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ᐅ Grundrissideen und Kostenschätzung für Sanierung einer Doppelhaushälfte aus 1939

Erstellt am: 25.03.24 20:40
B
Ben_des
Hallo zusammen,

nachdem uns nun klar geworden ist (und gemacht wurde) dass eine Sanierung besser ist als ein Anbau im Garten, will ich nun wieder die Schwarmintelligenz hier um Rat bitten.

Die Facts:

- Architektin ist beauftragt und schon dran. Plan finden wir bislang schön.
- Die Doppelhaushälfte ist grundsätzlich von 1939. Das Wohnzimmer auf allen Ebenen ist ein Anbau von 1981. Genauso wie Balkon und Doppelgarage
- Das EG wird von meiner Mutter bewohnt. Wir wohnen im 1. OG. Das DG ist noch vermietet. Der Mieter weiss aber dass er gehen muss. Der Spitzboden wurde schon mal begonnen auszubauen. Er ist vor ca. 10 Jahren mit Glaswolle gedämmt worden. Fehlt eigentlich nur noch der Anstrich. Soll mein Büro werden.
D.h., wir wollen 1. OG, DG und Spitzboden zu einer Einheit verschmelzen lassen.

Bisherige Ideen:

OG:

- Das vorhandene Treppenhaus soll nach unten zum EG verschlossen werden. Aus „familiären Gründen“ wollen wir einen separaten Eingang. Das Treppenhaus nach oben soll allerdings bleiben, bzw. eine neue Treppe gemacht werden (oder restaurieren?). Es ist ja noch die Originaltreppe von 1939.
- Die Eingangstreppe soll entlang des bisherigen Balkons verlaufen. Von Norden nach Süden gehts die Treppe hoch.
- Da wir den Balkon aufgrund der Maße (7 x 2m) bislang nicht wirklich genutzt haben, wird er verwendet um das alte Kinderzimmer und zukünftige Esszimmer mit Küche zu vergrößern.
- Aus der Küche wird ein Windfang/Garderobe und Eingangsbereich
- Das Bad bleibt, da erst vor 3 Jahren komplett renoviert und wird quasi das Gäste-WC/-Bad
- Schlafzimmer bleibt
- Wohnzimmer bleibt aber soll heller werden. D.h., noch größere Fenster müssen rein


DG:

- Küche wird zum Haushaltsraum mit Waschmaschine und Trockner. Auch kommt dort eine Treppe zum Spitzboden/Büro hin.
- da der Mieter hier raucht und die Kinderzimmer rein kommen müssen wir wohl komplett auf den Kern sanieren (oder?)
- aus dem restlichen Raum entstehen 3 Kinderzimmer plus Bad.


Spitzboden:

- Wird Büro. Ich hätte es gerne heller und mag mehr Glas. Wenn es finanziell möglich ist, würde ich gerne irgendwie ein großes Fenster haben, wo ich schön Richtung Innenstadt kucken kann.


Kosten:

- Ein von der Architektin empfohlener Energieberater war bereits vor Ort. Er schätzt die Sanierungskosten auf ca. 370.000-400.000 € !!!. Das macht mich doch etwas sprachlos. Ich hätte mit der Hälfte gerechnet. Ist das wirklich so teuer??
Er meint für Förderungen müssten wir das Dach komplett machen. Schätzung fürs Dach: 100.000 €. Technik 100.000 €. Innenausbau der Rest. Und bei 370.000 € wird auch noch Eigenleistung von >5h/Tag erwartet!! (!?) Sonst sinds eher 400.000 €…
Google zeigt mir nie so hohe Kosten an. Natürlich sind die Kosten schwer schätzbar aber das find ich trotzdem heftig abweichend.
Das Dach würde ich auch nur machen lassen wollen wenn es wirklich notwendig ist oder was bringt. Fokus liegt schon auf dem Innenausbau. Die Förderungen sind derzeit nicht wirklich so hoch dass es unbedingt Sinn macht nur deshalb so viel zu investieren, oder?
Es soll Fußbodenheizung und Lüftungsanlage rein. Aber macht das die Technik so teuer? Die vor 16 Jahre installierte Gasheizung funktioniert noch…


Fragen:

- Wie findet ihr die Grundrisse?
- Was sagt ihr zu den Kosten?
- Was würdet ihr machen lassen und was eher weg lassen?
Fokus liegt bei uns auf zeitgemäßer Optik (hell) und Technik (Fußbodenheizung und Belüftungsanlage).
B
Ben_des
26.03.24 16:19
11ant schrieb:


Auch das solltest Du darstellen, das EG fehlt hier und verwirrt.


Das EG ist derzeit identisch um OG. Daher hatte ich es nicht extra erwähnt.
11ant schrieb:

Der bei weitem (gefährlich !) zu hohe Posten ist die Schätzungenauigkeit. Die liegt hier im sechsstelligen Bereich !


11ant schrieb:

Ich rate Dir daher dringendst zu einer sehr genauen Planung. Viele Umbauherren (und ihre altbau-unerfahrenen Architekten) bauen auf dem Grundirrtum auf, im Bestand könne man die Leistungsphase 1 als Katzenwäsche abhaken. Das Gegenteil ist der Fall, der Aufwand ist eher ein Mehrfaches im Vergleich zum Neubau. Andernfalls muß man vor jede Position "vielleicht" und dahinter "oder das Doppelte" schreiben. Das ist zwar noch nicht der Worst Case, aber in dieser Größenordnung balanciert es sich meistens aus.


Die genaue Planung machen wir nach dem Messen morgen. Welcher Aufwand ist ein mehrfaches zum Neubau? Leistungsphase 1 oder generell?
Es hatte im Ursprungsthread jeder empfohlen zu sanieren, da Neubau „finanzieller Selbstmord“ wäre. Nun nicht mehr?
11ant schrieb:

Erfasse und beschreibe den Status und die Maßnahmen sehr genau !
Auch der Energieberater soll sich mal klar äußern, bei welcher Maßnahme welche Verhältnisse hinsichtlich der Förderungen gelten.


Guter Punkt, danke!

11ant schrieb:

Mir fehlt gerade die Zeit zur Rekapitulation, aber das meiste was ich in Deinem alten Thread gesagt habe wird auch im veränderten Projekthorizont fortgelten. Zumindest habe ich nicht das Gefühl, hier heute mehr schreiben zu müssen"


Was meinst du gilt fort?
Dort ging es ja essentiel um die Frage: Neubau oder Sanierung.

BG
B
Ben_des
26.03.24 16:27
ypg schrieb:

Ich würde wohl eher die EG-Wohnung vom „Balkon“ aus erschließen, also dort die Haustür, und Ihr behaltet das Trepoenhaus.
1. kostengünstiger, 2. finde ich die gerade Treppe draußen mit 3 Kindern nicht alltagstauglich.

Sehr guter Einwand! Danke!
Allerdings müsste man dann, wie jetzt, erstmal die Treppe runter und ums Haus rum um in den Garten zu kommen.
An dem Architektenvorschlag ist der Charme, dass man aus dem Auto aussteigt und gleich mit den Einkäufen hoch kann. Und der Garten auch nicht weit ist.
ypg schrieb:

Energetische Sanierung können doppelt durch die Einliegerwohnung im EG subventioniert werden. Davon solltet Ihr Gebrauch machen. Ja, bauen ist teuer geworden, Sanierung ebenso.
Wo war denn noch mal Norden?

Das hat der Energieberater mal kurz erwähnt. Dann doch wieder nicht.
Was empfiehlst du dann in Anbetracht des Gesamtzieles?
ypg schrieb:

Ich denke, ohne großen Firlefanz an Grundrissveränderungen wie hier kann es klappen.

Der Firlefanz ist ja nötig, da wir nun drei Zwerge haben. :-) Daher brauchen wir drei Kinderzimmer. In dem Zuge wollten wir dann natürlich alles gleich modernisieren.
Wenn’s utopisch wird, müssen wir wünsche streichen.
Die drei Kinderzimmer, Büro, Hauswirtschaftsraum und separater Eingang sind allerdings muss-Kriterien.
Und wenn neue Böden rein müssen, macht eine Fußbodenheizung auch Sinn. So dachte ich.

ypg schrieb:

und wo ist der Fassadendämmungsposten?

Gute Frage. Eine 30 Jahre alte und 5-6 cm dicke Styropordämmung ist schon drauf. Natürlich nicht modern aber auch nicht nix.
Aber gute Frage wo der Posten ist. Wahrscheinlich unter „reicht eh nicht mehr“.
Y
ypg
26.03.24 18:39
Ben_des schrieb:

Allerdings müsste man dann, wie jetzt, erstmal die Treppe runter und ums Haus rum um in den Garten zu kommen.
Naja, mittelfristig wird man wohl im OG eine Terrasse mit Treppe generieren?! War da nicht schon eine? Oder habe ich mir dort eine gedacht?
Ben_des schrieb:

dass man aus dem Auto aussteigt und gleich mit den Einkäufen hoch kann.
Leichter gesagt als gedacht so ohne Zwischenpodest.
Ben_des schrieb:

Der Firlefanz ist ja nötig, da wir nun drei Zwerge haben. 🙂
Nochmal genau lesen, bitte. Ich sagt „kein Firlefanz wie hier“. Andere verändern jede Wand.
Ben_des schrieb:

Eine 30 Jahre alte und 5-6 cm dicke Styropordämmung ist schon drauf. Natürlich nicht modern aber auch nicht nix.
Aber gute Frage wo der Posten ist. Wahrscheinlich unter „reicht eh nicht mehr“.
Du bist ja irgendwie in der Pflicht, wenn Du Fenster verändern und… den Balkon als Wohnfläche nutzen willst. Da muss ja irgendwie eine Hülle um alles.
H
haydee
26.03.24 19:37
Die Kostenschätzung eines Energieberaters kann man zur Kenntnis nehmen, mehr nicht.

Plant sauber aus und holt euch Angebote ein
11ant27.03.24 01:24
Ben_des schrieb:

Das EG ist derzeit identisch um OG. Daher hatte ich es nicht extra erwähnt.
Mindestens in den Höhen kann es das nicht sein. Ein Umbau ist eine ganzheitliche Sache, da kannst Du nicht einfach die Mutti-Etage als Black Box ausklammern. Zumal schon deshalb nicht, weil hier eine bedeutende Operation (Separierung der Eingänge) geplant werden will.
Streckenweise fühle ich mich bei Deinem Projekt an die Geschichte von @Baubiene321 erinnert, der ich übrigens seinerzeit zu bedenken gab
11ant schrieb:

Ich denke, im Kern geht es schlicht um eine separate Haustür für die "Oma" (damit es nicht stört, wenn sie sehr früh aus der Disco kommt ?). Auf eines kann ich nämlich Brief und Siegel geben: daß die Omi den lieben Blagen nach eigenem Ermessen Schokolade beifüttert, werden separate Haustüren nicht verhindern.
.
Ben_des schrieb:

Die genaue Planung machen wir nach dem Messen morgen. Welcher Aufwand ist ein mehrfaches zum Neubau? Leistungsphase 1 oder generell?
Der Aufwand der Leistungsphase 1 (Grundlagenermittlung). Die hat im Bestand lediglich eine weitreichend andere Gestalt, aber mitnichten geringere Bedeutung. Da darf man nicht halb, sondern muß eher sogar doppelt so gründlich vorgehen.
Ben_des schrieb:

Es hatte im Ursprungsthread jeder empfohlen zu sanieren, da Neubau „finanzieller Selbstmord“ wäre. Nun nicht mehr?
Da hat hier (und anderswo) niemand seine Meinung geändert. Aber Du liest recht schlampig.
Ben_des schrieb:

Was meinst du gilt fort?
Dort ging es ja essentiel um die Frage: Neubau oder Sanierung.
Alles, was ich Dir (nicht oberflächlich gelesen) ins Poesiealbum geschrieben habe, gilt fort. Und es geht in beiden Threads um das Gleiche: nämlich daß das Projekt kreativ-planlos angegangen unbezahlbar wird, der tatsächliche Bedarf aber garkein Harakiri erfordert.

Dein Programm hat auf der Bedarfsebene ein Volumen von wenig über einer Viertelmillion, und mit zwei einfachen Zutaten (schludrige Grundlagenermittlung und "die Gedanken sind frei"-"Planung") schaffst Du es, drei Viertelmillionen daraus zu zaubern. Wenn das keine Qualifikation für einen EU-Kommissar ist ! - gib´ Deinen bisherigen Beruf auf und geh´ in die Politik.
Ben_des schrieb:

Eine 30 Jahre alte und 5-6 cm dicke Styropordämmung ist schon drauf.
Mit was für Essentials Du scheibchenweise um die Ecke kommst, macht mich sprachlos.
Das toppt sogar Deinen jüngsten Geniestreich (den neuen Haupteingang über die eigens errichtete Feuertreppe, siehe Lesetip am Anfang dieses Beitrages).
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
B
Ben_des
27.03.24 15:13
ypg schrieb:

Ich würde wohl eher die EG-Wohnung vom „Balkon“ aus erschließen, also dort die Haustür, und Ihr behaltet das Trepoenhaus.
1. kostengünstiger, 2. finde ich die gerade Treppe draußen mit 3 Kindern nicht alltagstauglich.
Energetische Sanierung können doppelt durch die Einliegerwohnung im EG subventioniert werden. Davon solltet Ihr Gebrauch machen.

Hi,

Super Tipp! Besprochen und von allen für gut befunden! Danke!
Machen wir so.
Garten wird erstmal wie gehabt erreicht oder, wie du schreibst, später mal separat zugänglich gemacht.

Das mit dem doppelten Zuschuss werde ich mal googeln.

Balkon lassen wir evtl auch. Mal sehen wie der derzeitige Platz reicht.

BG
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