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ᐅ Finanzierung mit Labo Bayern

Erstellt am: 05.09.14 11:52
J
jfkgerd
Hallo zusammen,
erst mal vorab lese ich hier schon eine Weile mit, da wir seit einem Jahr an das Thema Hausbau denken.
Das Forum ist sehr informativ und ich habe schon jede Menge Tipps bekommen.
Nun möchte ich vorab aber erst einmal Meinungen einholen bezüglich meinen Überlegungen einer Finanzierung.
Vielleicht erst mal ein paar Fakten (die vermutlich dagegen sprechen)
Eigenkapital: aktuell 25000€
1x Bausparvertrag 25000€ zuteilungsreif
Verdienst 3100€ Netto zusammen im Monat (zusammen ohne Kindergeld)
Dies ist der absolute Mindestbeitrag, da ich im Verkauf bin und lediglich mit meinem Festgehalt rechnen möchte. (Provision ca 1000€ Netto pro Monat) soll aber gespart werden für evtl Sondertilgungen o.ä. da nicht sicher nicht mit eingeplant)
Alter: Sie 25, Er(ich) 26, beide festangestellt unbefristet (Sie arbeitet in der Bank) ich im Verkauf
Sie arbeitet in Teilzeit (30Std.) Ich Vollzeit
Kind 1 Jahr alt, verheiratet keine weiteren Kinder geplant.
In der Region wollen wir auf jeden Fall bleiben. Von daher wollen wir uns auch in jungen Jahren schon regional festlegen.

Grundsätzlich stellen wir uns vor 300.000€ Kredit aufzunehmen.
Ich denke in unserer Region ist dies ein Realistischer Wert um ein kleines Haus Bau zu können, würde mich aber auch über kritische Rückmeldungen diesbezüglich freuen.
Wunsch:
120qm Wohnfläche massiv
2 Vollgeschosse, voll unterkellert.
Fußbodenheizung
Luft-Wasser Wärme Pumpe
evtl. Zentrale Lüftungsanlage.
Außenanlage würden wir nach und nach selber gestalten bzw das Grundstück ist teilweise schon mit altem Baumbestand bewachsen.
Carport oder ähnliches hat Zeit, wir sind jung.
Kein Schnickschnack einfacher Grundriss (nennt sich glaube ich Stadtvilla bei den meisten Anbietern)
Ich rechne für das Haus inkl. Nebenkosten 250000€
Grundstück erschlossen ca 800 qm 32000€ (qm Preise sind bei uns recht günstig) ca 40€( Region Oberfranken Kreis Hof)

Nun meine erste Frage, die evtl nicht in dieses Unterforum passt. Sind das realistische Zahlen?
Ich würde mir das Eigenkapital gerne als Puffer für evtl Außenanlage aufheben.
Inneneinrichtung bekomme ich zum Eigenkapital da ich in der Möbelbranche tätig bin.

Nun zum eigentlichen.
Da wir jung sind und nicht übermäßig viel verdienen hätten wir gute Chancen ein Labo Darlehen zu bekommen.
mit diesem gerechnet nehme ich folgendes an.
90000€ Labo Bayrisches Wohnungsbauprogramm Zinssatz 0,5% Laufzeit 15 Jahre Tilgung 1%
90000€ Labo Bayrisches Zinsverbilligungsprogramm Zinssatz aktuell 2,02% Laufzeit 15 Jahre Tilgung 1%
120000€ Bankkredit und hier kommt meine Frage, da das Labo Darlehen ja nicht vorrangig ist müsste man ja bei einer Bank sehr gute Konditionen bekommen da ja nur ca 50% beliehen werden. (gehe ich da recht in der Annahme)?
So gerechnet gehe ich davon aus dass wir mit 1200€ Rate gesamt pro Monat nach 15 Jahren noch 150000€ zu tilgen haben.
Ich würde also die 120000 bei der Bank in 15 Jahren voll Tilgen und die beiden Labo Darlehen anschließend mit einem anderen Kredit ablösen, je nach Zinssituation.
Ist meine Ausführung bis da hin verständlich bzw. gibt es schon einen Denkfehler in meinen Überlegungen?

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe
R
Rene2382
03.03.19 15:30
Guten Tag liebe Gemeinde

Wir haben eine bestehende Immobilie gekauft und werden durch die Bayern Labo gefördert. Wir hätten da eine Frage. Wurde bei euch durch die Bayern Labo nachkontrolliert? Wenn ihr von der Bayern Labo Umbauten vorgeschrieben bekommen habt?

Danke im voraus.
N
Noelmaxim
23.04.19 10:10
Wastl schrieb:
Geh mal in dein zuständiges Landratsamt und spreche mit der Sachbearbeiterin. Das schreckt dich ziemlich schnell ab.
Ich schreib dir mal meinen Stand von Anfang 2012:
Leider hat das Labo-Zeugs folgenden Nachteil: Du muss,t um es zu bekommen, förderfähig sein (seid ihr ja anscheinend), Haus, Kredithöhe und geplanter Wohnraum darf gewisse Grenzen nicht überschreiten UND du musst xx % an Eigenkapital mitbringen.
Daneben wird Labo nur für konkrete Bauvorhaben gewährt - sprich beim Antrag brauchst du schon ein Grundstück + ein fertig geplantes Haus (was ja eigentlich eine Finanzierungsvoraussetzung erfordert - da beißt sich die Katze in den Schwanz,...).
Der letzte Nachteil: Labo schüttet maximal einen vorgegebenen Anteil an Fördermitteln aus - ist dieser Topf leer kannst du es nächstes Jahr nochmals versuchen (First come First serve). Sprich: Frag mal zuerst nach ob in dem Topf bei euch noch was drin ist.
Die beiden Fördermöglichkeiten hatten bei uns unterschiedliche Anforderungsstufen - bei der einen sind wir sofort raus geflogen - die andere konnten wir gerade erfüllen, deren Topf war aber leer.

Keine Argumente gegen die LaBo (sollte aber auch glaube ich nicht die Kernaussage deines Postes sein), denn die LaBo hat sowohl ihre Arbeitsweise als auch die Annahmeverfahren in den Jahren geändert.

Die LaBo (hat ja mehrere Förderprogramme) geht in den Nachrang und verringert dadurch den Beleihungsauslauf (fremdfinanziertes Eigenkapital), was deutlich bessere Konditionen für den Restbedarf generieren lässt.

Kann nur empfehlen, sich die Angebote der LaBo anzuschauen, verdeutlichen zu lassen und/oder ggf. von einem unabhängige Finanzierungsmakler - der Förderprogramme der Länder integriert - ein unverbindliches Finanzierungsmodell erstellen zu lassen.

Risiko gibt es keins, das Darlehen wird - so alle Kosten und das Finanzierungskonzept bekannt ist - beantragt und beschieden und wenn das dann passt, dann wird der Werkvertrag gezeichnet und das Darlehen abgenommen. Eine verbindliche Abnahmeverpflichtung bewilliger Mittel gibt es bei der LaBo nicht.
B
benutzer 1004
23.04.19 10:59
Allerdings sind die Einkommensgrenzen noch immer sehr niedrig...
N
Noelmaxim
23.04.19 11:33
BigFoot schrieb:
Allerdings sind die Einkommensgrenzen noch immer sehr niedrig...

Ja sicherlich, ändert ja aber nichts an der Tatsache, die Förderfähigkeit zu prüfen/prüfen zu lassen und vor allem diese - so sie denn gegeben ist - nicht auch in das Finanzierungskonzept einzubauen, bzw. diese zu berücksichtigen.

Jemand der seine Lebensinvestition plant, sollte zum einen nichts unversucht lassen und zum anderen alle Moglichkeiten ausloten, keine Zeit sollte ihm für irgendetwas zu schade sein.

Geht nicht, kann nicht sein, wird nichts, haben andere auch schon probiert und falsche Ratgeber/Ratschläge sind keine guten Hilfestellungen, ebenfalls - aber nur meine persönliche Meinung - Menschen, die das was bei ihnen zu sein hat ohne individuelle Hintergründe zu kennen bzw. diese erst vor Meinungsbildung zu hinterfragen, auch bei anderen zu sein hat und nicht anders funktionieren kann.

Alles ist individuell und nicht pauschal zu betrachten, nichts darf ausgeschlossen werden und vor allem, alles gehört hinterfragt, insbesondere Daten, Fakten Zahlen zu den Verbrauchern und deren Lebensweisen, der Lebenseinstellung und dem Investitionsort, der Region und dem jeweiligen Umfeld der Verbraucher!
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