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ᐅ Habt Ihr eure Bauleistungsbeschreibung verstanden?


Erstellt am: 10.11.19 11:33

ypg11.11.19 17:02
Mottenhausen schrieb:

es zählt nicht nur was drinnen steht, es zählt vor allem das, was NICHT drinnen steht,
Ich bin auch ganz bei Dir!

Aber:
Mottenhausen schrieb:

ich übersetze: Es werden nur optisch fürchterliche Aufputzthermostate verbaut. Das weiß man aber erst, nachdem man mal in einer anderen Bauleistungsbeschreibung gelesen hat "Temperaturregelung über Unterputzeinzelraumthermostate".
Wir sind/Du bist schon in der Kategorie „Mittel- bis Hochpreisig“ Und das wird bei der sparsamen TE nicht auf große Ohren stoßen.

1. sind Aufputzthermosstate nicht fürchterlich
2. ein ganz normaler Einbau (unter einem Lichtschalter), wo man sich jetzt nicht darüber echauffieren muss, dass es gar minderwertig sein könnte noch überflüssig

Bevor man jetzt hier Beispiele nennt, sollte man mal etwas emphatisch sein und lesen, dass es sich hier nicht um ein 500000€ Haus handeln wird, sondern eher um ein 250-350000€-Haus.
Domski11.11.19 19:45
der Vergleich zeigt aber gut, auf welche Feinheiten es bei den Bauleistungsbeschreibung ankommt, unabhängig davon in welchem Preissegment unterwegs ist.

Bin ich selber darauf reingefallen: im Planentwurf bei uns, der auch Bestandteil der Vertragskalkulation war: 2 Dachflächenfenster im Treppenluftraum - gestrichelt gezeichnet. War für mich logisch, da eine Ebene höher als die Geschossfläche.
Sorgte für einen Nachtrag, weil lautet Bauleistungsbeschreibung, letzte Seite, vorletzter Absatz (allgemeine Anmerkungen), gestrichelte Elemente optional sind und gesondert zu vergüten. Naja.
Wir haben uns dann bei 50:50 getroffen und später eines der beiden Fenster ersatzlos gestrichen.
cloudwalker12.11.19 20:51
On-Topic: Mir lagen bisher etwa 5 verschiedene Bauleistungsbeschreibungen vor. Schade dass es keine einheitliche Vorlage gibt und sich alle stark in Form und Inhalt unterscheiden. Das macht den Vergleich schwierig. Sie waren aber meistens für Laien gut zu verstehen.

Off-Topic: Mal angenommen euch würde ein Haus angeboten, dass gerade gebaut wird und zu ca. 75% fertig ist. Offen sind z.B. entscheidende Dinge wie Bäder, Innentüren, Fliesen bei denen ihr noch mit entscheiden könnt und wollt.

Es gibt aber, obwohl der Haustyp offenbar bereits mehrfach gebaut wurde, auf Nachfrage keine Bauleistungsbeschreibung. Auch nachdem die Anfrage nach "Bauwerkvertrag oder bestätigte Kostenaufstellung der geplanten Gesamtinvestition unterteilt nach Gewerken" seitens der Bank für die Finanzierung weitergeleitet wurde bekommt ihr nur ein lapidares "Eine Kostenaufstellung liegt nicht vor". Google wirft bei dem Bauunternehmen nichts raus. Es sind weder positive noch negative Erfahrungsberichte zu finden.
Würdet ihr unter diesen Umständen kaufen?

Die großen Baufirmen gehen meiner Kenntnis mit der Leistungsbeschreibung recht offen um. Selbst ein kleiner lokaler Anbieter hatte ein solches Dokument.
Ich gehe doch recht in der Annahme dass das letztlich das entscheidende Dokument ist, in dem steht was wir erwarten können und was nicht. Das sollte doch auch als Anhang mit an den Kaufvertrag. Akzeptieren Banken im allgemeinen überhaupt eine Finanzierung ohne ein detailiertes Dokument, dass das Haus genau beschreibt?

Nebenbei: Im Exposé wurde geschrieben: "Tageslichtbad mit hochwertiger Ausstattung". Auf Nachfrage bekamen wir keine Badserie oder ähnliches genannt sondern lediglich ein Budget beim Großhändler mit Badausstellung von knapp 1000€ für Gäste-WC und Hauptbad. Das ist doch quasi nichts?!
danixf12.11.19 21:02
cloudwalker schrieb:


Es gibt aber, obwohl der Haustyp offenbar bereits mehrfach gebaut wurde, auf Nachfrage keine Bauleistungsbeschreibung. Auch nachdem die Anfrage nach "Bauwerkvertrag oder bestätigte Kostenaufstellung der geplanten Gesamtinvestition unterteilt nach Gewerken" seitens der Bank für die Finanzierung weitergeleitet wurde bekommt ihr nur ein lapidares "Eine Kostenaufstellung liegt nicht vor".
Würdet ihr unter diesen Umständen kaufen?
Pauschal Ja. Denn ich kann mir vorstellen, dass der Anbieter die Hütte einfach nach der Fertigstellung normalerweise verkauft. Dadurch brauch er i. d. R. keine Bauleistungsbeschreibung. Dass er euch noch anbietet bei gewissen Dingen mitzubestimmen ist dann lediglich nett von ihm. Wir hatten auch eine Besichtigung und dort war frisch der Estrich drin. Es gab keine wirkliche Bauleistungsbeschreibung, sondern alles wird grob gesagt über ein "Angebot" festgehalten. Fliesen/Treppe/Bodenbeläge/Türen etc.
cloudwalker schrieb:

Die großen Baufirmen gehen meiner Kenntnis mit der Leistungsbeschreibung recht offen um. Selbst ein kleiner lokaler Anbieter hatte ein solches Dokument.
Ich gehe doch recht in der Annahme dass das letztlich das entscheidende Dokument ist, in dem steht was wir erwarten können und was nicht. Das sollte doch auch als Anhang mit an den Kaufvertrag. Akzeptieren Banken im allgemeinen überhaupt eine Finanzierung ohne ein detailiertes Dokument, dass das Haus genau beschreibt?


Meine Banken wollten allesamt die Bauleistungsbeschreibung haben. Inwieweit das gelesen wurde - keine Ahnung. Ich denke aber eher weniger. Ich glaube, wenn du an eine Baufirma kommst die viel für private Bauherren unterwegs ist, dann haben sie sowas auch. Wenn es aber Baufirmen sind, die für "sich selber" das Haus bauen und im Anschluss verkaufen haben sie sowas nicht.
Wir haben auch extrem unterschiedliche Varianten gehabt. Teilweise waren die nur 2 Seiten lang und einfach hingeklatscht. Andere hatten pauschal erst mal 30-40 Seiten notariell beglaubigt, die dann angepasst worden wären.
11ant12.11.19 22:10
cloudwalker schrieb:

On-Topic: Mir lagen bisher etwa 5 verschiedene Bauleistungsbeschreibungen vor. Schade dass es keine einheitliche Vorlage gibt und sich alle stark in Form und Inhalt unterscheiden. Das macht den Vergleich schwierig. Sie waren aber meistens für Laien gut zu verstehen.
Glückwunsch - das ist selten ! - Gleich fünf Bauleistungsbeschreibung und alle laienverständlich, das ist ein Zufallstreffer. Oder sollte es etwa daran liegen, daß mit dem, was (zu) wenig drinsteht nicht gegeizt wurde ?

Eine einheitliche Bauleistungsbeschreibung ist ganz einfach: die macht Dir Dein Architekt. Das nennt sich "Ausschreibung" und der Clou ist ja gerade, daß ein einheitliches Leistungsverzeichnis von den Bietern nur ausgefüllt wird, statt das jeder Bieter einfach sein eigenes Leistungsverzeichnis mitbringt.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
ypg12.11.19 22:53
Domski schrieb:

Bin ich selber darauf reingefallen: im Planentwurf bei uns, der auch Bestandteil der Vertragskalkulation war: 2 Dachflächenfenster im Treppenluftraum - gestrichelt gezeichnet.

Dieses optional oder bauseits oder Abb. mit Sonderausstattung ist natürlich ärgerlich, wenn man darauf reinfällt.
Anfangs kann das noch passieren bzw gehört schon eine ordentliche Fantasie dazu, das abgebildete Haus sich nackt vorzustellen.

Allerdings ist es hier wohl der falsche Weg, der sparsamen TE darauf hinzuweisen, dass sie bei einer Bauleistungsbeschreibung aufpassen muss, dass sie nur Standard bekommt, zb eben die genannten (fürchterlichen) Aufputzthermostaten, die hier eigentlich auch für fürchterliche Badaufputzarmaturen stehen wie fürchterliche Betondachziegel wie ne fürchterliche Gasheizung, ggf fürchterliche achwasweissich...
Euch ist schon klar, dass hier sehr oft eine Ausstattung als Standard deklariert wird, die eigentlich schon für ein sehr gut darsteht? Die meisten gebauten Häuser eben so etwas nicht haben? Nur weil hier so etwas diskutiert wird, eben dennoch nicht der normale Standard ist?
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