Hallo,
wir sind dabei, einen Generalübernehmer zu engagieren und beim letzten Gespräch kam das Thema Bauüberwachung auf. Ich habe erwähnt, dass ich das gerne durch TÜV oder Bauherren-Schutzbund machen würde, wobei mein Gegenüber meinte, warum nicht DEKRA.
Auf mein mehrmaliges Nachfragen, warum gerade die, kam die Antwort das seine Firma einen "Rahmenvertrag" mit DEKRA hat.
Das hat mich doch etwas stutzig werden lassen - ist es nicht gerade Sinn und Zweck der Bauüberwachung, dass sie unabhängig von der Baufirma ist? Wenn nun DEKRA einen Rahmenvertrag mit der Firma hat, wäre gerade das eigentlich ein Grund für mich, z.B. den TÜV zu engagieren...
Bin ich da zu misstrauisch? Was meint ihr?
wir sind dabei, einen Generalübernehmer zu engagieren und beim letzten Gespräch kam das Thema Bauüberwachung auf. Ich habe erwähnt, dass ich das gerne durch TÜV oder Bauherren-Schutzbund machen würde, wobei mein Gegenüber meinte, warum nicht DEKRA.
Auf mein mehrmaliges Nachfragen, warum gerade die, kam die Antwort das seine Firma einen "Rahmenvertrag" mit DEKRA hat.
Das hat mich doch etwas stutzig werden lassen - ist es nicht gerade Sinn und Zweck der Bauüberwachung, dass sie unabhängig von der Baufirma ist? Wenn nun DEKRA einen Rahmenvertrag mit der Firma hat, wäre gerade das eigentlich ein Grund für mich, z.B. den TÜV zu engagieren...
Bin ich da zu misstrauisch? Was meint ihr?
T
toxicmolotof28.02.17 20:56Für 3300 euro würde ich erwarten, dass der "Prüfer" vom TÜV (oder von wem auch immer) mindestens 30 Stunden auf der Baustelle verbringen wird... schau mir mal genau an, was du für dieses Geld wirklich bekommst. Ich muss zugeben, ich habe jetzt nicht geschaut, was es dafür gibt. Das ist von der Summe zumindest deutlich mehr, als sonst schon mal von den benannten Vereinen aufgerufen wird. Vielleicht kommt da tatsächlich was sinnvolles raus, kann ich dann aber nicht beurteilen.
Mir hat mein ehemaliger Vermieter meiner ersten Wohnung, seines Zeichens Sachverständiger für Baumängel gesagt, als er hörte dass wir bauen... eine vernünftige Prüfung nimmt etwa 1/4 der Zeit in Anspruch, die man benötigt um ein Haus zu planen, zu begleiten etc... Mit anderen Worten: Sachverständiger = 1/4 der Architektenkosten.
Bei unserem Haus bekam der Architekt etwa 25 TEUR, ein Sachverständiger hätte dann wohl um die 6 TEUR bekommen. Warum die Vereine das für 3 TEUR anbieten können.... entweder weniger Inhalt oder was anderes... oder gibts auch Häuser die nur die Hälfte von einem anderen "gleichen" Haus kosten?
Mir geht es hier nicht darum, dass teuer = gut ist, sondern dass Preisunterschied oft auch Leistungsunterschied bedeutet.
Mir hat mein ehemaliger Vermieter meiner ersten Wohnung, seines Zeichens Sachverständiger für Baumängel gesagt, als er hörte dass wir bauen... eine vernünftige Prüfung nimmt etwa 1/4 der Zeit in Anspruch, die man benötigt um ein Haus zu planen, zu begleiten etc... Mit anderen Worten: Sachverständiger = 1/4 der Architektenkosten.
Bei unserem Haus bekam der Architekt etwa 25 TEUR, ein Sachverständiger hätte dann wohl um die 6 TEUR bekommen. Warum die Vereine das für 3 TEUR anbieten können.... entweder weniger Inhalt oder was anderes... oder gibts auch Häuser die nur die Hälfte von einem anderen "gleichen" Haus kosten?
Mir geht es hier nicht darum, dass teuer = gut ist, sondern dass Preisunterschied oft auch Leistungsunterschied bedeutet.
Alex85 schrieb:
Beim Bau mit Architekten hat man aber seinen Fachmann auf der eigenen Seite. Der externe Sachverständige ist doch eher nötig, um den Bau eines GUs zu überwachen, da die Funktion des Bauleiters durch den GU gestellt wirdMag sein. Ich baue mit Bauträger und fand die 3k€ eine sinnvolle Investition.
77.willo schrieb:
Mag sein. Ich baue mit Bauträger und fand die 3k€ eine sinnvolle Investition.Das sehe ich auch so.
War mein Posting anders zu verstehen?
Ich wollte den Sinn beim Bau mittels Architekten hinterfragen. Schließlich hat man dort den Bauleiter auf der eigenen Seite und honoriert dies auch bereits.
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