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ᐅ Fußbodenerwärmung durch eine Fußbodenheizung ersetzen - sinnvoll?


Erstellt am: 04.10.18 10:49

Oliver1204.10.18 10:49
Hallo zusammen,

wir beziehen zum 01.02.19 unser Eigenheim. Im Zuge der Renovierung/ Sanierung wollen wir sämtliche Fußböden rausreißen und erneuern.
Da der Fußboden raus soll, stellt sich mir nun die Frage, ob es sinnvoll ist eine Fußbodenheizung in den Estrich zu fräsen. Die vorhandene Erwärmung ist, wie auch das Haus von 1989. Die zu renovierende Fläche beträgt 100m².

(Die Heizung auf den vorhandenen Boden zu verlegen ist nicht gewünscht, da die Küche noch niedriger werden würde, auch würde es, so nehme ich es an Probleme mit den Fenstern und der Eingangstür geben).

Macht die Änderung überhaupt Sinn, die Fußbodenerwärmung hat schließlich auch schon einige Jahre auf dem Buckel.

Wie ist es mit der Küche? Muss ich die Küche abbauen oder reicht es wenn die Heizungsrohre an den Schränken entlang verlegt werden.

Mit welchen müsste ich rechnen? Ein vorliegendes Angebot beträgt ca. 3200 € fürs Fräsen und den Anschluss. Sind hier noch weitere Kosten einzuplanen?

Hoffe auf ein paar Ratschläge und Meinungen.

Danke im Voraus!!
Lumpi_LE04.10.18 11:09
In südlicheren Ländern, wo die Leute nicht so penibel sind wie die deutschen hört man mit dem Belag vor den Küchenschränken auf. Mir graust es schon bei dem Gedanken ...
Was soll denn eine Fußbodenerwärmung sein? Ob das geht oder nicht hängt doch von mehreren Randbedingungen ab, welche ein Heizungsbauer oder Planer erst mal untersuchen sollte.
Oliver1204.10.18 13:58
Die Frage ist für mich eher, ob es sinnvoll ist. Da die Fußbodenheizung Vorlauftemperatur wesentlich effizienter ist als eine FBE, darum geht es mir. Wenn es wenig sinnvoll ist spar ich mir das Geld und die Zeit.

Was heißt es graust ihnen bei dem Gedanken, welche Probleme meinen Sie könnten auftreten? Schimmel?

Bei einer FBE ist der Rücklauf der Heizkörper, wie bei einer Fußbodenheizung im Boden verlegt und heizt somit mit der Restwärme.

Die Fußbodenheizung ist komplett unter dem Boden verlegt, läuft mit niedrigerer Energie und kommt ohne Heizkörper aus. ( Hoffe meine Erläuterung passt einigermaßen)
dertill04.10.18 14:05
Was spricht dagegen, die Heizkörper abzunehmen und mit entsprechender Temperatur die vorhandenen Leitungen zu nutzen?

Je nachdem was noch saniert wird (Fenster, Außenwand, Geschossdecke, Kellerdecke) sollte auch der Heizwärmebedarf sinken, so das die verbliebene Heizfläche im Boden ausreicht. Hier wäre es gut, wenn Planungsunterlagen vorliegen.

Die Küche solltest du auf jeden Fall abbauen. Erstmal um den Belag zu entfernen und außerdem wirst du sonst den Staub vom Fräsen dort nie wieder raus bekommen.
Oliver1204.10.18 14:51
Ist es denn aber auch sinnvoll, hinsichtlich des Aufwands und der Kosten?
Das es möglich ist denke ich auch, nur zu welchem Preis.
dertill04.10.18 15:07
Also Geld sparen wirst du durch die Fußbodenheizung im Gegensatz zur Erwärmung nicht. Wenn du eine Gas-Brennwerttherme hast, ist die Effizienz abhängig von der Rücklauftemperatur, welche bei der Anlage ankommt (nur bei Wärmepumpen spielt die Vorlauftemperatur eine wesentliche Rolle).

Durch die Heizkörper hast du im Auslegungsfall, also bei -10°C in Aurich Heizungswassertemperaturen von wahrscheinlich(!) 50-60°C im Vorlauf und 30-50°C im Rücklauf (Delta T von 20K). Durch die nachgeschaltete Leitung des Rücklaufs durch den Fußboden wird hier der Rücklauf noch mal abgesenkt um 5-10K. Dadurch hast du auch an kalten Tagen eine gute Brennwertausnutzung. Mit einer reinen Fußbodenheizung ohne Heizkörper wird die Effizienz der Heizung nicht weiter steigen.

Wenn dir also die Heizkörper nicht im Weg sind - lass sie dran und freue dich über trotzdem warme Füße. Wenn sie stören, frag einen kompetenten TGA-Planer zu den Heizlasten und Leistungen, ob man das auch ohne Heizkörper über die vorhandenen Leitungen realisieren kann. Die Kosten dafür sollten um den Faktor 10 geringer sein, als für neue Leitungen, wo auch noch der Estrich um 2 cm dünner gefräst wird.
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