Hallo zusammen,
vorab vielen Dank für eure Hilfe. Mein Mann und ich sind seit vielen Jahren auf Haussuche und haben nun die Wahl zwischen 2 Häusern.
Haus 1: Bestandshaus Bj 2008
Fertighaushersteller Town & Country
Kein Keller
Erdgeschoss massiv gebaut mit Porenbetonsteinen, Obergeschoss Holzständerwände
Dach isoliert
110qm Wohnfläche
670qm Grundstück
Energieklasse B
Lage: Außerhalb Stadt
Doppelgarage (Fertiggarage)
Carport
Ausstattung eher kostengünstig, niedrige Qualität, keine teuren Marken
Haus ist aber gepflegt und ist gut im Schuss
Bad vor 2 Jahren saniert (leider nicht nach unserem Geschmack - aber man kann damit erst mal leben)
Neue Küche vorhanden - auch nicht unser Geschmack aber auch damit kann
Unsere Bedenken: Heizungsart. Das Haus wurde vor 1 Jahr mit einer Solaranlage ausgestattet und wird mit Infrarot Deckenheizungen (Strom) beheizt. Zusätzlich gibt es einen Pelletofen im Wohnzimmer. Dieser ist auch 1 Jahr alt. Die Bewohner sind zufrieden. Wir empfinden die Panels auf den Decken als störend. Im Wohnzimmer wurden 5 Panels angebracht. Wenn im Solarspeicher genug ist, wird die Stromheizung darüber bespeist ansonsten über das Stromnetz. In jedem Zimmer gibt es so ein Panel auf der Decke.
Auf was müssten wir bei diesem Haus achten? Stellt die Heizungsart langfristig ein Problem dar? Welche Alternativen hätten wir? irgendwie fühlt es sich komisch an, ein Haus ohne klassische Heizung zu kaufen.
Haus 2: Neubau Reihenmittenhaus
140qm Wohnfläche
Allerdings ist der Eingang sehr schmal und Wohn- Küche Essbereich klein
Haus liegt zentral
350qm Grundstück
Energieklasse A
Haus kostet 80K mehr als das Bestandshaus.
was macht langfristig aus eurer Sicht mehr Sinn? Wir sind irgendwie Team Neubau. Sind aber davon nicht abgeneigt, auch ein Bestandshaus zu kaufen, alleine wegen der Grundstücksgröße und Schnitt.
vielen Dank
Hans und Petra
vorab vielen Dank für eure Hilfe. Mein Mann und ich sind seit vielen Jahren auf Haussuche und haben nun die Wahl zwischen 2 Häusern.
Haus 1: Bestandshaus Bj 2008
Fertighaushersteller Town & Country
Kein Keller
Erdgeschoss massiv gebaut mit Porenbetonsteinen, Obergeschoss Holzständerwände
Dach isoliert
110qm Wohnfläche
670qm Grundstück
Energieklasse B
Lage: Außerhalb Stadt
Doppelgarage (Fertiggarage)
Carport
Ausstattung eher kostengünstig, niedrige Qualität, keine teuren Marken
Haus ist aber gepflegt und ist gut im Schuss
Bad vor 2 Jahren saniert (leider nicht nach unserem Geschmack - aber man kann damit erst mal leben)
Neue Küche vorhanden - auch nicht unser Geschmack aber auch damit kann
Unsere Bedenken: Heizungsart. Das Haus wurde vor 1 Jahr mit einer Solaranlage ausgestattet und wird mit Infrarot Deckenheizungen (Strom) beheizt. Zusätzlich gibt es einen Pelletofen im Wohnzimmer. Dieser ist auch 1 Jahr alt. Die Bewohner sind zufrieden. Wir empfinden die Panels auf den Decken als störend. Im Wohnzimmer wurden 5 Panels angebracht. Wenn im Solarspeicher genug ist, wird die Stromheizung darüber bespeist ansonsten über das Stromnetz. In jedem Zimmer gibt es so ein Panel auf der Decke.
Auf was müssten wir bei diesem Haus achten? Stellt die Heizungsart langfristig ein Problem dar? Welche Alternativen hätten wir? irgendwie fühlt es sich komisch an, ein Haus ohne klassische Heizung zu kaufen.
Haus 2: Neubau Reihenmittenhaus
140qm Wohnfläche
Allerdings ist der Eingang sehr schmal und Wohn- Küche Essbereich klein
Haus liegt zentral
350qm Grundstück
Energieklasse A
Haus kostet 80K mehr als das Bestandshaus.
was macht langfristig aus eurer Sicht mehr Sinn? Wir sind irgendwie Team Neubau. Sind aber davon nicht abgeneigt, auch ein Bestandshaus zu kaufen, alleine wegen der Grundstücksgröße und Schnitt.
vielen Dank
Hans und Petra
MachsSelbst schrieb:
Das ist wohl so ziemlich das albernste was ich je gelesen habe. Fachfirmen pfuschen also nie und Eigenleistung ist immer Pfusch. Kann eigentlich nur von einem Bankkaufmann kommen, der handwerklich wirklich nix selbst kann.Kann man so verstehen was ich gesagt habe und man kann auch direkt persönlich werden. Muss man aber nicht. Bankkaufmann bin ich auch nicht, aber wieso man die jetzt als handwerklich unbegabt darstellen muss, weiß man auch nicht.Ich wollte nur darauf hinaus, dass die vermutlich noch an anderen Enden gespart haben.
H
Höhenteufel21.08.24 19:37Ein kleines Update von unserer Seite:
Das Dilemma geht weiter. Wir haben das Bestandshaus aus verschiedenen Gründen abgesagt (außerhalb, 1 Zimmer zu wenig, Heizungsproblem etc.) und hatten uns eigentlich für den Neubau entschieden.
Kurz dazu:
hier soll in einem Mischgebiet über 80 Doppel und Reihenhäuser gebaut werden. In mehreren Bauabschnitten. Jetzt wollten wir uns mal über den Bauträger informieren und ich bin über eine negative Rezension drüber gestolpert und konnte mit der Eigentümer Kontakt aufnehmen.
Der Bauträger hat letztes Jahr in einer vergleichen Stadt 16 Häuser gebaut, auch gleiche Art an Häusern. Hier gab es massiv Probleme mit Bauverzögerungen, unbezahlte Handwerker und nicht zuletzt nicht fertiggestellte Außenanlage. Die Eigentümer waren schon beim Anwalt etc. Scheinbar lässt sich da mit ihm nicht reden.
Das ist die Bewertung:
Wer wissen möchte, wie Bauprojekte laufen, die Herr xy betreut, kommt gerne nach Bad K.. in die … Dort haben 16 Bauherren auch ein Jahr nach geplanter Fertigstellung weder eine Straße, noch Stellplätze, zum Teil nicht mal befestigte Hauseingänge, Terrassen oder Wärmepumpen.
Die Dame hat mir Bilder geschickt und das ist wirklich so.
Nun haben wir die Bedenken, dass wir auf einer Dauerbaustelle leben werden. Der 1. Bauabschnitt soll erst heute in 2 Jahren fertig werden, das sind 20 Häuser. Also fehlen noch 60, erst dann sollen alle Straßen und Gehwege fertig gemacht werden.
Außerdem ist auf dem Gelände hinten Wald (Naturschutzgebiet) dort haben sie schon sämtliche Tiere quasi umgezogen. Könnte es hier Probleme mit dem Grundwasser geben?
was haben wir für Rechte? Wie können wir uns davor schützen, nicht in die Gleiche Situation zu geraten?
Das Dilemma geht weiter. Wir haben das Bestandshaus aus verschiedenen Gründen abgesagt (außerhalb, 1 Zimmer zu wenig, Heizungsproblem etc.) und hatten uns eigentlich für den Neubau entschieden.
Kurz dazu:
hier soll in einem Mischgebiet über 80 Doppel und Reihenhäuser gebaut werden. In mehreren Bauabschnitten. Jetzt wollten wir uns mal über den Bauträger informieren und ich bin über eine negative Rezension drüber gestolpert und konnte mit der Eigentümer Kontakt aufnehmen.
Der Bauträger hat letztes Jahr in einer vergleichen Stadt 16 Häuser gebaut, auch gleiche Art an Häusern. Hier gab es massiv Probleme mit Bauverzögerungen, unbezahlte Handwerker und nicht zuletzt nicht fertiggestellte Außenanlage. Die Eigentümer waren schon beim Anwalt etc. Scheinbar lässt sich da mit ihm nicht reden.
Das ist die Bewertung:
Wer wissen möchte, wie Bauprojekte laufen, die Herr xy betreut, kommt gerne nach Bad K.. in die … Dort haben 16 Bauherren auch ein Jahr nach geplanter Fertigstellung weder eine Straße, noch Stellplätze, zum Teil nicht mal befestigte Hauseingänge, Terrassen oder Wärmepumpen.
Die Dame hat mir Bilder geschickt und das ist wirklich so.
Nun haben wir die Bedenken, dass wir auf einer Dauerbaustelle leben werden. Der 1. Bauabschnitt soll erst heute in 2 Jahren fertig werden, das sind 20 Häuser. Also fehlen noch 60, erst dann sollen alle Straßen und Gehwege fertig gemacht werden.
Außerdem ist auf dem Gelände hinten Wald (Naturschutzgebiet) dort haben sie schon sämtliche Tiere quasi umgezogen. Könnte es hier Probleme mit dem Grundwasser geben?
was haben wir für Rechte? Wie können wir uns davor schützen, nicht in die Gleiche Situation zu geraten?
M
motorradsilke21.08.24 20:14Höhenteufel schrieb:
Ein kleines Update von unserer Seite:
Das Dilemma geht weiter. Wir haben das Bestandshaus aus verschiedenen Gründen abgesagt (außerhalb, 1 Zimmer zu wenig, Heizungsproblem etc.) und hatten uns eigentlich für den Neubau entschieden.
Kurz dazu:
hier soll in einem Mischgebiet über 80 Doppel und Reihenhäuser gebaut werden. In mehreren Bauabschnitten. Jetzt wollten wir uns mal über den Bauträger informieren und ich bin über eine negative Rezension drüber gestolpert und konnte mit der Eigentümer Kontakt aufnehmen.
Der Bauträger hat letztes Jahr in einer vergleichen Stadt 16 Häuser gebaut, auch gleiche Art an Häusern. Hier gab es massiv Probleme mit Bauverzögerungen, unbezahlte Handwerker und nicht zuletzt nicht fertiggestellte Außenanlage. Die Eigentümer waren schon beim Anwalt etc. Scheinbar lässt sich da mit ihm nicht reden.
Das ist die Bewertung:
Wer wissen möchte, wie Bauprojekte laufen, die Herr xy betreut, kommt gerne nach Bad K.. in die … Dort haben 16 Bauherren auch ein Jahr nach geplanter Fertigstellung weder eine Straße, noch Stellplätze, zum Teil nicht mal befestigte Hauseingänge, Terrassen oder Wärmepumpen.
Die Dame hat mir Bilder geschickt und das ist wirklich so.
Nun haben wir die Bedenken, dass wir auf einer Dauerbaustelle leben werden. Der 1. Bauabschnitt soll erst heute in 2 Jahren fertig werden, das sind 20 Häuser. Also fehlen noch 60, erst dann sollen alle Straßen und Gehwege fertig gemacht werden.
Außerdem ist auf dem Gelände hinten Wald (Naturschutzgebiet) dort haben sie schon sämtliche Tiere quasi umgezogen. Könnte es hier Probleme mit dem Grundwasser geben?
was haben wir für Rechte? Wie können wir uns davor schützen, nicht in die Gleiche Situation zu geraten?Das Bestandshaus kaufen.
Bei einem Bauträger hast du wenig Einfluss. Und wenn der schon mal solche Probleme gemacht hat würde ich mir gründlich überlegen, von dem was zu kaufen.
Höhenteufel schrieb:
Nun haben wir die Bedenken, dass wir auf einer Dauerbaustelle leben werden.Berechtigt.Höhenteufel schrieb:
Wie können wir uns davor schützen,Finger weg!Einfach sein lassen.
N
nordanney21.08.24 22:11Höhenteufel schrieb:
was haben wir für Rechte? Wie können wir uns davor schützen, nicht in die Gleiche Situation zu geraten?Das ist recht einfach. Die Makler- und Bauträgerverordnung lässt auch eine Zahlung bei Fertigstellung des Objektes zu (abzgl. Einbehalt der letzten Rate). Das wäre die einzige Möglichkeit, bei der Ihr recht sicher seid. Baut er aber totalen Murks, so dass Ihr das Haus gar nicht abnehmen könnt, habt Ihr aber auch kein Haus - aber auch kein Geld bezahlt.
Höhenteufel schrieb:
Also fehlen noch 60, erst dann sollen alle Straßen und Gehwege fertig gemacht werden.
Außerdem ist auf dem Gelände hinten Wald (Naturschutzgebiet) dort haben sie schon sämtliche Tiere quasi umgezogen. Könnte es hier Probleme mit dem Grundwasser geben?
was haben wir für Rechte? Wie können wir uns davor schützen, nicht in die Gleiche Situation zu geraten?es ist normal für jedes Baugebiet, dass der letzte Straßenbelag erst gemacht wird, wenn (fast) alle Häuser fertig sindbei 80 Häuser gibt es verschiedenen Gutachten, sicher auch für Bodenverhältnisse, Grund/Oberflächen Wasser und Entwässerung
Zahlung nach Baufortschritt und Fertigstellungsgarantie durch eine Bank
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