ᐅ Finanzierung ok oder nicht?
Erstellt am: 25.05.2014 21:50
Dindin 26.05.2014 08:44
Das mit dem "vollerschlossen" ist immer so eine Sache. Ein Grundstück kann auch als vollerschlossen gelten sobald die Anschlüsse bis zu einem Meter auf dem Grundstück liegt, sollte euer Haus aber z.B. 13 Meter vom Anfang des Grundstücks entfernt sein müsstet ihr noch 12 Meter bis zum Haus "erschließen". Das sollte vorher auf jedenfall geklärt sein. Was ist mit dem Anschluss der Medien(Telekom, Kabel BW oder so) liegt das schon auf dem Grundstück?
Außenanlagen für 5.000 EUR? Das erscheint mir viel zu niedrig.
Die Behördenkosten fallen oft höher aus als 500 EUR, je nachdem was für ein genehmigungsverfahren ihr macht.
Nur mit der Bauherrenhaftpflicht ist es bei den Versicherungen fürs Bauen nicht getan, denkt auch an Bauleistungs-, Feuerrohbau,- Bauhelferunfallversicherung, etc.
Außenanlagen für 5.000 EUR? Das erscheint mir viel zu niedrig.
Die Behördenkosten fallen oft höher aus als 500 EUR, je nachdem was für ein genehmigungsverfahren ihr macht.
Nur mit der Bauherrenhaftpflicht ist es bei den Versicherungen fürs Bauen nicht getan, denkt auch an Bauleistungs-, Feuerrohbau,- Bauhelferunfallversicherung, etc.
Bauexperte 26.05.2014 09:26
Guten Morgen,
nachlesen. Noch ist Bayern in der Auflistung nicht vertreten, hoffe aber, daß sich bald ein User findet, der seine Zahlen einsetzt. Trotzdem kannst Du anhand der bereits eingetragenen Werte ablesen, daß Deine Zahlen nicht hinkommen werden.
Grüße, Bauexperte
Miram80 schrieb:"Erschlossen" oder auch voll erschlossen, bedeutet nichts anderes, als das die öffentlichen Anschlüsse in der Straße vor dem Grundstück liegen; im günstigsten Fall bis 1,00 m im zu erwerbenden Grundstück. Die Kosten der inneren Erschließung fallen damit immer noch an.
Grundstück ist voll erschlossen - dem zufolge keine Extrakosten für die Erschließung.
Miram80 schrieb:Welche Bodenarbeiten sollen mit diesem Betrag abgedeckt sein?
Zusätzlich wurden die Bodenarbeiten mit 3000€ kalkuliert und sind nicht extra in den Nebenkosten aufgeführt.
Miram80 schrieb:TEUR 217 - TEUR 8.4 (Wand + Böden [sehr wenig kalkuliert]) - Fertiggarage 3 x 6 incl. Streifenfundamente TEUR 5.5 = TEUR 203.1 für "wie viel" Haus? Für ca. 120 qm ?
Hauspreis ist fast schlüsselfertig, es fehlen lediglich Boden und Wandarbeiten. Materialkosten für Boden und Wand sind mit im Hauspreisinkludiert. Darüber hinaus ist im Hauspreis bereits folgendes enthalten: Fertiggarage, Planung, Gerüst. Bauantrag, Baustrom, Architekt, Bau WC / Container, Statik.
Miram80 schrieb:Du solltest einmal hier:
Die Aufschlüsselung der Nebenkosten ist wie folgt:
nachlesen. Noch ist Bayern in der Auflistung nicht vertreten, hoffe aber, daß sich bald ein User findet, der seine Zahlen einsetzt. Trotzdem kannst Du anhand der bereits eingetragenen Werte ablesen, daß Deine Zahlen nicht hinkommen werden.
Grüße, Bauexperte
Miram80 26.05.2014 11:12
Hallo,
vielen Dank für die vielen Informationen, man merkt wie der Teufel im Detail vergraben ist.
: Danke für die Aufklärung zwecks Elterngeld. Hier werden wir uns wohl genauer informieren müssen ..
Laut Angaben des Bauträgers entspricht der Preis einem KfW70 Haus und wäre damit förderungsfähig.
, Dindin, Bauexperte: Wir haben uns das Grundstück 1 & 2 bereits angesehen und wie von euch erwähnt liegen die Anschlüsse ca 1m auf den Grundstücken. Das favorisierte Grundstück selbst ist 315qm groß. Das Haus würde recht nah an die vordere Grundstücksgrenze gesetzt werden (nach bebauungsplan halt) - nichts desto trotz muss trotzdem noch "gegraben" werden, korrekt. Aber 12m müssen nicht "verlegt" werden. Hier klären wir mit dem Bauträger, ob das bereits in den Anschlusskosten integriert ist. (Telekom ist ja auch noch ein offener Punkt)
Die Außenanlagen sind Bestandteil des Kredits
: Der Link ist klasse. Und mit dem vom Bauträger erwähnten Puffer von 10000€-15000€ kommt man genau in die Bereiche der "normal" veranschlagten Nebenkosten. Die 3000€ für die Bodenarbeiten sind die Kosten um den Untergrund "Bodenplattentauglich" zu machen.
Deine Annahme ist korrekt es sind 117qm Haus.
vielen Dank für die vielen Informationen, man merkt wie der Teufel im Detail vergraben ist.
: Danke für die Aufklärung zwecks Elterngeld. Hier werden wir uns wohl genauer informieren müssen ..
Laut Angaben des Bauträgers entspricht der Preis einem KfW70 Haus und wäre damit förderungsfähig.
, Dindin, Bauexperte: Wir haben uns das Grundstück 1 & 2 bereits angesehen und wie von euch erwähnt liegen die Anschlüsse ca 1m auf den Grundstücken. Das favorisierte Grundstück selbst ist 315qm groß. Das Haus würde recht nah an die vordere Grundstücksgrenze gesetzt werden (nach bebauungsplan halt) - nichts desto trotz muss trotzdem noch "gegraben" werden, korrekt. Aber 12m müssen nicht "verlegt" werden. Hier klären wir mit dem Bauträger, ob das bereits in den Anschlusskosten integriert ist. (Telekom ist ja auch noch ein offener Punkt)
Die Außenanlagen sind Bestandteil des Kredits
: Der Link ist klasse. Und mit dem vom Bauträger erwähnten Puffer von 10000€-15000€ kommt man genau in die Bereiche der "normal" veranschlagten Nebenkosten. Die 3000€ für die Bodenarbeiten sind die Kosten um den Untergrund "Bodenplattentauglich" zu machen.
Deine Annahme ist korrekt es sind 117qm Haus.
Jaydee 26.05.2014 12:25
Miram80 schrieb:
Die 3000€ für die Bodenarbeiten sind die Kosten um den Untergrund "Bodenplattentauglich" zu machen.Hast Du schon ein Bodengutachten? Bei uns kamen nochmal ca. 10.000,- € drauf, weil der Boden sehr weich war. Wir mussten noch ordentlich mit Schroppen verfestigen.
350.000,- € halte ich mittlerweile für sehr knapp. Wir selbst haben auch in Bayern gebaut und sind gerade so mit den 350.000,- € hingekommen. Allerdings kamen jetzt nach Baufertigstellungen noch "nette" Rechnungen von der Gemeinde (nämlich diese "ominösen" Kosten für den Anschluss an Schmutzwasser, etc.), die nochmal mit knapp 3.000,- € zu Buche geschlagen haben. Irgendwie haben wir die Kosten übersehen / verdrängt 😳
Die Außenanlagen müssen wir jetzt auch noch ansparen, da ist momentan erst mal Ebbe im Portomonaie 🙁
Also plant nicht zu knapp!
Doc.Schnaggls 26.05.2014 12:39
Hallo,
ich kann Jaydee nur Recht geben - plant einen ordentlichen Puffer (min. 10 - 15 % der Baukosten) mit ein. Bei uns hat auch das Bodengutachten dazu geführt, dass wir Mehrkosten von rund EUR 10.000,00 hatten. Zwar war mir das vorher auf dem Grundstück stehende Haus wohl bekannt (Haus der Großeltern) und der Keller immer knochentrocken, allerdings kommt unser Haus etwa 45 cm tiefer in den Boden und somit direkt in eine potentiell wasserführende Schicht. Daher empfiehlt das Bodengutachten eine weisse Wanne....
Dann noch das eine oder andere "Extra" im Bereich Sanitär, Elektro oder Garten und schon ist der Puffer weg...
Grüße,
Dirk
ich kann Jaydee nur Recht geben - plant einen ordentlichen Puffer (min. 10 - 15 % der Baukosten) mit ein. Bei uns hat auch das Bodengutachten dazu geführt, dass wir Mehrkosten von rund EUR 10.000,00 hatten. Zwar war mir das vorher auf dem Grundstück stehende Haus wohl bekannt (Haus der Großeltern) und der Keller immer knochentrocken, allerdings kommt unser Haus etwa 45 cm tiefer in den Boden und somit direkt in eine potentiell wasserführende Schicht. Daher empfiehlt das Bodengutachten eine weisse Wanne....
Dann noch das eine oder andere "Extra" im Bereich Sanitär, Elektro oder Garten und schon ist der Puffer weg...
Grüße,
Dirk
DJCOON 28.05.2014 21:59
Hallo,
wir beginnen im Jahr 2015 mit unserem Hausbau, haben uns jedoch sehr früh um die Finanzierung gekümmert. Was für uns ganz wichtig, war, feste Zinsen über die Gesamte Laufzeit und Berechnung bis zur letzten Rate. Und siehe da es geht.
Wir verhandeln derzeit noch mit der LBS/Sparkasse und Debeka.
Beide haben uns, nahezu identisch wie bei euch 2 x 100.000 € über eine "normales" Darlehen angeboten. Diese laufen 12 Jahr zu einem Zinssatz von knapp 3 %. Parallel wird ein Bausparvertrag abgeschlossen der ab dem 13. Jahr zugeteilt wird und dieser dann mit 2,7 % bis zum Ende der Finanzierung läuft. Das gleiche gilt für die beiden Darlehen der Kfw 2 x 50.000 €, hier ist der Zinssatz ja überall identisch, parallel wird ein Bausparvertrag abgeschlossen der ebenfalls, hier ab dem 11. Jahr die Restschuld dann "ablöst".
So steht deine Finanzierung über die komplette Zeit, somit bist du "Safe" und kommst nicht irgendwann in die Situation nachzuverhandeln. Denn in 10-15 Jahren werden wird meiner Meinung bei über 5% wieder liegen....
Wenn du/Ihr fragen hierzu habt einfach privat anmailen.
Gruss
wir beginnen im Jahr 2015 mit unserem Hausbau, haben uns jedoch sehr früh um die Finanzierung gekümmert. Was für uns ganz wichtig, war, feste Zinsen über die Gesamte Laufzeit und Berechnung bis zur letzten Rate. Und siehe da es geht.
Wir verhandeln derzeit noch mit der LBS/Sparkasse und Debeka.
Beide haben uns, nahezu identisch wie bei euch 2 x 100.000 € über eine "normales" Darlehen angeboten. Diese laufen 12 Jahr zu einem Zinssatz von knapp 3 %. Parallel wird ein Bausparvertrag abgeschlossen der ab dem 13. Jahr zugeteilt wird und dieser dann mit 2,7 % bis zum Ende der Finanzierung läuft. Das gleiche gilt für die beiden Darlehen der Kfw 2 x 50.000 €, hier ist der Zinssatz ja überall identisch, parallel wird ein Bausparvertrag abgeschlossen der ebenfalls, hier ab dem 11. Jahr die Restschuld dann "ablöst".
So steht deine Finanzierung über die komplette Zeit, somit bist du "Safe" und kommst nicht irgendwann in die Situation nachzuverhandeln. Denn in 10-15 Jahren werden wird meiner Meinung bei über 5% wieder liegen....
Wenn du/Ihr fragen hierzu habt einfach privat anmailen.
Gruss
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