ᐅ Grundstücke für Auswärtige teurer als für Einheimische?
Erstellt am: 16.02.17 09:43
Nordlys16.02.17 12:49
Es gibt Strukturen, die legen es der Kommune einfach nahe, so zu handeln. Nehmt Sylt, ein Sylter kann auf seiner Heimatinsel nicht mehr leben, wegen unbezahlbar. Hier an der Ostsee....es gab Bauland, voll erschlossen, für 115 pro qm. Fast alle mit schönem Ostseeblick. Ergebnis, rund ein Drittel Wochenendvillen für Hamburger. Mit der üblichen Home and Gardenästhetik. Tot, steril, geleckt, unbewohnt, leise plätschert der Brunnen aus Granit....das ist nicht der Sinn von Baugebieten.
andimann16.02.17 13:19
Moin,
In Extremfällen wie Sylt oder anderen Feriengebieten würde ich sowas sogar noch als sinnig erachten. Wir hatten jahrzehntelang eine Ferienwohnung auf einer der ostfriesischen Inseln und haben da die Probleme und das Gejammer der Einheimischen oft mitbekommen. Nur haben die sich immer nur über die hohen Preise beschwert, wenn sie die selber auch mal bezahlen mussten. Habe aber nie gehört, dass sich jemand über die aberwitzigen Wertsteigerungen der eigenen Ferienwohnung beschwert hätte.... ;-)
(Wenn ihr mal einen Millionär treffen wollt, mietet euch eine Ferienwohnung von einem Einheimischen auf einer Nordseeinsel, mit fast absoluter Sicherheit ist der Vermieter ein solcher...)
Da wurde Bauland dann auch meistbietend versteigert, um den maximalen Gewinn rauszuholen!
back to topic:
Egal wie edel die Beweggründe einer Gemeinde sind, so einen Einheimischentarif anzubieten: Das ist und bleibt Diskriminierung aufgrund der Herkunft und gehört ganz fix abgestellt. Was kommt sonst als nächstes? "Frauen zahlen das Doppelte? Dinks mit Hund die Hälfte?"
Geht ja gar nicht...
Viele Grüße,
Andreas
Nordlys schrieb:
Es gibt Strukturen, die legen es der Kommune einfach nahe, so zu handeln.
In Extremfällen wie Sylt oder anderen Feriengebieten würde ich sowas sogar noch als sinnig erachten. Wir hatten jahrzehntelang eine Ferienwohnung auf einer der ostfriesischen Inseln und haben da die Probleme und das Gejammer der Einheimischen oft mitbekommen. Nur haben die sich immer nur über die hohen Preise beschwert, wenn sie die selber auch mal bezahlen mussten. Habe aber nie gehört, dass sich jemand über die aberwitzigen Wertsteigerungen der eigenen Ferienwohnung beschwert hätte.... ;-)
(Wenn ihr mal einen Millionär treffen wollt, mietet euch eine Ferienwohnung von einem Einheimischen auf einer Nordseeinsel, mit fast absoluter Sicherheit ist der Vermieter ein solcher...)
Da wurde Bauland dann auch meistbietend versteigert, um den maximalen Gewinn rauszuholen!
back to topic:
Egal wie edel die Beweggründe einer Gemeinde sind, so einen Einheimischentarif anzubieten: Das ist und bleibt Diskriminierung aufgrund der Herkunft und gehört ganz fix abgestellt. Was kommt sonst als nächstes? "Frauen zahlen das Doppelte? Dinks mit Hund die Hälfte?"
Geht ja gar nicht...
Viele Grüße,
Andreas
Bieber081516.02.17 13:59
andimann schrieb:
In Extremfällen wie Sylt oder anderen Feriengebieten würde ich sowas sogar noch als sinnig erachtenVielleicht sollte man es zur Auflage machen, dass der Käufer seinen Hauptwohnsitz dann auch dort einrichtet (ähnlich einer Bauverpflichtung). Wäre eine mögliche Alternative ...markus270316.02.17 14:04
In unserer bayerischen Gemeinde gibt es das auch noch , und zwar ganz offiziell. 2016 Bauplatz erworben, 71€ der Quadratmeter für Ortsansässige mit mind. 4 Jahren Wohndauer dort, 78€ für alle anderen.
Scheint hier so üblich zu sein, wird in vielen Gemeinden ganz offiziell so Angeboten.
Scheint hier so üblich zu sein, wird in vielen Gemeinden ganz offiziell so Angeboten.
Nordlys16.02.17 14:05
Das machen sie in Dk, Bieber. Kannst für kleines Geld da direkt am Fjord bauen, aber man muss da dann auch wohnen und leben. Sie haben da ganz eselige und bissige Behörden, die sogar die Mülltonnen kontrollieren, ob da was drin ist. Wenn sie Dir auf die Schliche kommen, dass es nur ein Wochenendhaus ist, enteignen sie Dich wieder.
world-e16.02.17 14:30
markus2703 schrieb:
In unserer bayerischen Gemeinde gibt es das auch noch , und zwar ganz offiziell. 2016 Bauplatz erworben, 71€ der Quadratmeter für Ortsansässige mit mind. 4 Jahren Wohndauer dort, 78€ für alle anderen.
Scheint hier so üblich zu sein, wird in vielen Gemeinden ganz offiziell so Angeboten.ja, so war es bei uns auch. Da ist halt die Frage, ob das noch rechtens ist.Ähnliche Themen