ᐅ Grundwasserabsenkung laut Bodengutachten - Eure Erfahrungen?
Erstellt am: 08.04.22 14:42
A
Allthewayup
Hallo zusammen,
laut dem Bodengutachten ist für die Zeit des Kellerbaus eine Grundwasserabsenkung notwendig die nur in der Kanalisation abgeleitet werden kann. Bei den Bohrungen wurde in 2,5m tiefe Grundwasser angetroffen. Die Donau fließt in etwa 500m Luftlinie vorbei, sodass wir damit bereits gerechnet hatten. Nun haben wir in den letzten Monaten etliche Firmen für die Wasserhaltung angerufen und angeschrieben. Eine Rückmeldung haben wir trotz Nachfrage nie erhalten. Entweder besteht kein Interesse für derart kleine Projekte oder wir bekamen zu hören wir sollen uns kurz vor Beginn der Bauarbeiten im Herbst wieder melden. Wir haben aufgrund des Bodengutachtens und den Referenzen des Nachbars ziemlich verlässliche Werte was die zu fördernde Wassermenge angeht. Für dieses Gewerk haben wir 30.000€ zurückgestellt tappen jedoch tatsächlich bisher im dunkeln was verlässliche Zahlen der zu beauftragenden Firma angeht. Der Nachbar hat das in Eigenregie machen müssen da er kein Bodengutachten beauftragte und das Wasser erst kam als sie schon mit der Bodenplatte begonnen hatten. Also Chaosaktion und nach 5 Tagen zu Ende.
Meine Frage an die User hier mit Erfahrung zu diesem Thema:
Welche Kosten hattet ihr bei Eurer Wasserhaltung und wie wurde diese Ausgeführt? (offen, geschlossen, Vakuum)
Welche Schwierigkeiten gab es bei der Umsetzung?
Was würdet ihr anders machen, wenn ihr nochmal in derselben Situation wärt?
Um die Diskussionen in Bezug auf "Keller weglassen" zu vermeiden, ist zu sagen, dass wir auf die Fläche zwingend angewiesen sind und sie auf einem 300qm großen Grundstück nicht mal annähernd ebenerdig darstellen könnten.
laut dem Bodengutachten ist für die Zeit des Kellerbaus eine Grundwasserabsenkung notwendig die nur in der Kanalisation abgeleitet werden kann. Bei den Bohrungen wurde in 2,5m tiefe Grundwasser angetroffen. Die Donau fließt in etwa 500m Luftlinie vorbei, sodass wir damit bereits gerechnet hatten. Nun haben wir in den letzten Monaten etliche Firmen für die Wasserhaltung angerufen und angeschrieben. Eine Rückmeldung haben wir trotz Nachfrage nie erhalten. Entweder besteht kein Interesse für derart kleine Projekte oder wir bekamen zu hören wir sollen uns kurz vor Beginn der Bauarbeiten im Herbst wieder melden. Wir haben aufgrund des Bodengutachtens und den Referenzen des Nachbars ziemlich verlässliche Werte was die zu fördernde Wassermenge angeht. Für dieses Gewerk haben wir 30.000€ zurückgestellt tappen jedoch tatsächlich bisher im dunkeln was verlässliche Zahlen der zu beauftragenden Firma angeht. Der Nachbar hat das in Eigenregie machen müssen da er kein Bodengutachten beauftragte und das Wasser erst kam als sie schon mit der Bodenplatte begonnen hatten. Also Chaosaktion und nach 5 Tagen zu Ende.
Meine Frage an die User hier mit Erfahrung zu diesem Thema:
Welche Kosten hattet ihr bei Eurer Wasserhaltung und wie wurde diese Ausgeführt? (offen, geschlossen, Vakuum)
Welche Schwierigkeiten gab es bei der Umsetzung?
Was würdet ihr anders machen, wenn ihr nochmal in derselben Situation wärt?
Um die Diskussionen in Bezug auf "Keller weglassen" zu vermeiden, ist zu sagen, dass wir auf die Fläche zwingend angewiesen sind und sie auf einem 300qm großen Grundstück nicht mal annähernd ebenerdig darstellen könnten.
Allthewayup schrieb:
Die Strecke bis zum Kanal (ca. 25m) führt durchs elterliche Grundstück ist also unkritischWenn die Eltern da wohnen, habt ihr auch die tägliche Kontrolle, ob "alles läuft", hatten wir auch und ist Gold wert.A
Allthewayup18.04.22 19:08Nida35a schrieb:
Wenn die Eltern da wohnen, habt ihr auch die tägliche Kontrolle, ob "alles läuft", hatten wir auch und ist Gold wert.Kannst du dich noch erinnern wie hoch die Kosten hinsichtlich Behörden waren und wie viele Tage in Summe ihr Pumpen musstet? Die geförderten Kubikmeter wirst du wohl nicht mehr im Kopf haben 🙂 Das wäre noch Interessant.Ich habe eine Website gefunden auf der es diverse Bauformeln zu Berechnungszwecken gibt. Dort habe ich die Daten aus dem Bodengutachten eingegeben und das Tool spuckt mir eine Wassermenge von 39,55m³/h aus. Das würde bedeuten, dass ich die Pumpe etwas größer Dimensionieren müsste. Wir waren eben spazieren und haben die Straße runter eine Baugrube begutachtet die mit Spundwänden umschlossen ist und sogar dort hängt eine ziemlich große Tauchpumpe etwa einen halben Meter tief im Wassergraben. Die bauen eine TG nah an die Grundstücksgrenze, also volles Programm und damit nicht ganz vergleichbar. Wir hoffen dass das Wetter auf unserer Seite ist und das Grundwasser bereits beim Aushub möglichst tief steht.
Deine Frage nach dem wu Keller kann ich Dir beantworten.
Ich habe seit 20 Jahren keine Probleme mit Undichtigkeiten. Ich und der Architekt/Bauleiter haben aber auch penibel aufgepasst, das der Keller auch genau nach Plan hergestellt wird. Ich habe dann sicherheitshalber unter den Kellerschächten eine Drainage verlegt, falls das GW höher als geplant steigen sollte.
Ich habe seit 20 Jahren keine Probleme mit Undichtigkeiten. Ich und der Architekt/Bauleiter haben aber auch penibel aufgepasst, das der Keller auch genau nach Plan hergestellt wird. Ich habe dann sicherheitshalber unter den Kellerschächten eine Drainage verlegt, falls das GW höher als geplant steigen sollte.
gutentag schrieb:
Ich habe dann sicherheitshalber unter den Kellerschächten eine Drainage verlegt, falls das GW höher als geplant steigen sollte.hatten wir schon mehrmals,dann fließt das Wasser aus der Drainage in die Kellerlichtschächte rein 😳 .
Also haben wir die Kellerlichtschächte geschlossen, und stellen die Pumpe in das senkrecht Drainagerohr, und pumpen 2-8 Wochen, bis das GW wieder gesunken ist.