ᐅ Hausanschluss Raum unter dem Haus sinnvoll?
Erstellt am: 28.01.20 11:01
haydee28.01.20 22:30
Nordlys schrieb:
Wie werden diese Schlauchrohre denn vor Frost geschützt? Oder hast Du da was gesehen im TV, was man in Georgia macht, aber niemals in Wisconsin so bauen würde?Was man bei HGTV sieht nicht isoliert
haydee28.01.20 22:33
rick2018 schrieb:
Permafrostböden sind speziell. Aber die Stelzen sieht man fast überall in USA.Hatte mal gehört, Schutz vor Überschwemmung und div. Getier war der Grund für die Stelzen
rick201828.01.20 22:45
Eher weil es billig und schnell ist. Das Holz wir einfach in den Boden gerammt. Ohne Schutz und Ummantlung. Daher fault es auch so schnell weg.
hampshire28.01.20 23:00
Wir reden über die USA wie über ein homogenes Land und lachen wenn ein Amerikaner Holland von Belgien nicht unterscheiden kann...
Ich bin nicht aktuell informiert. In New Mexiko erlebte ich mehrere häufig vorkommende Haustypen, in jedem dieser Typen lebte ich eine Weile:
1. Adobe Brick - ökologisch und energetisch genial mit enormer Masse aus natürlichem Werkstoff. Im Sommer raußen 45 Grad im Schatten, drinnen angenehm, keine Klimaanlage - Im Winter um 10 Grad kalt, Heizung läuft so gut wie nie, angenehme Innentemperatur. Selten mit großen Fenstern. Da ist nichts mit variabel durch Anschlüsse von unten.
2. Holzständerwerk auf Beton Bodenplatte - kennen wir ja auch. Unseres war majestetisch in der Größe und filigran in der Wandstärke. Schallschutz durch Distanz würde ich sagen.
3. Holzständerwerk auf Holz-Podest - sehr preiswert und nicht auf lange Lebenszeit geplant. Die wurden immer mal wieder abgerissen und neu gebaut, das Podest nach Möglichkeit wiederverwendet. Anschlüsse darunter können leicht verlegt werden. Spart Kosten auch wenn man nach 25 Jahren die Kinder rausschmeißt und sich was Neues aufs Podest setzt.
4. Mobile-Home-Parks - hier sind die Anschlüsse unter einem zugänglichen Podest. Die Häuser werden einfach draufgesetzt und man kann damit umziehen. Sah häufiger 2 Semis als Tieflader mit je einer Haushälfte. Da macht die Flexibilität besonders Sinn. Ich fand das sehr „basic“ und nicht weit weg vom Camping.
Ich bin nicht aktuell informiert. In New Mexiko erlebte ich mehrere häufig vorkommende Haustypen, in jedem dieser Typen lebte ich eine Weile:
1. Adobe Brick - ökologisch und energetisch genial mit enormer Masse aus natürlichem Werkstoff. Im Sommer raußen 45 Grad im Schatten, drinnen angenehm, keine Klimaanlage - Im Winter um 10 Grad kalt, Heizung läuft so gut wie nie, angenehme Innentemperatur. Selten mit großen Fenstern. Da ist nichts mit variabel durch Anschlüsse von unten.
2. Holzständerwerk auf Beton Bodenplatte - kennen wir ja auch. Unseres war majestetisch in der Größe und filigran in der Wandstärke. Schallschutz durch Distanz würde ich sagen.
3. Holzständerwerk auf Holz-Podest - sehr preiswert und nicht auf lange Lebenszeit geplant. Die wurden immer mal wieder abgerissen und neu gebaut, das Podest nach Möglichkeit wiederverwendet. Anschlüsse darunter können leicht verlegt werden. Spart Kosten auch wenn man nach 25 Jahren die Kinder rausschmeißt und sich was Neues aufs Podest setzt.
4. Mobile-Home-Parks - hier sind die Anschlüsse unter einem zugänglichen Podest. Die Häuser werden einfach draufgesetzt und man kann damit umziehen. Sah häufiger 2 Semis als Tieflader mit je einer Haushälfte. Da macht die Flexibilität besonders Sinn. Ich fand das sehr „basic“ und nicht weit weg vom Camping.
rick201828.01.20 23:03
Hier wurde ja speziell nach einer Bauweise gefragt. Natürlich gibt es viele andere und auch fortschrittliche Bauten. Jede Region ist auch anders. Mein guter Freund wohnt bei Minneapolis und hat ein Steinhaus. Ist der absolute Exot. Das Haus ist aber (für amerikanische Verhältnisse) recht alt.
hampshire28.01.20 23:15
Ich finde es immer lustig wenn Europäer sagen „in Amerika ist das so...“, da konnte ich nicht anders. Ich konnte knapp die Hälfte der US Staaten bereisen. Enorme Vielfalt (selbst in den Variationen der Einfalt...).
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