ᐅ Grundstück privat abbezahlen?
Erstellt am: 24.10.2019 07:13
danixf 24.10.2019 15:57
saralina87 schrieb:
Mal als Beispiel:
Variante A: Wir bekommen das Grundstück überschrieben und vereinbaren die Zahlung an Tag X. Wir gehen zur Bank und sagen: "Wir brauchen 360.000 Euro für den Bau und außerdem 60.000 für das Grundstück." Macht eine Summe von 420.000. Das Grundstück kann dann rein aus der Logik heraus ja nicht als Eigenkapital gewertet werden, weil die Bank es ja finanzieren muss - richtig?Richtig.
saralina87 schrieb:
Wäre okay und machbar, aber in meinem Kopf existiert eben noch Variante B:
Wir bekommen das Grundstück überschrieben und vereinbaren eine monatliche Zahlung an die Großeltern. Wir gehen zur Bank und sagen: "Wir brauchen 360.000 für den Bau und uns gehört ein Grundstück, das 60.000 Euro wert ist." Macht eine Summe von 360.000 mit Eigenkapital von 60.000. Bei der Prüfung der Liquidität muss dann natürlich die Privatschuld mitgerechnet und angegeben werden. In Summe wäre die Rate für den Bau und die Rate für das Grundstück aufgrund des Eigenkapital aber immer noch deutlich geringer als bei Variante A.
Vermutlich ist das ein fundamentaler Denkfehler, aber ich würde es gern verstehen!Tassimat schrieb:
Egal welche Regelung man trifft, das Eigenkapital ist immer gleich hoch: Geld auf dem Konto + Wert des Grundstücks - Restschuld Grundstück. Hier macht es keinen Unterschied ob es ein Bankdarlehen ist oder von privat, oder die Zahlung erst in x Jahren aussteht. Tassimat 24.10.2019 16:57
Wie du es drehst und wendest du hast Grundstück + Haus zu bezahlen. Das ist unstrittig. In Summe 420.000
In Variante A gibt dir die Bank 420.000€ bei 420.000€ Sicherheit. 100% Finanzierung --> teuer.
In Variante B gibt dir die Bank 360.000€, hat aber 420.000€ Sicherheit (Haus + Grundstück). --> günstigerer Zinssatz.
In Summe zahlst du immer 420.000€ plus Zinsen.
Variante B hat die Familie das Nachsehen, solltest du zahlungsunfähig sein und das Haus weniger als 420.000€ bringen: Dann kriegt erst mal die Bank alles, und nur das was übrig bleibt bekommt die Familie. Das Risiko wird von der Bank auf die Verwandtschaft verlagert, deswegen sinken die Zinskosten.
In Variante A gibt dir die Bank 420.000€ bei 420.000€ Sicherheit. 100% Finanzierung --> teuer.
In Variante B gibt dir die Bank 360.000€, hat aber 420.000€ Sicherheit (Haus + Grundstück). --> günstigerer Zinssatz.
In Summe zahlst du immer 420.000€ plus Zinsen.
Variante B hat die Familie das Nachsehen, solltest du zahlungsunfähig sein und das Haus weniger als 420.000€ bringen: Dann kriegt erst mal die Bank alles, und nur das was übrig bleibt bekommt die Familie. Das Risiko wird von der Bank auf die Verwandtschaft verlagert, deswegen sinken die Zinskosten.
saralina87 24.10.2019 17:50
Danke, jetzt hat's klick gemacht
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