Hallo zusammen, ich lese hier schon länger mit, weil wir einen Hausbau planen. Wir sind zu zweit und wollen uns ein Kapitänshaus bauen. Wir wären für Anregungen und Kritik dankbar.
Zum Fragebogen:
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks 705 m²
Hang nein
Grundflächenzahl 0,35
Geschossflächenzahl ohne
Baufenster, Baulinie und -grenze s. Anhang, Grundstück Nr. 18
Randbebauung nein
Anzahl Stellplatz 1
Geschossigkeit 1
Dachform frei
Stilrichtung traditionell
Ausrichtung OST-WEST
Maximale Höhen/Begrenzungen Traufhöhe 9 m
weitere Vorgaben ohne
Anforderungen der Bauherren
Gebäudetyp Kapitänshaus, Satteldach 45°
ohne Keller, EG, DG, ausgebauter Dachboden
Anzahl der Personen, Alter 2, ca 50
Raumbedarf im EG, OG wie Grundriss
kein Büro, pers. Arbeitsräume
Schlafgäste pro Jahr regelmäßig 2 Personen
konservative Bauweise
offene Küche und Kochinsel erwünscht
Anzahl Essplätze 6 bis 8
Kamin ja
Musik/Stereowand nein
Balkon, Dachterrasse nein
Garage, Carport eher nein
Nutzgarten, Treibhaus nein
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: eigene Änderungen auf Basis verschiedener Entwürfe von Baufirmen
Was gefällt besonders? Warum? Passt zum Leben, Heimkino möglich, daher kein TV im Wohnzimmer
Was gefällt nicht? Warum? Bei den Bädern bin ich sehr unsicher.
Preisschätzung lt Architekt/Planer: 600k
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl Ausstattung: 750k
favorisierte Heiztechnik: Luftwärmepumpe mit Fußbodenheizung
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten:
-könnt Ihr nicht verzichten: eigentlich nichts
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist? ZB
Ein Gemisch aus vielen Beispielen aus div. Magazinen...
Was macht ihn in Euren Augen besonders gut oder schlecht? Wir haben alle Räume untergebracht, die wir brauchen und wohl auch genug Platz
Was ist die wichtigste/grundlegende Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst?
Wir der Grundriss so funktionieren? Gibt es Verbesserungsvorschläge?


Zum Fragebogen:
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks 705 m²
Hang nein
Grundflächenzahl 0,35
Geschossflächenzahl ohne
Baufenster, Baulinie und -grenze s. Anhang, Grundstück Nr. 18
Randbebauung nein
Anzahl Stellplatz 1
Geschossigkeit 1
Dachform frei
Stilrichtung traditionell
Ausrichtung OST-WEST
Maximale Höhen/Begrenzungen Traufhöhe 9 m
weitere Vorgaben ohne
Anforderungen der Bauherren
Gebäudetyp Kapitänshaus, Satteldach 45°
ohne Keller, EG, DG, ausgebauter Dachboden
Anzahl der Personen, Alter 2, ca 50
Raumbedarf im EG, OG wie Grundriss
kein Büro, pers. Arbeitsräume
Schlafgäste pro Jahr regelmäßig 2 Personen
konservative Bauweise
offene Küche und Kochinsel erwünscht
Anzahl Essplätze 6 bis 8
Kamin ja
Musik/Stereowand nein
Balkon, Dachterrasse nein
Garage, Carport eher nein
Nutzgarten, Treibhaus nein
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: eigene Änderungen auf Basis verschiedener Entwürfe von Baufirmen
Was gefällt besonders? Warum? Passt zum Leben, Heimkino möglich, daher kein TV im Wohnzimmer
Was gefällt nicht? Warum? Bei den Bädern bin ich sehr unsicher.
Preisschätzung lt Architekt/Planer: 600k
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl Ausstattung: 750k
favorisierte Heiztechnik: Luftwärmepumpe mit Fußbodenheizung
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten:
-könnt Ihr nicht verzichten: eigentlich nichts
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist? ZB
Ein Gemisch aus vielen Beispielen aus div. Magazinen...
Was macht ihn in Euren Augen besonders gut oder schlecht? Wir haben alle Räume untergebracht, die wir brauchen und wohl auch genug Platz
Was ist die wichtigste/grundlegende Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst?
Wir der Grundriss so funktionieren? Gibt es Verbesserungsvorschläge?
Nemesis schrieb:
Das wurde von @Ostseefan12 leider ignoriert, sind aber genau die Fragen, die ich mir auch stelle. Es sind eher knapp 250m2...zu Zweit...das sollte man schon nochmal erläutern.Wurde und wird. Dazu werden wir wohl keine Antwort erhalten :-(
H
hampshire14.12.21 09:28Nemesis schrieb:
Das wurde von @Ostseefan12 leider ignoriert, sind aber genau die Fragen, die ich mir auch stelle. Es sind eher knapp 250m2...zu Zweit...das sollte man schon nochmal erläutern.So ungewöhnlich finde ich das nun nicht, dass das wichtig ist - solange dem TE bewusst ist, dass größere Baukörper einfach teurer sind als kleinere. Ich kenne eine Menge Personen, die zu zweit große Häuser bewohnen und damit auch sehr zufrieden sind. Die meisten derer haben für die Instandhaltung eine Haushaltshilfe oder angestelltes Personal (dafür ist das Haus des TE offensichtlich nicht geplant).
hampshire schrieb:
So ungewöhnlich finde ich das nun nicht, dass das wichtig ist - solange dem TE bewusst ist, dass größere Baukörper einfach teurer sind als kleinere.
Ich kenne eine Menge Personen, die zu zweit große Häuser bewohnen und damit auch sehr zufrieden sind. Die meisten derer haben für die Instandhaltung eine Haushaltshilfe oder angestelltes Personal (dafür ist das Haus des TE offensichtlich nicht geplant).Auch im gehobenen Alter? Alle die ich kenne, bereuen entweder kein Bungalow gebaut zu haben oder einfach zu gross gebaut zu haben und bewohnen nicht selten nur eine Etage. Kann mir kein Vorteil vorstellen im Alter ein 200qm+ Haus zu besitzen.
Aber ja, im Endeffekt ist es die Entscheidung des TE. Wir können nur die Erfahrungsberichte darlegen.
H
hampshire14.12.21 09:59Tom1978 schrieb:
Kann mir kein Vorteil vorstellen im Alter ein 200qm+ Haus zu besitzen.Ich kann mir da sehr viele Vorteile vorstellen, auch wenn die für mich selbst nicht zugkräftig sind. In meinem Bekanntenkreis ist das nicht so unüblich und oft sind es die älteren Männer, die nach einem aus ihrer Sicht erfolgreichen Leben eine Verkleinerung nicht gut verkraften würden. Müssen sie ja auch nicht, denn die Fläche ist handhabbar. Manche Dinge lassen sich sehr leicht mit etwas Geld lösen, wenn es vorhanden ist.Mühsehligkeiten wie irgendwelche Stufen (Ebenen ins Haus einzubauen war in den 70ern so modern wie heute eine viel zu enge Ankleide) werden von den Alten dafür gerne hingenommen oder es kommt eben ein Minilift dahin. Die Nachkommen schütteln zumeist aus unterschiedlichen Gründen den Kopf: Während sich die einen Sorgen um den Alltag und mögliche Unfälle machen, denken die anderen an die vielen Ausgaben...
Ich habe dazu eine ganz andere Haltung, aber das würde den Thread hier vollends sprengen.
hampshire schrieb:
Ich kann mir da sehr viele Vorteile vorstellen, auch wenn die für mich selbst nicht zugkräftig sind. In meinem Bekanntenkreis ist das nicht so unüblich und oft sind es die älteren Männer, die nach einem aus ihrer Sicht erfolgreichen Leben eine Verkleinerung nicht gut verkraften würden. Müssen sie ja auch nicht, denn die Fläche ist handhabbar. Manche Dinge lassen sich sehr leicht mit etwas Geld lösen, wenn es vorhanden ist.
Mühsehligkeiten wie irgendwelche Stufen (Ebenen ins Haus einzubauen war in den 70ern so modern wie heute eine viel zu enge Ankleide) werden von den Alten dafür gerne hingenommen oder es kommt eben ein Minilift dahin. Die Nachkommen schütteln zumeist aus unterschiedlichen Gründen den Kopf: Während sich die einen Sorgen um den Alltag und mögliche Unfälle machen, denken die anderen an die vielen Ausgaben...
Ich habe dazu eine ganz andere Haltung, aber das würde den Thread hier vollends sprengen.Klar kann sich ein älterer Mensch schwerer von etwas trennen als ein Jüngerer. Nicht umsonst gibt es die Redewendung: "Einen alten Baum verpflanzt man nicht". Aber dann hat man "den Fehler" vorher begangen. Und darum geht es hier, "den Fehler" nicht gleich beim Bau zu machen. Ich setze den Fehler in ", da es nur meine Meinung ist.
H
hampshire14.12.21 11:20Ich kenne mich und mache den "Fehler" auch.
Meine Mutter ist aus dem Haus nachdem mein Vater starb. Der Alterungsprozess beschleunigte sich abrupt direkt nach dem Umzug. Mit Vielem in der Umstellung kommt sie nicht klar, Anderes tut ihr gut. Sie wollte das so und damit ist das auch gut. Hätte sie in dem Haus bleiben wollen, in dem 4 Kinder je ein eigenes Zimmer hatten, wäre das auch gut und irgendwie machbar gewesen. Das "Alt-werden" folgt keiner Ideallinie.
Wichtig ist aus meiner Sicht Selbstbestimmung. Dazu gehört auch mit den Konsequenzen von eigenen Entscheidungen zu leben und sich mal zu korrigieren. Dazu noch die Erkenntnis und in der Folge Rücksichtnahme, dass die eigene Selbstbestimmung Grenzen hat, wenn sie in die Selbstbestimmung anderer eingreift. Wichtig sind aus meiner Sicht auch Demut gegenüber den Dingen, die eben passieren und Dankbarkeit für das, was gut läuft. Wer das aufbringen kann, der hat den Freiraum heute so zu bauen wie es seinen Vorstellungen entspricht und das "Risiko", sich zu täuschen verursacht keine Verunsicherung mehr.
Meine Mutter ist aus dem Haus nachdem mein Vater starb. Der Alterungsprozess beschleunigte sich abrupt direkt nach dem Umzug. Mit Vielem in der Umstellung kommt sie nicht klar, Anderes tut ihr gut. Sie wollte das so und damit ist das auch gut. Hätte sie in dem Haus bleiben wollen, in dem 4 Kinder je ein eigenes Zimmer hatten, wäre das auch gut und irgendwie machbar gewesen. Das "Alt-werden" folgt keiner Ideallinie.
Wichtig ist aus meiner Sicht Selbstbestimmung. Dazu gehört auch mit den Konsequenzen von eigenen Entscheidungen zu leben und sich mal zu korrigieren. Dazu noch die Erkenntnis und in der Folge Rücksichtnahme, dass die eigene Selbstbestimmung Grenzen hat, wenn sie in die Selbstbestimmung anderer eingreift. Wichtig sind aus meiner Sicht auch Demut gegenüber den Dingen, die eben passieren und Dankbarkeit für das, was gut läuft. Wer das aufbringen kann, der hat den Freiraum heute so zu bauen wie es seinen Vorstellungen entspricht und das "Risiko", sich zu täuschen verursacht keine Verunsicherung mehr.