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ᐅ Finanzierung solide oder eher zu knapp berechnet?


Erstellt am: 05.07.2011 13:04

Philipp42 05.07.2011 13:04
Hallo,

wir (2 + 2 Kinder) wollen ein Haus in Hamburg bauen.

Unsere grobe Finanzplanung sieht folgendermaßen aus:

Grundstück inkl. Nebenkosten und Abriss: 190.000€
Haus (140m²+Keller): 205.000€ (inkl. Reserve: 10000€)
Baunebenkosten: 35.000€ (inkl. Reserve: 5000€)
Gesamtkosten: 430.000€

Die Finanzierung sieht dann so aus:
Eigenkapital: 90.000€
KfW (Energie): 50.000€
KfW (Wohneigentum): 75.000€
Annuitätendarlehen: 215.000€

Für die Küche haben und ein paar neue möbel haben wir weitere 10000€ Eigenkapital zur Verfügung.

Ich verdiene 3150€ netto und bekomme dazu noch 1,25 Gehälter Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Meine Frau bekommt zur Zeit 900€ Elterngeld bis Ende September und 350€ Kindergeld. Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres wird sie dann zunächst in Teilzeit wieder arbeiten gehen (sollten ungefähr 1400€ netto abzüglich 500€ Kinderbetreuung werden).

Wir wollen ein Kfw70 Haus bauen und bekommen somit für 10 Jahre 108€ pro Monat von der WK Hamburg gefördert.

Bislang riestern wir noch nicht, könnten uns aber vorstellen, das Annuitätendarlehen als Wohnriester zu nehmen.

Wir planen mit einer Gesamtbelastung von ca. 1400€ in den ersten 3 Jahren durch tilgungsfreie Anlaufzeit bei der Kfw und 1800€ danach.

Wir leben eigentlich eher sparsam. Das Eigenkapital haben wir in 4 Jahren seit dem Ende des Studiums angesammelt. Wir haben keine sonstigen Kredite oder Verbindlichkeiten.

Ist das ganze realistisch oder ist das zu knapp gerechnet?

Gruß
Philipp

perlenmann 05.07.2011 13:46
Hört sich an sich ganz solide an. Nur das Haus mit Keller halte ich für viel zu niedrig angesetzt.
Was ist wenn ein Gehalt wegfallen sollte? Wie sicher ist Dein Job? 1800 ist ne Menge, wenns dann mal Probleme gibt. Ist das schon mit Heizung /Versicherung etc?
Evtl. niedrigere Rate ansetzen und mehr Sondertilgung vereinbaren.... bringt Spielraum.

ollyeden 05.07.2011 14:22
Ich persönlich würde immer nur von einem Gehalt ausgehen, alles andere ist on Top.
Zudem halte ich nichts von Wohnriester, da man spätestens mit Renteneintritt noch einmal spürbar zur Kasse gebeten wird.

JoS 05.07.2011 16:15
ollyeden schrieb:
Ich persönlich würde immer nur von einem Gehalt ausgehen, alles andere ist on Top.
Zudem halte ich nichts von Wohnriester, da man spätestens mit Renteneintritt noch einmal spürbar zur Kasse gebeten wird.

Dazu empfehle ich die Lektüre der letzten Finanztest - dort werden (obwohl das Blatt nicht wirklich Anbieterfreundlich agiert 😉) klare Argumente pro Wohnriester in Verhältniss zur nachgelagerten Besteuerung gesetzt.
Verkürztes Ergebnis, die Zulagen wirken als direkte Tilgung deutlich Laufzeit verkürzend und wiegen damit die Besteuerung im ALter deutlich auf.
Im Falle des Thread Eröffners dürfte spätestens nach erfolgter Wiederaufnahme der Tätigkeit seiner Frau ein erheblicher Steurvorteil dazukommen. Wird dieser auch zur Sondertilgung genutzt ergeben sich Vorteile von mehr als 10.000€.
Für mich sieht der Aufbau der Finanzierung gut aus, auch wenn mir die Gestehungskosten etwas niedrig vorkommen.
Hohe Ausgaben Disziplin ist offensichtlich vorhanden - also kann es aus meiner SIcht losgehen. Dann erlaube ich mir noch den Hinweis, dass für KFW 153 der Nachweis der tatsächlichen Werte (70er Haus) gefordert wird. Ich höre in diesem Bereich von dem ein, oder anderen Problem mit der Folge, dass dann die Bedingung für das Programm nicht mehr eingehalten ist.

nette Grüße
JoS
Rat - aber fair!

Philipp42 05.07.2011 16:34
perlenmann schrieb:

Was ist wenn ein Gehalt wegfallen sollte? Wie sicher ist Dein Job? 1800 ist ne Menge, wenns dann mal Probleme gibt..

Mein Job ist sehr sicher (große deutsche AG). Die Wahrscheinlichkeit ist eher so, dass ich in den nächsten Jahren im Unternehmen aufsteige. Aber damit will ich nicht rechnen.

Wenn es denn Probleme geben sollte, dann könnten meine Frau Vollzeit arbeiten (plus Steuererklärungsklasse wechseln, etc. pp.) und dass würde uns eine Weile über die Runden helfen.

Ansonsten wollen wir ein Annuitätendarlehen, bei dem wir 2-3 über die Laufzeit die Tilgungsrate anpassen können, um für sowas vorzusorgen.

Bezüglich der Baukosten: Wir werden uns jetzt erstmal noch mit mehreren GUs treffen, um bei den Zahlen konkreter zu werden.

Danke schonmal für die Antworten,
Philipp

Stein auf Stein 06.07.2011 11:41
Hallo Phillip42,

deine Planung sieht gut aus. Über eine Riester-Finanzierung würde ich nachdenken.

Dafür spricht sicherlich jetzt Steuervorteile, kürzere Laufzeit, Kostenersparnis.

Aber im Verhältniss zu was? Es gibt Finanzierungsmodelle die günstiger sind als eine Riester-Finanzierung. Steuervorteile kannst du über Riester auch generieren wenn diu bei der Altersvorsorge bleibst und nicht Riester zum bauen nimmst.

Ich wünsche dir einen guten Berater, der wird es nicht leicht haben!

Liebe Grüße

Stein auf Stein
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