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ᐅ Haus aus den 70er Jahren in Eigenleistunh sanieren ohne Asbestprobe


Erstellt am: 10.08.22 20:51

DitUndDat10.08.22 20:51
Hallo zusammen,

Freunde von uns haben ein glückliches Händchen bewiesen und ein Haus für ein relativ guten Preis erworben. Nun soll das ganze natürlich erneuerter und saniert werden und so sind nun diverse Abrissarbeiten in Eigenleistung gestartet. Nun habe ich gelesen, dass zu der Zeit damals Asbest ein sehr beliebter Stoff in Baumaterialien gewesen ist. Nun werden gerade sehr fleißig sämtliche Bodenbeläge herausgerissen und das fräßen von der Fußbodenheizung ist auch schon geplant.

Unsere Freunde wollen unter keinen Umständen einen solchen Asbesttest veranlassen.

Bin ich hier jetzt etwas zu pingelig, dass ich ein mulmiges Gefühl dabei habe nun weiterzuhelfen bis das nicht überprüft worden ist? Ist dies nicht auch unfair den anderen Handwerkern und Helfern gehen über in Unwissenheit der entsprechen gefährliche Arbeiten zu verrichten?

Was denkt ihr? Ich würde mich sehr über eure Meinungen freuen.

Danke.
Reggert10.08.22 21:15
Ffp2 Maske?
Ja es zu sagen wäre angemessen dann kann jeder für sich entscheiden
SaniererNRW12310.08.22 22:31
DitUndDat schrieb:

Bin ich hier jetzt etwas zu pingelig,
Sofern nicht irgendetwas dort direkt nach Asbest aussieht: Ja, Du bist zu pingelig.

P.S. Estrich auch komplett raus und eine "richtige" Fußbodenheizung verlegen. Sofern von der Aufbauhöhe passend. Ist preislich nicht viel anders, aber dank anders möglicher Rohrdurchmesser und flexibler Verlegeabstände empfehlenswerter.
Grundaus17.08.22 09:43
Asbest wurde oft in öffentlichen Gebäuden zum Brandschutz eingesetzt, in privaten kaum. Als Beimischung im Estrich oder Kleber auch selten, von der Dach Wellplatten mal abgesehen. Handwerksfirmen kennen aber die üblichen Verdächtigen. Wenn ihr es selber macht, Asbest ist vollkommen ungefährlich wenn er nicht eingeatmet wird. d.h Staubbildung vermeiden, vornässen und Atemschutzmaske. Einmaliger Kontakt mit Asbest ist relativ ungefährlich.
ypg17.08.22 18:15
DitUndDat schrieb:

Bin ich hier jetzt etwas zu pingelig, dass ich ein mulmiges Gefühl dabei habe nun weiterzuhelfen bis das nicht überprüft worden ist?
Ich kann das nachvollziehen.

Pingelig finde ich ein Gefühl nicht, welches mulmig ist und ja doch seine Daseinsberechtigung hat.

Das Problem ist auch eher da, wo Du selbst keinen Schutz trägst (Garten), aber andere Helfer an etwas nicht ordnungsgemäß rumprokeln und es Dir eben nicht sagen, sodass Du keine Vorkehrungen hinsichtlich Schutz treffen kannst.

Wir selbst hatten im alten Reihen-Haus ein Asbestdach… wenn Nachbarn in der Reihenhaussiedlung zu werkeln anfingen, hätte ich das nicht wissen wollen. Andere wieder haben eine Abriss-und Entsorgungsfirma beauftragt, die das Dach in Sicherheitsanzügen und Maske abgetragen haben. Und ja, ich kenne welche, die Asbestplatten eines Garagendaches einfach so in den Garten fallen lassen haben, die dann gebrochen sind. Der ein oder andere in der Nähe wird da wohl auch unwissentlich etwas eingeatmet haben.
DitUndDat schrieb:

Ist dies nicht auch unfair den anderen Handwerkern und Helfern gehen über in Unwissenheit der entsprechen gefährliche Arbeiten zu verrichten?
Rücksicht bzw eher Fürsorge ist nicht Jedermanns Tugend.
Letztendlich aber gehören zwei dazu: der AG und der AN: Auftraggeber Freunde und Auftragnehmer Du bzw Helfer.
Du weißt es, dass Asbest drin sein könnte, der andere Helfer auch?
Es ist Eure Entscheidung.
Wenn Du Bedenken hast, dann lass es. Es gibt Sachen, die kann man für sich selbst tolerieren, also die Gesundheit eventuell aufs Spiel setzen, aber für andere ist das nun mal kein Freundschaftsdienst.

Allerdings wird es wohl so sein, dass Du mit einer einsamen Entscheidung nicht verstanden werden wirst.
DitUndDat17.08.22 18:37
Grundaus schrieb:

Asbest wurde oft in öffentlichen Gebäuden zum Brandschutz eingesetzt, in privaten kaum. Als Beimischung im Estrich oder Kleber auch selten, von der Dach Wellplatten mal abgesehen. Handwerksfirmen kennen aber die üblichen Verdächtigen. Wenn ihr es selber macht, Asbest ist vollkommen ungefährlich wenn er nicht eingeatmet wird. d.h Staubbildung vermeiden, vornässen und Atemschutzmaske. Einmaliger Kontakt mit Asbest ist relativ ungefährlich.

Vielen Dank für deine Antwort, die Wahrscheinlichkeit ist eventuell wirklich gering, aber eine Gewissenheit ist eben auch nicht vorhanden.

ypg schrieb:

Ich kann das nachvollziehen.

Pingelig finde ich ein Gefühl nicht, welches mulmig ist und ja doch seine Daseinsberechtigung hat.

Das Problem ist auch eher da, wo Du selbst keinen Schutz trägst (Garten), aber andere Helfer an etwas nicht ordnungsgemäß rumprokeln und es Dir eben nicht sagen, sodass Du keine Vorkehrungen hinsichtlich Schutz treffen kannst.

Wir selbst hatten im alten Reihen-Haus ein Asbestdach… wenn Nachbarn in der Reihenhaussiedlung zu werkeln anfingen, hätte ich das nicht wissen wollen. Andere wieder haben eine Abriss-und Entsorgungsfirma beauftragt, die das Dach in Sicherheitsanzügen und Maske abgetragen haben. Und ja, ich kenne welche, die Asbestplatten eines Garagendaches einfach so in den Garten fallen lassen haben, die dann gebrochen sind. Der ein oder andere in der Nähe wird da wohl auch unwissentlich etwas eingeatmet haben.

Rücksicht bzw eher Fürsorge ist nicht Jedermanns Tugend.
Letztendlich aber gehören zwei dazu: der AG und der AN: Auftraggeber Freunde und Auftragnehmer Du bzw Helfer.
Du weißt es, dass Asbest drin sein könnte, der andere Helfer auch?
Es ist Eure Entscheidung.
Wenn Du Bedenken hast, dann lass es. Es gibt Sachen, die kann man für sich selbst tolerieren, also die Gesundheit eventuell aufs Spiel setzen, aber für andere ist das nun mal kein Freundschaftsdienst.

Allerdings wird es wohl so sein, dass Du mit einer einsamen Entscheidung nicht verstanden werden wirst.

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast ausführlich zu antworten. Tatsächlich ist es wahrscheinlich genau so wie du schreibst. Wir werden mal sehen, was wir tun.
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