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ᐅ Finanzielle Lage des Rohbauers schlecht - Trotzdem mit ihm bauen?


Erstellt am: 16.08.18 19:02

Knallkörper17.08.18 12:53
Musketier schrieb:
Nachdem mir
Würde das Darlehen in Eigenkapital umgewandelt werden, stände die Firma heute gar nicht schlecht da.
Insgesamt sehe ich die Entwicklung daher eher positiv. Die Bürgschaft raushandeln kann man ja trotzdem.

Das klingt ja einfach, aber das Geld kommt ja von den Gesellschaftern als "Leihgabe". Was du beschreibst ist ja einfach, einen hohen Betrag aus privaten Mitteln in eine Firma zu schieben. Dass sie danach besser dasteht, ist doch ein Allgemeinplatz. Zumal der nötige Betrag das derzeitige Vermögen der Firma bei weitem übersteigt. Falls ich Quatsch erzähle, bitte korrigieren, ich bin nur Maschinenbauer, aber lerne gern dazu.

Edit: Kann man an den Anhängen denn erkennen, wie hoch ggf. Privatentnahmen waren? Oder wie nennt man das bei der Gesellschaftsform?
Musketier17.08.18 13:28
Es ist eine GmbH.
Damit gibt es keine Privatentnahmen, sondern nur das Geschäftsführergehalt auf Geschäftsführerebene oder die Ausschüttung an die Gesellschafter.
Mangels veröffentlichter Gewinn und Verlustrechnung kann man das GF-Gehalt nicht sehen. (Eine kleine GmbH muß nur die Bilanz, aber keine GuV veröffentlichen)
Eine Ausschüttung kann bei negativem Eigenkapital meines Wissen nicht durchgeführt werden.


Es ist richtig, dass rein rechtlich das Gesellschafterdarlehen natürlich keine Einlage darstellt. Da aber der Rangrücktritt besteht, darf das Darlehen erst wieder zurückgezahlt werden, wenn die Überschuldung weg ist. Es hat daher eigenkapitalersetzenden Charakter.
Dazu kommt, dass das Darlehen verzinst werden muss und damit in der GmbH Zinsaufwand ist. Wäre das kein Darlehen, sondern eine Einlage, dann sähe das Betriebsergebnis der GmbH besser aus. Im Gegenzug sind es jetzt Einkünfte aus Kapitalvermögen bei den Gesellschaftern.
Der Vorteil des Darlehens mit Rangrücktritt für die beiden Gesellschafter ist einfach, dass dies später mal wieder zurückgezahlt werden kann im Gegensatz zur Stammeinlage. Das geht aber erst, wenn keine Überschuldung mehr vorhanden ist.


Bevor hier irgendwelche Einsprüche zum Thema Überschuldung kommen. Das ganze ist bewußt vereinfacht dargestellt. Es sind in der Berechnung ob eine Überschuldung vorliegt unter anderem auch stille Reserven zu berücksichtigen.
Musketier17.08.18 14:32
Donradon schrieb:
Vielen Dank Musketier,
das bedeutet aber ja dann, dass das Unternehmen nicht überschuldet ist , dadurch dass es die Darlehen mit Rangrücktritt gibt - richtig. Ich geb’s zu ich habe mal meinen Betriebswirt gemacht - das ist aber 1. so lange her und 2. hatten wir uns da nicht bis ins Detail mit so Dingen beschäftigt.

Bilanziell liegt schon eine Überschuldung vor, eine rechtliche Überschuldung gem. Insolvenzordnung dagegen nicht.
Donradon schrieb:

Uns hat ja ein Mitbewerber dem wir abgesagt haben auf diese Bilanzen gestoßen.. Was wir persönlich auch etwas fragwürdig fanden...

Auf den ersten Blick ist die Bilanz natürlich schon grottig. Hast du ja auch an den Reaktionen hier gesehen. Wenn der Mitbewerber das mitbekommt, dann kann das entweder als guter Rat für Euch gemeint sein oder er will seinen Konkurrenten schädigen und hat da ein schönes Instrument in der Hand.

Ob in diesem Fall die Vorteile des Darlehens mit Rangrücktritt den Nachteil der bilanziellen Überschuldung mit Verschreckung der Kunden aufwiegen, wage ich persönlich zu bezweifeln. Vielleicht hat das Unternehmen (jetzt beim Bauboom) aber auch so immer gut zu tun und spürt den Nachteil abspringender Kunden gar nicht. Problematisch könnte das mal sein, wenn der Boom vorbei ist und die Baufirmen wieder um die Kunden kämpfen müssen.
Payday18.08.18 14:03
man kann häufig nicht sagen, ob eine firma kurz vor der pleite steht oder nicht. selbst firmen mit top auftragslage können von einen auf den anderen tag insolvenz anmelden und zugrunde gehen. habe ich gerade selber erst gemerkt. volle auftragsbücher bis zum abwinken und auf einmal kommt der chef rein und sagt, das wir pleite sind. und das, obwohl wir bei neuen aufträgen immer hohe bankbürgschaften bekommen (bekommen also geld im voraus).
grund fürs ganze? gibt natürlich mehrere faktoren. ein faktor ist aber tatsächlich die zu viele arbeit. die montage kam nicht nach, die produkte kamen später und schlechter als vereinbart, was zum einen strafzahlungen und noch mehr monteursstunden vor ort zur inbetriebnahme kostete. durch die andersweilig genutzten monteure standen wiederum weniger leute zur verfügung, die anderen produkte zu fertigen. man lieh sich mehrere trupps polen aus, damit diese die montage im werk übernahmen. doch keiner von denen konnte deutsch, nur der azubi bei uns konnte polnisch und schon ging es los mit der kommunikation. am ende haben die polen höchstens 50% effektivität aber 200% kosten gegenüber einen unserer monteure gebracht. über hunderte bis tausende stunden kostete das natürlich gewaltig, bis irgendwann dann auch ein großes projekt nicht bezahlt wurde und ein zulieferer 2monate verzögerung anzeigte, woraufhin dann der 2 kunde für ein großes projekt eine riesen rechnung nicht beglich. und schwups war dann das geld alle, die banken wollten nix mehr leihen, der chef hatte nicht genug eigene mittel, da durch den steten wachstum der letzten 2-3 jahre die rücklagen für die auftragslage einfach nicht mehr passte.
und schon ist man pleite, obwohl man im mai bereits genug arbeit für alle bis weihnachten hatte... (ü20 feste vollzeit mitarbeiter).
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