ᐅ Finanzierung für Neubau realistisch oder doch eher Wunschdenken?
Erstellt am: 29.05.2024 00:06
YellowTeam 29.05.2024 00:06
Hallo zusammen,
ich bin seit einige Wochen stille Mitleserin und wollte nun doch mal nach eurer Meinung fragen.
Wir befinden uns aktuell in der Planung eines Neubaus und haben da auch gewisse Vorstellung, bei denen wir zurzeit noch flexibel sind und uns da gerade auch noch einfinden.
Es geht um den Kauf eines Grundstücks mit einer Stadtvilla (Wunsch wären in etwa 140/145 qm2). Angebote haben wir uns bereits ein paar eingeholt. Es soll schlüsselfertig gebaut werden (Maler- und Böden übernehmen wir in Eigenleistung, sowie die Außenanlage und das Carport).
Kommen wir mal zu den Fakten:
Allgemeines zu Euch:
Ausgaben, die bereits in anderen Positionen enthalten sind, können natürlich weg gelassen werden. Diese Liste ist nicht endlich und kann beliebig erweitert, aber auch zusammengefasst werden. Achtet bitte darauf, alle Kosten monatlich anzugeben, auch wenn diese nur jährlich anfallen!
Wohnkosten:
Einnahmen- und Ausgabensummen:
Allgemeines zur Immobilie:
Kostenzusammenstellung:
Das zweite Kind spielt zunächst keine große Rolle bei der Finanzierung, da würde sich nicht ganz so viel ändern, weil ich ja bereits einer TZ-Anstellung nachgehe und vor dem zweiten Kind auf 30 Stunden erhöhen würde, damit das Elterngeld im Rahmen liegt. Den Rest würden meine Eltern monatlich aufstocken.
Hinzukommen würde dann ab circa Juni 2025 mein TZ Gehalt und wir lägen somit bei Einnahmen von 5.250,00 € statt 4.750,00 €. Dafür würde dann der Kindergarten mit 350,00 € hinzukommen. Bis dahin hätten wir ja noch "nur" die Zinszahlung und noch keine Tilgung vor der Brust (dieses eine Jahr hätten wir ebenfalls Unterstützung durch meine Eltern).
Nun hoffe ich auf eure ehrliche Meinung, ob das realistisch sein könnte oder ob wir da an den qm2 doch noch mal schrauben sollten. Wir sind ja auch durchaus bereit, z. B. keine 300,00 € monatlich weiterhin in Kleidung und Drogerie zu stecken.
Vielen Dank vorab für euer Feedback!
ich bin seit einige Wochen stille Mitleserin und wollte nun doch mal nach eurer Meinung fragen.
Wir befinden uns aktuell in der Planung eines Neubaus und haben da auch gewisse Vorstellung, bei denen wir zurzeit noch flexibel sind und uns da gerade auch noch einfinden.
Es geht um den Kauf eines Grundstücks mit einer Stadtvilla (Wunsch wären in etwa 140/145 qm2). Angebote haben wir uns bereits ein paar eingeholt. Es soll schlüsselfertig gebaut werden (Maler- und Böden übernehmen wir in Eigenleistung, sowie die Außenanlage und das Carport).
Kommen wir mal zu den Fakten:
Allgemeines zu Euch:
- Wer seid ihr?
- Ein verheiratetes Ehepaar mit einem Kind
- Wie alt seid Ihr?
- 32 und 29
- Gibt es Kinder?
- Ja, 1 Kind (0 J)
- Sind Kinder geplant?
- Ja, ein weiteres
- Was macht Ihr beruflich?
- IT und Prozessmanagement
- Seid Ihr angestellt, selbstständig, in Rente, Hausfrau, Hausmann etc...
- Angestellt und bis einschließlich Mai 2025 noch in Elternzeit, danach TZ
- Wie viele Stunden arbeitet Ihr?
- 40 und (nach der Elternzeit) 26
- Welche Einkünfte habt Ihr (brutto/netto)?
- Aktuell 4.500,00 € durch die Elternzeit, ab Juni 2025 5.000,00 € durch TZ Einstieg
- Wie viel Kindergeld gibt es?
- 250
- Wie viel Eigenkapital habt ihr?
- 50.000,00 €
- Wie viel Eigenkapital wollt Ihr davon in das Projekt Haus stecken?
- 50.000,00 €
Ausgaben, die bereits in anderen Positionen enthalten sind, können natürlich weg gelassen werden. Diese Liste ist nicht endlich und kann beliebig erweitert, aber auch zusammengefasst werden. Achtet bitte darauf, alle Kosten monatlich anzugeben, auch wenn diese nur jährlich anfallen!
Wohnkosten:
- aktuelle Kaltmiete
- 700,00 €
- aktuelle Warmmiete
- 950,00 €
- Strom
- 60,00 €
- Telefon, Internet, Mobilfunk, GEZ
- 90,00 €
- Versicherung
- 115,00 €
- Steuern
- 20,00 €
- Kraftstoff
- 200,00 €
- Reparaturen
- 70,00 €
- Private Krankenversicherung (auch Krankenzusatzversicherung, Krankentagegeld etc.)
- 35,00 €
- Haftpflichtversicherung (auch Tiere)
- 10,00 €
- Kapital- oder Risikolebensversicherung
- 40,00 €
- Rentenversicherung (auch Riester, Rürup, etc...)
- 30,00 €
- Berufsunfähigkeitsversicherung
- 40,00 €
- Hausratversicherung
- 10,00 €
- Lebensmittel
- 700,00 €
- Restaurantkosten
- 50,00 €
- Pflege/Drogerie
- 150,00 €
- Haustiere (Futter, Arzt, Medikamente, Stallkosten)
- 50,00 €
- Medikamente
- 60,00 €
- Kleidung
- 160,00 €
- TV/Video/Audio/CDs/DVD
- 50,00 €
- Sonstige Anschaffungen
- 100,00 €
- Haus
- 800,00 €
Einnahmen- und Ausgabensummen:
- Einnahmen gesamt
- 4.750,00 €
- Ausgaben gesamt
- 3.780,00 €
- Saldo
- 970,00 €
- davon Summe Kaltmiete und verzichtbare Sparleistungen (z.B. Sparrate für Haus)
- 2.570,00 €
Allgemeines zur Immobilie:
- Wie groß ist das Grundstück?
- 450 qm2
- Neubau, Altbau (Baujahr), Haustyp?
- Neubau Stadtvilla
- Garagen?
- Nein Carport in Eigenleistung geplant
- Wie groß ist das Haus? (Wohnfläche / Nutzfläche)
- Wunsch wäre 145 qm2
Kostenzusammenstellung:
- Gesamtkosten 595.000,00 €
- Grundstück (inkl. Grunderwerbsteuer, Notarkosten): 125.000,00 €
- Haus (inkl. Küche und Material für Wände/Böden): 405.000,00 €
- Nebenkosten 50.000,00 €
- Außenanlagen: 10.000 €
- Puffer: 5.000,00
- abziehbares Eigenkapital 50.000,00 €
- Finanzierungssumme 545.000 € (Rate läge bei in etwa 1950,00 € - 2.000,00 € inkl. KFW Kredit)
Das zweite Kind spielt zunächst keine große Rolle bei der Finanzierung, da würde sich nicht ganz so viel ändern, weil ich ja bereits einer TZ-Anstellung nachgehe und vor dem zweiten Kind auf 30 Stunden erhöhen würde, damit das Elterngeld im Rahmen liegt. Den Rest würden meine Eltern monatlich aufstocken.
Hinzukommen würde dann ab circa Juni 2025 mein TZ Gehalt und wir lägen somit bei Einnahmen von 5.250,00 € statt 4.750,00 €. Dafür würde dann der Kindergarten mit 350,00 € hinzukommen. Bis dahin hätten wir ja noch "nur" die Zinszahlung und noch keine Tilgung vor der Brust (dieses eine Jahr hätten wir ebenfalls Unterstützung durch meine Eltern).
Nun hoffe ich auf eure ehrliche Meinung, ob das realistisch sein könnte oder ob wir da an den qm2 doch noch mal schrauben sollten. Wir sind ja auch durchaus bereit, z. B. keine 300,00 € monatlich weiterhin in Kleidung und Drogerie zu stecken.
Vielen Dank vorab für euer Feedback!
HilfeHilfe 29.05.2024 07:50
Hallo, inklusive Nebenkosten gehen 50 % des Einkommens für das Haus drauf. Etwaige Puffer existieren nicht. Lasst es bleiben!
MachsSelbst 29.05.2024 08:26
Ja, das wird, vor allem mit 2 Kindern, leider nicht funktionieren. Euer Einkommen reicht einfach nicht für 2.000 EUR allein für die Rate.
Das wären gute 2.600-2.700 EUR nur fürs Haus, ohne Rücklagen zu bilden.
Das wären gute 2.600-2.700 EUR nur fürs Haus, ohne Rücklagen zu bilden.
YellowTeam 29.05.2024 08:31
MachsSelbst schrieb:
Ja, das wird, vor allem mit 2 Kindern, leider nicht funktionieren. Euer Einkommen reicht einfach nicht für 2.000 EUR allein für die Rate.
Das wären gute 2.600-2.700 EUR nur fürs Haus, ohne Rücklagen zu bilden.Guten Morgen, vielen Dank für die Rückmeldung. Welche Rate könnte man denn eher als realistisch betrachten? MachsSelbst 29.05.2024 08:34
Bei 5.000 Netto mit 0,35 multiplizieren, das ist die Schmerzgrenze, die eine Bank ansetzt, macht 1.750 EUR.
Und selbst das kommt noch aus Zeiten vor der Inflation...
Ich hätte gesagt 1.500, mehr würde ich nicht machen.
Und selbst das kommt noch aus Zeiten vor der Inflation...
Ich hätte gesagt 1.500, mehr würde ich nicht machen.
Bertram100 29.05.2024 08:38
Es wird als Faustregel.genannt 1/3 des Nettoeinkommen als Rate. Das haut bei niedrigeren Einkommen. Nicht immer hin. Ich bin auch über das Drittel gegangen.
Ich würde euch raten, eine Nummer kleiner zu suchen. Reihenhaus, kleines Grundstück spart schon deutlich was ein.
Ich würde euch raten, eine Nummer kleiner zu suchen. Reihenhaus, kleines Grundstück spart schon deutlich was ein.
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