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ᐅ Grundstücksangebot - zuschlagen oder besser nicht?

Erstellt am: 05.01.20 16:25
F
Flokathy
F
Flokathy
05.01.20 16:25
Hallo in die Runde,
wir haben relativ kurzfristig und überraschend ein Angebot für ein Baugrundstück in meinem Heimatort bekommen und sind uns nicht ganz sicher was wir tun sollten. Da wir eigentlich mit langen Wartezeiten für ein Grundstück gerechnet haben wollten wir uns eigentlich erst in 2-3 Jahren uns damit intensiver beschäftigen.

Im Moment wohnen wir zur Miete diese beträgt rund 850 Euro (kalt), Tendenz steigend.
Unsere aktuellen Fixkosten belaufen sich auf 2100€.
Ich studiere aktuell noch, verdiene aber in meinem Nebenjob als Krankenschwester 1300 netto. In 2.5 Jahren werde ich das Studium abschließen, Einstiegsgehalt ist dann laut aktuellen Tariftabellen ca. 3800€ netto (Ärztin, dann in Lohnsteuerklasse 3).
Mein Mann ist Mediengestalter im öffentlichen Dienst, hat aktuell 2400€ netto, Lohnsteuerklasse 3.
Schulden haben wir sonst keine.

Das Grundstück könnten wir mit Eigenkapital soweit bezahlen (70 000€)
Wir hätten eine Baupflicht von Max. 3,5 Jahren.

Mein Mann erbt wahrscheinlich eines Tages das Haus seines Opas, das er dann auch sanieren möchte. Allerdings möchte er nicht auf das ableben des Opas "warten" da dieser aktuell noch sehr fit und in bester Gesundheit ist. Außerdem steht noch in den Sternen ob dieses Haus dann tatsächlich an meinen Mann vererbt wird oder nicht.

Der Gedanke wäre jetzt auf dieses Grundstück ein relativ kleines, möglichst "günstiges" Haus zu bauen, im Sinne einer Kapitalanlage, und dieses später mal, wenn der Opa nicht mehr ist und das andere Haus saniert wäre, zu vermieten.

Nun haben wir allerdings Bedenken dass wir uns mit diesem Gedanken finanziell übernehmen und dann in die Schuldenfalle rutschen, wenn wir jetzt einen relativ großen Kredit aufnehmen und in ggf. 10 Jahren nochmals einen für die Sanierung des Hauses benötigen. Allerdings möchten wir auch keine 10 Jahre weiter Miete zahlen.
Vielleicht hat der ein oder andere einen Rat und kurze objektive Einschätzung für uns
N
Nordlys
05.01.20 16:31
Ist das Grundstück in Preis und Lage ok? Dann kaufen. Keine Sorge wegen der 3,5 Jahre. Wenn Ihr nach 3,5 Jahren erst mal einen Plan einreicht und so sagt auch keiner was. Ändert sich der Plan, dann verkauft ihr wieder. Garantiert ohne Verlust, wenn es nicht gerade Einöde ist.
H
hampshire
05.01.20 16:36
Wenn es ein gutes Grundstück zu einem guten Preis ist geht kein Kapital verloren. Da ihr das Grundstück aus Eigenmitteln finanzieren könnt geht auch keine Liquidität verloren.
Dir 3,5 Jahre lassen sich im Zweifel immer strecken.
F
Flokathy
05.01.20 16:44
Grundstück ist 710qm groß (70 000€), Lage ländlich aber mit Kindergarten vor Ort, nächster Bahnhof/Einkaufsmöglichkeit 5km entfernt.
Jean-Marc05.01.20 17:19
Wenn ihr das Grundstück aus dem vorhandenen Eigenkapital bezahlen könnt und es sich in guter Lage befindet, dann würde ich zuschlagen. Ich würde allerdings in keinster Weise mit dem Haus des Opas kalkulieren, sondern den Neubau so angehen, als gäbe es dieses gar nicht. Keiner kann sagen, wie lange der Opa noch lebt (hoffentlich lange) und wie die Marktlage bzw. der Zustand des Hauses ist, wenn der Erbfall eintritt.
Häuser vermieten ist auch immer so eine Sache. Für die Miete, die man da ansetzen müsste, kann der Mieter derzeit auch locker selber bauen/kaufen. Gerade im ländlichen Bereich wäre ich mir nicht so sicher, da gute und langfristige Mieter zu finden. Würde ich mir gut überlegen.
N
nominator
05.01.20 17:27
Grundstück kaufen und abwarten. Klappts dann mit Eigenkapital und Bauwunsch innerhalb von knapp 4 Jahren, legt los.

Wer aufs Erbe zählt, hat oft schon mit Zitronen gehandelt. Lebt euer Leben und wenn es etwas zu erben gibt, prima, aber keine Erwartungshaltung in euer Leben implizieren, das bringt wenig.
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