ᐅ Grundstückskauf mit var. Finanzierung - Eigenkapital zurückhalten sinnvoll?
Erstellt am: 27.12.20 22:06
JamaikaJoe27.12.20 22:06
Hallo zusammen,
wir hatten vor ein paar Monaten ein Beratungsgespräch mit einem der großen Finanzierungsvermittler, um unsere maximale Darlehenshöhe für einen Hausbau auszuloten.
Ich habe im Gespräch erklärt, dass wir beabsichtigen, erst ein Grundstück zu kaufen, variabel zwischenzufinanzieren und anschließend Hausbau und Gesamtdarlehen zu fixieren.
Beim Grundstück (sofern wir da jemals fündig werden :-) ist unsere Wunsch-Obergrenze 350 TEUR (ohne Nebenkosten, für 500 bis 600qm).
Wir haben derzeit 230 TEUR Eigenkapital.
Minus 30 TEUR eiserne Reserve
Minus 50 TEUR Eigenkapital-Reserve für den Hausbau
Ich war der Ansicht, dass wir demnach 150 TEUR in den Grundstückskauf investieren und den Rest (also ca. 240 TEUR mit Nebenkosten) variabel finanzieren. Was an Eigenkapital schon im Grundstück steckt ist ja dann später bei der Hausfinanzierung wie Cash-Eigenkapital, so meine Denke.
Der Finanzierungsvermittler, riet jedoch dazu, nicht die gesamten 150 TEUR Eigenkapital in den Grundstückskauf zu investieren, sondern etwas davon als Cash-Eigenkapital zurück zu behalten, um dies als Spielmasse für die Zins-Optimierung des Gesamtdarlehens zu nutzen.
Diese Strategie habe ich hier und auch generell beim Googlen noch nicht gelesen.
Ist an dem Vorschlag was dran?
Ich bin skeptisch, was ich davon halten soll. Ich lese immer, alles Eigenkapital ins Grundstück, das zählt dann für das Gesamtdarlehen wie Eigenkapital.
Oder trifft das nur zu, wenn man das Grundstück komplett aus Eigenkapital stemmen kann, also ohne zusätzliche variable Zwischenfinanzierung?
Vielen Dank vorab für Euren Input dazu
Jo
wir hatten vor ein paar Monaten ein Beratungsgespräch mit einem der großen Finanzierungsvermittler, um unsere maximale Darlehenshöhe für einen Hausbau auszuloten.
Ich habe im Gespräch erklärt, dass wir beabsichtigen, erst ein Grundstück zu kaufen, variabel zwischenzufinanzieren und anschließend Hausbau und Gesamtdarlehen zu fixieren.
Beim Grundstück (sofern wir da jemals fündig werden :-) ist unsere Wunsch-Obergrenze 350 TEUR (ohne Nebenkosten, für 500 bis 600qm).
Wir haben derzeit 230 TEUR Eigenkapital.
Minus 30 TEUR eiserne Reserve
Minus 50 TEUR Eigenkapital-Reserve für den Hausbau
Ich war der Ansicht, dass wir demnach 150 TEUR in den Grundstückskauf investieren und den Rest (also ca. 240 TEUR mit Nebenkosten) variabel finanzieren. Was an Eigenkapital schon im Grundstück steckt ist ja dann später bei der Hausfinanzierung wie Cash-Eigenkapital, so meine Denke.
Der Finanzierungsvermittler, riet jedoch dazu, nicht die gesamten 150 TEUR Eigenkapital in den Grundstückskauf zu investieren, sondern etwas davon als Cash-Eigenkapital zurück zu behalten, um dies als Spielmasse für die Zins-Optimierung des Gesamtdarlehens zu nutzen.
Diese Strategie habe ich hier und auch generell beim Googlen noch nicht gelesen.
Ist an dem Vorschlag was dran?
Ich bin skeptisch, was ich davon halten soll. Ich lese immer, alles Eigenkapital ins Grundstück, das zählt dann für das Gesamtdarlehen wie Eigenkapital.
Oder trifft das nur zu, wenn man das Grundstück komplett aus Eigenkapital stemmen kann, also ohne zusätzliche variable Zwischenfinanzierung?
Vielen Dank vorab für Euren Input dazu
Jo
ypg27.12.20 23:22
JamaikaJoe schrieb:
Spielmasse für die Zins-Optimierung des Gesamtdarlehens zu nutzen.Noch nie gehört.Grundsätzlich hast Du recht. Läuft alles über Eigenkapital. Ich würde nur etwas Puffer und für Möbel wie zb Küche und Lampen zurückhalten. Kommt natürlich auch drauf an, wieviel monatlich immer wieder durch Gehalt nachkommt.
nordanney27.12.20 23:25
JamaikaJoe schrieb:
Diese Strategie habe ich hier und auch generell beim Googlen noch nicht gelesen.
Ist an dem Vorschlag was dran?Vielleicht meint er damit, dass ein Mehr an Eigenkapital den Zinssatz nicht noch weiter verbessert und ihr euch mit dem gesparten Eigenkapital etwas schönes gönnen könntet.HilfeHilfe28.12.20 06:24
Ob du mit Eigenkapital das Grundstück zahlst oder abhälst verbessert gar nix... Eher verleitet dich das abgehaltene Eigenkapital "zweckzuentfremden" ...
Es kann aber natürlich Sinn machen Eigenkapital abzuhalten wenn man viel Eigenleistung vor hat um Rechnungen zu begleichen und nicht immer lästig Gelder abzurufen. Sonst fällt mir kein trifftiger Grund ein
Es kann aber natürlich Sinn machen Eigenkapital abzuhalten wenn man viel Eigenleistung vor hat um Rechnungen zu begleichen und nicht immer lästig Gelder abzurufen. Sonst fällt mir kein trifftiger Grund ein
JamaikaJoe28.12.20 07:58
Danke für Eure Antworten!
Viel Glück
Jo
ypg schrieb:Gut zu lesen, dass ich da doch nicht auf dem Holzweg war.
Grundsätzlich hast Du recht. Läuft alles über Eigenkapital
nordanney schrieb:Davon war leider nicht die Rede 🙂 . Es ging tatsächlich darum, dass das Cash-Eigenkapital ggf. das Zünglein an der Wage sein kann, um in bessere Konditionen reinzukommen.
Vielleicht meint er damit, dass ein Mehr an Eigenkapital den Zinssatz nicht noch weiter verbessert und ihr euch mit dem gesparten Eigenkapital etwas schönes gönnen könntet.
HilfeHilfe schrieb:Das wäre nachvollziehbar, aber Eigenleistung ist gar keine geplant und hatte ich im Beratungsgespräch auch nicht anders gesagt.
Es kann aber natürlich Sinn machen Eigenkapital abzuhalten wenn man viel Eigenleistung vor hat um Rechnungen zu begleichen
Viel Glück
Jo
nordanney28.12.20 09:08
JamaikaJoe schrieb:
Es ging tatsächlich darum, dass das Cash-Eigenkapital ggf. das Zünglein an der Wage sein kann, um in bessere Konditionen reinzukommen.Dann muss man das Eigenkapital aber einbringen - etwas zurückhalten verschlechtert die Kondition. Was auf Eurem Konto rumliegt, interessiert die Bank nicht für die Darlehenskondition 😉Ähnliche Themen