ᐅ Fertighaus vs. Massivhaus - Bitte dringend um Rat!!
Erstellt am: 16.08.09 21:40
hephta07.12.09 20:48
parcus schrieb:
Die Vorwandinstallation müsste zwischen den 60mm Dämmung plus Dampfsperre und dem GK mit min. 40mm liegen.Ich kann dieser Erklärung nicht richtig folgen. Daher meine Bitte an parcus: Bitte schiebe, das deiner Meinung nach vorliegende Problem, in diese Aufzählung mit ein:
Wandaufbau Klimawand 40 von außen nach Innen: Kratzputz - WDVS - GFP - 140 mm Fachwerk inklusive 140 mm Dämmung - Dampfdiffusionsbremse - GFP - 60 mm Fachwerk inklusive 60 mm Dämmung (= Teil der Installationsebene) - GFP (= Teil der Installationsebene)
Danke!
parcus08.12.09 10:42
@hephta
Wichtig ist, das die Wärmedämmung nicht feucht wird, weder von außen durch den Putz, noch von innen durch Kondenswasser.
Es entstehen hierdurch primär 2 Probleme, die Unwirksamkeit der Wärmedämmung bzw. die Gefahr von Schimmel in der Dämmung.
Um das zu vermeiden, kommt von innen:
Vorwand:
12,5mm GK ideal zweilagig in Kreuzverlegung als Wärmespeicher gerne auch mehr
Vorwandinstallationsschicht 3-4cm als Lattung je nachdem wie viel Lagen GK
(das ist ein Hohlraum für Kabel, Leitungen,Steckdosen, Schalter,...)
Wand:
Dampfsperre verklebt, sodass diese auch einen Blowtest stand hält.
(so das kein Kondenswasser in die Wärmedämmung gelangen kann)
z.B. OSB Platte nach Statik. (Horizontalkräfte)
Holzständer mit Wärmedämmung
z.B. Holzwollplatte oder dergleichen als Abschluss.
Dampfdiffusionsbremse
(d.h. mögliche Feuchtigkeit kann aus der Dämmung austreten, aber keine Feuchtigkeit eintreten)
Fassade:
kann jetzt auch wieder z.B. eine hinterlüftete Lattung sein
Faserzementplatte, Holzschalung, Putzträgerplatte mit Sichtputz,...
Damit habe ich über die Jahre sehr gute Erfahrungen gemacht,
auch kann der Bauherr so problemlos den Innenausbau oder sogar Fassade selbst machen,
ohne an der Gewährleistung der Wand zu kratzen.
LG
Wichtig ist, das die Wärmedämmung nicht feucht wird, weder von außen durch den Putz, noch von innen durch Kondenswasser.
Es entstehen hierdurch primär 2 Probleme, die Unwirksamkeit der Wärmedämmung bzw. die Gefahr von Schimmel in der Dämmung.
Um das zu vermeiden, kommt von innen:
Vorwand:
12,5mm GK ideal zweilagig in Kreuzverlegung als Wärmespeicher gerne auch mehr
Vorwandinstallationsschicht 3-4cm als Lattung je nachdem wie viel Lagen GK
(das ist ein Hohlraum für Kabel, Leitungen,Steckdosen, Schalter,...)
Wand:
Dampfsperre verklebt, sodass diese auch einen Blowtest stand hält.
(so das kein Kondenswasser in die Wärmedämmung gelangen kann)
z.B. OSB Platte nach Statik. (Horizontalkräfte)
Holzständer mit Wärmedämmung
z.B. Holzwollplatte oder dergleichen als Abschluss.
Dampfdiffusionsbremse
(d.h. mögliche Feuchtigkeit kann aus der Dämmung austreten, aber keine Feuchtigkeit eintreten)
Fassade:
kann jetzt auch wieder z.B. eine hinterlüftete Lattung sein
Faserzementplatte, Holzschalung, Putzträgerplatte mit Sichtputz,...
Damit habe ich über die Jahre sehr gute Erfahrungen gemacht,
auch kann der Bauherr so problemlos den Innenausbau oder sogar Fassade selbst machen,
ohne an der Gewährleistung der Wand zu kratzen.
LG
hephta10.12.09 23:46
@ parcus: Also siehst Du einen fehlerhaften Wandaufbau aller Streif Haus Wände?
Streif Haus verbaut "im Standard" seit mehreren Jahren Lüftungsanlagen, aktuell von Zehnder. Können diese Deiner Meinung nach das innere Feuchtigkeitsproblem verhindern?
Von außen sind wir also von der Dichtheit der Konstruktion (also ohne Dampfsperre) von Gipsfaserplatte, Wärmedämmverbundsystem und Kratzputz abhängig?
Ist der aktuelle Wandaufbau dann nicht ein (hohes) Gewährleistungsrisiko für Streif Haus?
Streif Haus verbaut "im Standard" seit mehreren Jahren Lüftungsanlagen, aktuell von Zehnder. Können diese Deiner Meinung nach das innere Feuchtigkeitsproblem verhindern?
Von außen sind wir also von der Dichtheit der Konstruktion (also ohne Dampfsperre) von Gipsfaserplatte, Wärmedämmverbundsystem und Kratzputz abhängig?
Ist der aktuelle Wandaufbau dann nicht ein (hohes) Gewährleistungsrisiko für Streif Haus?
parcus11.12.09 18:00
das mag durchaus sein, das hier die Lüftungsanlage wesentlich zum Raumluftkonzept beiträgt.
Nur gerade Okal Haus und Streif Haus waren hier in der Vergangenheit sehr anfällig.
Ich kann auch verstehen, dass man Kosten in der Fertigung sparen will.
Wenn ich dann aber sehe das sich renopan gerade darauf spezialisiert hat und "Exklusivpartner von Streif Haus" ist. (lauf Homepage)
Dann drücke ich Dir die Daumen.
Ich würde mir auf jeden Fall kurz vor Ablauf der Gewährleistungsfrist die
Außenwand an der Nordseite etwas näher ansehen.
LG
parcus11.12.09 23:44
ich denke Risse sollten kein Thema mehr sein,
große Flächen wird sicherlich insbesondere im Innenraum wohl
niemand mehr mit Spanplatten machen.
Die biologischen Gutachten die mir vorliegen, sprechen nicht nur von Holzschutzmittel. Die Innenwände machen i.d.R, keine Probleme und sind ebenso aus Holz.
Aber wie Du schreibst, das gehört hoffentlich der Vergangenheit an.
Außerdem kannst Du einfach über die Steckdosen prüfen, denn die sind
noch vor der Dampfbremse. Wenn dann können ja nur die 60mm Wärmedämmung von innen Kondenswasser bekommen.
Das hatte ich schon gelesen, dennoch frage ich mich, was das soll,denn die Häuser haben keine Lüftungsanlage.Ich hätte eher einen identischen Wandaufbau erwartet, denn der Ständer ist letztendlich das Tragwerk. Feuchte Dämmung bringt nichts,...
LG
hephta12.12.09 00:04
Also keine Rissbildung, aber worauf sollen wir dann an der Nordwand achten?Wo kommt denn die Feuchtigkeit dann von außen in die Dämmung? 30 jährige Garantie auf die Konstruktion, oder ein anderer Zeitraum?
Also nicht nur Holzschutzmittel sondern auch ...?
Also nicht nur Holzschutzmittel sondern auch ...?
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