ᐅ Finanzierung freistehendes Einfamilienhaus (Neubau)
Erstellt am: 10.06.2018 12:22
torino 10.06.2018 12:22
Hallo,
wir planen den Neubau eines Einfamilienhauses in guter bis sehr guter Lage in BY.
Zu den Eckdaten:
Grundstückskosten inkl. Nebenkosten: 240.000,- (bereits bezahlt)
Baukosten: 630.000,- EUR
Weiteres Eigenkapital: 30.000,- EUR
Finanzierungsbedarf: 600.000,- EUR
Folgendes Angebot mit 3 Bausteinen liegt uns von der Hausbank vor.
Baustein 1:
Bausparer mit Vorfinanzierung (LBS-W4 X30)
Darlehensbetrag: 300.000,- EUR
Laufzeit bis zur vollständigen Tilgung: 24 Jahre + 11 Monate
Sparrate: 1014 EUR (10 Jahre + 7 Monate)
Zins für Finanzierungsbetrag: 322,50 EUR (Sollzins 1,29% / 10 Jahre + 7 Monate)
Rückzahlungsrate nach Zuteilung: 1200 EUR (Sollzins 2,25% / 14 Jahre + 4 Monate)
Gesamtkosten: 75.683,09 EUR
Effekt. Jahreszins: 1,98%
Baustein 2:
Annuitätendarlehen (Hausbank)
Darlehensbetrag: 200.000,- EUR
Sollzins: 1,5% (10 Jahre fest)
Rückzahlungsrate: 583,34 EUR
Baustein 3:
Annuitätendarlehen (Versicherung)
Darlehensbetrag: 100.000.- EUR
Sollzins: 1,9% (20 Jahre fest)
Rückzahlungsrate: 325,- EUR
Was haltet ihr speziell vom Baustein 1 (Bausparer)? Gefällt mir persönlich auf den ersten Blick ganz gut, weil man für 25 Jahre Zinsbindung einen Zins von 1,98% erhält. Rechnerisch komme ich sogar auf einen Zins von ca. 1,88%, wenn ich die Gesamtkosten von 75 TEUR mit der Darlehenssumme 300 TEUR auf 25 Jahre rechne.
Baustein 2 (10 Jahre) würde ich aber ggf. streichen und in den Baustein 3 (20 Jahre) umschichten. Das macht meiner Meinung in der aktuellen Niedrigzinsphase mehr Sinn und erhöht auch die Planungssicherheit.
Sind die angebotenen Konditionen soweit in Ordnung? Allgemein sind die Zinsen in den letzten Wochen ja wieder etwas gesunken.
Ich freue mich über eure Rückmeldung!
wir planen den Neubau eines Einfamilienhauses in guter bis sehr guter Lage in BY.
Zu den Eckdaten:
Grundstückskosten inkl. Nebenkosten: 240.000,- (bereits bezahlt)
Baukosten: 630.000,- EUR
Weiteres Eigenkapital: 30.000,- EUR
Finanzierungsbedarf: 600.000,- EUR
Folgendes Angebot mit 3 Bausteinen liegt uns von der Hausbank vor.
Baustein 1:
Bausparer mit Vorfinanzierung (LBS-W4 X30)
Darlehensbetrag: 300.000,- EUR
Laufzeit bis zur vollständigen Tilgung: 24 Jahre + 11 Monate
Sparrate: 1014 EUR (10 Jahre + 7 Monate)
Zins für Finanzierungsbetrag: 322,50 EUR (Sollzins 1,29% / 10 Jahre + 7 Monate)
Rückzahlungsrate nach Zuteilung: 1200 EUR (Sollzins 2,25% / 14 Jahre + 4 Monate)
Gesamtkosten: 75.683,09 EUR
Effekt. Jahreszins: 1,98%
Baustein 2:
Annuitätendarlehen (Hausbank)
Darlehensbetrag: 200.000,- EUR
Sollzins: 1,5% (10 Jahre fest)
Rückzahlungsrate: 583,34 EUR
Baustein 3:
Annuitätendarlehen (Versicherung)
Darlehensbetrag: 100.000.- EUR
Sollzins: 1,9% (20 Jahre fest)
Rückzahlungsrate: 325,- EUR
Was haltet ihr speziell vom Baustein 1 (Bausparer)? Gefällt mir persönlich auf den ersten Blick ganz gut, weil man für 25 Jahre Zinsbindung einen Zins von 1,98% erhält. Rechnerisch komme ich sogar auf einen Zins von ca. 1,88%, wenn ich die Gesamtkosten von 75 TEUR mit der Darlehenssumme 300 TEUR auf 25 Jahre rechne.
Baustein 2 (10 Jahre) würde ich aber ggf. streichen und in den Baustein 3 (20 Jahre) umschichten. Das macht meiner Meinung in der aktuellen Niedrigzinsphase mehr Sinn und erhöht auch die Planungssicherheit.
Sind die angebotenen Konditionen soweit in Ordnung? Allgemein sind die Zinsen in den letzten Wochen ja wieder etwas gesunken.
Ich freue mich über eure Rückmeldung!
Fuchur 10.06.2018 12:40
Ich bin überhaupt kein Freund von diesen Bausparprodukten. Versteckte Kosten, kaum nachrechenbare Effektivzinsen und unflexibles Handling. Kaum jemand, der das abschließt, versteht das Instrument doch bis ins letzte Detail. Dennoch, auf den ersten Blick (ohne Nachrechnen) sieht das ganz vernünftig aus und scheint bei dir eine echte Option zu sein.
Zu dem Rest: Zu viele Bausteine mit jeweils unterschiedlichen Laufzeiten. Eine hohe Summe mit kurzer Laufzeit und dazu eine kleinere Summe mit langer Laufzeit macht nicht wirklich Sinn. Wie wäre es, die beiden zusammenzufassen mit einer Zinsbindung von 15 Jahren? 20 Jahre ist häufig deutlich schlechter.
Und eine persönliche Note: Für eine Eigenkapital-Quote von 71% finde ich den Kreditzins jetzt nicht überragend. Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht der Kracher.
Zu dem Rest: Zu viele Bausteine mit jeweils unterschiedlichen Laufzeiten. Eine hohe Summe mit kurzer Laufzeit und dazu eine kleinere Summe mit langer Laufzeit macht nicht wirklich Sinn. Wie wäre es, die beiden zusammenzufassen mit einer Zinsbindung von 15 Jahren? 20 Jahre ist häufig deutlich schlechter.
Und eine persönliche Note: Für eine Eigenkapital-Quote von 71% finde ich den Kreditzins jetzt nicht überragend. Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht der Kracher.
HilfeHilfe 11.06.2018 08:17
Finde auch zu viele Bausteine mit unterschiedlichen Laufzeiten . Auf Jahre bei der Bank / Gruppe gefangen weil bei anschlussfinanzierungen Rang Probleme bei Abtretung der Grundschuld entstehen werden. Lasst euch mal von einem Vermittler ein stinknormales Darlehen mit 15-20 Jahren Festschreibung anbieten
torino 24.06.2018 14:04
Vielen Dank für die ersten Rückmeldungen!
Wir haben nun den Baustein mit den 20 Jahren rausgenommen und die Summe wie folgt umverteilt:
450 TEUR auf den Bausparvertrag
150 TEUR für 10 Jahre Annuitätendarlehen
Begründung: Den Bausparvertrag finde ich von den Konditionen sehr interessant, da ein Großteil der Finanzierungssumme über die komplette Laufzeit (ca. 25 Jahre) abgesichert ist und das zu einem effektiven Zinssatz von 1,88%.
Die übrigen 150 TEUR etwas risikofreudiger über 10 Jahre. Der Zinssatz ist hier mit 1,5% eher durchschnittlich, da dieses Darlehen auch am 2. Rang steht. Dieses Darlehen würde ich dann auch schnellstmöglich durch mögliche Sondertilgungen zurückzahlen. Aber selbst wenn nach 10 Jahren noch eine hohe Restschuld übrig sein sollte, ist das Risiko einer signifikante. Zinserhöhung ziemlich abgefedert.
Sind die Üblergungen soweit nachvollziehbar und aus eurer Sicht sinnvoll?
Wir haben nun den Baustein mit den 20 Jahren rausgenommen und die Summe wie folgt umverteilt:
450 TEUR auf den Bausparvertrag
150 TEUR für 10 Jahre Annuitätendarlehen
Begründung: Den Bausparvertrag finde ich von den Konditionen sehr interessant, da ein Großteil der Finanzierungssumme über die komplette Laufzeit (ca. 25 Jahre) abgesichert ist und das zu einem effektiven Zinssatz von 1,88%.
Die übrigen 150 TEUR etwas risikofreudiger über 10 Jahre. Der Zinssatz ist hier mit 1,5% eher durchschnittlich, da dieses Darlehen auch am 2. Rang steht. Dieses Darlehen würde ich dann auch schnellstmöglich durch mögliche Sondertilgungen zurückzahlen. Aber selbst wenn nach 10 Jahren noch eine hohe Restschuld übrig sein sollte, ist das Risiko einer signifikante. Zinserhöhung ziemlich abgefedert.
Sind die Üblergungen soweit nachvollziehbar und aus eurer Sicht sinnvoll?
Karlstraße 24.06.2018 14:35
Wir haben die gleiche Summe: 20j Volltilger 400k zu 1,69 und 200k zu 1,33 auf 10j Zonsbindung. Fanden wir eine ausgewogene Mischung
Bookstar 25.06.2018 20:27
Karlstraße schrieb:
Wir haben die gleiche Summe: 20j Volltilger 400k zu 1,69 und 200k zu 1,33 auf 10j Zonsbindung. Fanden wir eine ausgewogene MischungIst aber auch ein ziemlich übler Zins. Gab es schon mal deutlich besser.Ähnliche Themen