ᐅ Grundstücks Finanzierung - wie Eigenkapital einbringen?
Erstellt am: 08.06.2020 21:25
Mlt1402 08.06.2020 21:25
Liebes Forum,
wir stehen kurz vor dem Kauf eines Grundstücks im Wert von 245.000€ (hierin sind alle Nebenkosten inbegriffen). Der Preis ist etwas über dem Bodenrichtwert.
Da wir erst in einem Jahr darauf bauen wollen, müssten wir zunächst ein Kredit für das Grundstück aufnehmen.
Wir haben knapp 190.000€ Eigenkapital.
Nun stellt sich uns die Frage, wie wir das Eigenkapital bestmöglich einbringen. Wir haben von verschiedenen Beratern unterschiedlichste Vorschläge bekommen.
Ohne auf die Details der Möglichkeiten eingehen zu wollen (das würde den Rahmen sprengen) - im Kern sind es jedoch die beiden Ansätze:
1. das gesamte Eigenkapital für den Grundstückskauf einsetzen und 55.000€ Kredit aufnehmen (variabler Zinssatz oder Privatkredit)
2. Einen geringeren Teil des Eigenkapital einbringen (bspw. 50.000€) und einen höheren Eigenkapital Anteil auf dem Tagesgeldkonto halten um diesen Anteil dann für den Hausbau einzusetzen.
Auch wenn es hier bestimmt nicht die „richtige“ Antwort gibt, wie würdet ihr vorgehen?
Freue mich auf eure Ratschläge
wir stehen kurz vor dem Kauf eines Grundstücks im Wert von 245.000€ (hierin sind alle Nebenkosten inbegriffen). Der Preis ist etwas über dem Bodenrichtwert.
Da wir erst in einem Jahr darauf bauen wollen, müssten wir zunächst ein Kredit für das Grundstück aufnehmen.
Wir haben knapp 190.000€ Eigenkapital.
Nun stellt sich uns die Frage, wie wir das Eigenkapital bestmöglich einbringen. Wir haben von verschiedenen Beratern unterschiedlichste Vorschläge bekommen.
Ohne auf die Details der Möglichkeiten eingehen zu wollen (das würde den Rahmen sprengen) - im Kern sind es jedoch die beiden Ansätze:
1. das gesamte Eigenkapital für den Grundstückskauf einsetzen und 55.000€ Kredit aufnehmen (variabler Zinssatz oder Privatkredit)
2. Einen geringeren Teil des Eigenkapital einbringen (bspw. 50.000€) und einen höheren Eigenkapital Anteil auf dem Tagesgeldkonto halten um diesen Anteil dann für den Hausbau einzusetzen.
Auch wenn es hier bestimmt nicht die „richtige“ Antwort gibt, wie würdet ihr vorgehen?
Freue mich auf eure Ratschläge
nordanney 08.06.2020 21:31
Mlt1402 schrieb:
1. das gesamte Eigenkapital für den Grundstückskauf einsetzen und 55.000€ Kredit aufnehmen (variabler Zinssatz oder Privatkredit)
2. Einen geringeren Teil des Eigenkapital einbringen (bspw. 50.000€) und einen höheren Eigenkapital Anteil auf dem Tagesgeldkonto halten um diesen Anteil dann für den Hausbau einzusetzen.Spätestens beim Hausbau wird die Bank sagen "Eigenkapital vorab". Von daher ruhig das Eigenkapital voll einbringen (oder einen kleinen Teil als Puffer in der Hinterhand halten, z.B. T€ 10-20, dann können später Kleinrechnungen damit bezahlt werden)Ich erkenne keinen Mehrwert, das Geld für 0,x (kleines x!) aufs Tagesgeldkonto zu legen und auf der anderen Seite eine variable Finanzierung von 1-2% zu bedienen. Warum wird Euch das geraten? Ist nicht professionell.
Mlt1402 08.06.2020 21:33
Vielen Dank! Diese Meinung war tatsächlich nicht von unserem Baufinanzierungsberater, sondern einem allgemeinen Finanzberater.
Neben den 190.000€ Eigenkapital, liegen noch Rücklagen in Höhe von 20.000€ bereit, die nicht in die Finanzierung einfließen sollen.
Lieben Dank für die schnelle Rückmeldung.
Neben den 190.000€ Eigenkapital, liegen noch Rücklagen in Höhe von 20.000€ bereit, die nicht in die Finanzierung einfließen sollen.
Lieben Dank für die schnelle Rückmeldung.
ivenh0 08.06.2020 22:45
nordanney schrieb:
Spätestens beim Hausbau wird die Bank sagen "Eigenkapital vorab".Kann ich so nicht bestätigen. Wir haben als erstes unser Darlehen verbraucht und danach das Eigenkapital eingesetzt. Hängt bestimmt von Bank und Eigenkapital-Quote ab
nordanney 08.06.2020 23:02
ivenh0 schrieb:
Wir haben als erstes unser Darlehen verbraucht und danach das Eigenkapital eingesetzt.Das ist die Ausnahme und nicht der Standard, aber vereinzelt auch möglich. DaSch17 09.06.2020 00:21
nordanney schrieb:
z.B. T€ 10-20, dann können später Kleinrechnungen damit bezahlt werden„Kleinrechnungen“... Was für eine wunderbar charmante Umschreibung
ich würde es genauso machen wie von vorgeschlagen. Bin sowieso kein Verfechter von Notliquidität, Sicherheitspuffern etc. – hab ich aber auch schon mal an anderer Stelle ausgeführt.
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