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ᐅ Gemauerter Wohnkeller oder Betonkeller?


Erstellt am: 23.02.2017 21:07

Anderl 23.02.2017 21:07
Hallo,

wir stecken gerade in der Planung eines Einfamilienhauses auf einem Grundstück mit Südhang. Geplant ist ein Wohnkeller, der nur im Norden vollständig unterhalb der Geländeoberfläche und im Süden komplett oberhalb liegt.

Wir sind uns jedoch sehr unsicher, ob wir uns für einen gemauerten Keller (Ziegel + Bitumen-Dickschichtbahn) oder einen betonierten Keller entscheiden sollen.

Ein Bodengutachten liegt noch nicht vor, für Grundstücke in der näheren Umgebung wurde jedoch der Lastfall zeitweise aufstauendes Sickerwasser ermittelt.

Für Ziegel würde der günstigere Preis, die bessere Wärmedämmung und das ggf. bessere Wohnklima sprechen. Für Beton in erster Linie die zuverlässigere Wasserundurchlässigkeit. Uns wurde auch bereits eine Kompromisslösung vorgeschlagen - im Norden Beton, im Süden Ziegel. Hier habe ich jedoch Bedenken hinsichtlich unterschiedlichem Setzverhalten. Sind diese begründet?

An das Haus grenzt direkt die Garage an. Diese würden wir eventuell ebenfalls unterkellern. Der Gargenkeller würde dann als Pelletlager und Geräteschuppen dienen. Garage und Garagenkeller sollten außerhalb der thermischen Hülle des Hauses liegen. Was ist hiervon prinzipiell zu halten? Lassen sich Wärmebrücken überhaupt vermeiden?

Ich wäre euch sehr für ein paar Anregungen dankbar.

Nordlys 23.02.2017 21:28
Das Haus, das wir jetzt bewohnen ist von 1979. In einen Abhang gesetzt, Keller im Norden unter Erde, im Süden auf Niveau des Grundstückes. Lehmiger Boden. Gut drainiert. Kalksandstein gemauert. Innen verputzt, außen so eine Art Asphalt darauf. Trocken, dicht. Bis heute.

11ant 23.02.2017 23:45
Anderl schrieb:
Uns wurde auch bereits eine Kompromisslösung vorgeschlagen - im Norden Beton, im Süden Ziegel. Hier habe ich jedoch Bedenken hinsichtlich unterschiedlichem Setzverhalten. Sind diese begründet?

Da Beton dann ja wohl für alle (auch teil-) eingegrabenen Wände gewählt würde, wären es also auch Ost und West in Beton, und nur Süd in Ziegel. Das halte ich für fragwürdig im Gesamtausmaß des möglichen Unterschiedes. Aus Gründen der Maueranschlüsse sähe ich dann auch eher Kalksandstein als Ziegel. Die Bedenken bzgl. des Setzens teile ich.
Anderl schrieb:
An das Haus grenzt direkt die Garage an. Diese würden wir eventuell ebenfalls unterkellern. Der Gargenkeller würde dann als Pelletlager und Geräteschuppen dienen.

Der Garagenkeller wäre ohne Verbindung mit dem Haus, nur von außen zugänglich ? - über was für eine Garage sprechen wir denn: eine Doppelgarage ? - bei einer Einzelgarage ist das Verhältnis Wände und Aushubaufwand zu Nutzfläche ungünstiger, das setzt ein preisliches Fragezeichen hinter die Unterkellerung.
Anderl schrieb:
Garage und Garagenkeller sollten außerhalb der thermischen Hülle des Hauses liegen. Was ist hiervon prinzipiell zu halten? Lassen sich Wärmebrücken überhaupt vermeiden?

Diese Trennung konsequent bedeutet auch: keine "gemeinsam genutzte" Wand von Haus und Garage. Die Garage hat man meistens geschlossen, also windstill und vom Ein- und Ausfahren quasi nur stoßgelüftet, das hält die Wärmeabfuhr in Grenzen. Dass da lauter Wärmeklaukobolde hausen, halte ich für ein Gerücht. Ich sachma, die Garage ist quasi eine Luftschicht mit Parkplätzen.

Anderl 24.02.2017 00:26
Ja es handelt sich um eine Doppelgarage mit ca. 40m². Einen Zugang vom Hauskeller in den Garagenkeller hätten wir nicht vorgesehen.

Die Kellerinnenwände könnte man ja aus Ziegel mauern, und für die gemeinsame Wand eben Perlit-gefüllte Ziegel verwenden. Bliebe dann halt noch die Wärmebrücke über gemeinsame Außenwand und Bodenplatte.

11ant 24.02.2017 02:07
Anderl schrieb:
Die Kellerinnenwände könnte man ja aus Ziegel mauern,

Wände aus Kalksandstein dürfen stumpf anstoßen, solche aus Ziegeln m.W. nicht. Im übrigen ist Mauern lohnintensiver als Betonieren - bist Du sicher, daß das in der Rechnung berücksichtigt wurde ?
Anderl schrieb:
und für die gemeinsame Wand eben Perlit-gefüllte Ziegel verwenden.

Vollziegel sind schon geraume Zeit nicht mehr üblich, und Ziegel mit Hohlkammern insofern Standard. Da gibt es dann unterschiedliche Gelehrtenmeinungen drüber, ob hohl belassene (Luft-) Kammern oder deren Füllung oder Ausschäumung der Weisheit letzter Schluss seien. Momentan wird das Thema Heizenergie-Geiz ein bißchen überhypet. Man kann alles auch übertreiben.

Iktinos 24.02.2017 09:54
Anderl schrieb:

Wir sind uns jedoch sehr unsicher, ob wir uns für einen gemauerten Keller (Ziegel + Bitumen-Dickschichtbahn) oder einen betonierten Keller entscheiden sollen.
Frage einen Architekten und er wird Dir sagen, daß nur die gemauerte Variante sicher als wasserundurchlässiger Keller auszubilden ist. Frage einen GU und er behauptet genau das Gegenteil.

Da ein Teil Deines Kellers als Wohnraum ausgebildet werden soll, würde ich immer pro Mauerwerk votieren.
Anderl schrieb:

Garage und Garagenkeller sollten außerhalb der thermischen Hülle des Hauses liegen. Was ist hiervon prinzipiell zu halten? Lassen sich Wärmebrücken überhaupt vermeiden?
Sofern keine Wände "geteilt" werden, ist das kein Problem. Dein Planer muss ausreichende Belüftung berücksichtigen.
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