist super. Aber auf welcher Basis soll der Tiefbauer - warum macht das nicht der GU? - ein Angebot abgeben? Weiß denn der Tiefbauer schon vorab, welcher GU den Zuschlag bekommen wird und welche der vielleicht drei Gründungsempfehlungen der GU wie umsetzt? Lässt Du den Tiefbauer für einen großen Bodenaustausch ein Angebot unterbreiten oder für Streifenfundamente ==> was will der GU?
Let´sBau24 schrieb:

5. Wir wollen mit dem in Leistungsphase 1+2 erstellten Vorentwurfsplan auf die Hausanbieter zugehen uns uns Exakt auf diese Grundrisse ein Angebot erstellen lassen.
OK. Zum Verständnis für Dich:
Du sprichst mit einem Autoexperten, der Dir rät, ein Kombi mit großen Kofferraum und Diesel zu kaufen (das ist Leistungsphase 1-2 des Architekt). Damit gehst Du dann zu Dacia, VW, Mercedes und Bentley. Alle vier bieten Dir genau das Auto an, was Du haben möchtest - aber Du hast niemandem gesagt, welche Ausstattung, Farbe und Extras Du brauchst/haben möchtest. Das wäre nämlich die Leistungsphase 6 des Architekt. Insofern musst Du genau schauen, was der Architekt machen soll bzw. was Du sinnvollerweise für einen korrekten Vergleich der Anbieter brauchst. Bei den üblichen Hausbauern von der Stange ist das die Bau- und Leistungsbeschreibung, die Dir bei Deinem Vorgehen fehlt.
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