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ᐅ Familienheim auf großem Nordwestgrundstück

Erstellt am: 15.09.20 01:42
L
ltenzer
Hallo zusammen,

zuletzt hatten wir in diesem Thread unseren letzten Entwurf diskutiert.
Nachdem sich eine Bekannte als Architektin selbständig gemacht hat, sind wir zu ihr gewechselt, sie hat im Grunde vor allem den alten Entwurf mit kleinen Änderungen übernommen, was wir hier jetzt nochmal zur Diskussion stellen möchten.

Checkliste:

Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks inkl. Hinterland /ehem Landwirtschaft (bereits abgebrochene Gewächshäuser) gesamt 2800 qm
Hang: das vorne 32m breite Grundstück fällt von links nach rechts um gesamt 1,60 m ab. Nach hinten ist das Grundstück ebenfalls leicht abschüssig, innerhalb des 15 m tiefen Baufensters fällt das Gelände um circa 60-80 cm ab. Das Grundstück ist das tiefliegendste der Straße.
Grundflächenzahl 0,4
Geschossflächenzahl 0,8
Baufenster, Baulinie und -grenze: in bearbeitetem Bebauungsplan-Auszug ersichtlich, rot markiert sind ungefähre geplante Gebäudeumrisse. Der gesamte orange Bereich inkl. dem weiß hinterlegten "Weg" am rechten Grundstücksrand gehört uns. Unterhalb dieses Weges ist eine öffentliche Abwasserleitung, die nicht überbaut werden darf. Zu diesem Weg hin müssen wir mit der Wohnbebauung 2 Meter Abstand halten oder, falls dort eine Garage platziert würde, 1 Meter Abstand. Deshalb macht es wenig Sinn, die Garage rechts anzubauen. Das Haus würde dann viel weiter nach links rücken und unsere Terrasse läge viel öfter im Schatten der linken (südwestlichen) Nachbarbebauung. Der Bebauungsplan zur Hinterlandbebauung ist auf unseren Wunsch beschlossen worden (für später mal, angedacht für Kinder oder Altersbungalow). Solange wir hintenrum nicht bauen, können wir die Wegfläche selber nutzen, ist derzeit als Abstellplatz für Pkw angedacht, wenn wir mal nah am Haus parken möchten oder für Gäste.

Randbebauung: links (südwestlich) Bungalow, der aufgrund seiner höheren Lage im Winter aber auch weite Schatten werfen kann. Hinter diesem Bungalow liegen an unserer Grundstücksgrenze noch eine Garage und dahinter noch ein nicht im Bebauungsplan verzeichneter Schuppen des Nachbarn, die leider ebenfalls bei tiefstehender Sonne Verdunkelung unseres Grundstückes bewirken. Rechts (nordöstlich) ist 1,5 geschossig bebaut mit Garage auf Grenze zu unserem Weg
Geschossigkeit: 2 Vollgeschosse
Dachform vorzugsweise klassische Formen (über dem OG ist ein Sichtdach geplant)
Stilrichtung beliebig
Ausrichtung Garten Nordwest

Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: bevorzugt klassisch "altmodisch behaglich", darf auch etwas verspielt und mit modernen Elementen kombiniert sein
Anzahl der Personen, Alter: 4 Personen 43 + 43 + 3+ 1 (3. Kind/Pflegekind eher unwahrscheinlich, aber man weiß ja nie)
Büro: u.a. für private Dokumente, Bücher etc.
Schlafgäste pro Jahr: bis dato Max. 10 Übernachtungen im Jahr
offene oder geschlossene Architektur: gerne offen
konservativ oder moderne Bauweise: beides hat Vor-/Nachteile, gerne ein Mix
offene Küche, Kochinsel: Wegen Geräuschen beim Kochen, Spülmaschine und offenem Luftraum zu den Schlafräumen hin wollen wir die Küche verschließen können, Kochinsel gerne wenn der Platz reicht, muss nicht.
Anzahl Essplätze: im Alltag 4, mit Gästen schon mal 12-18
Kamin: nein
Musik/Stereowand: muss nicht, Kompaktanlage mit 2 kleinen Boxen dürfte irgendwo Platz finden
Balkon, Dachterrasse: aus Kostengründen verzichtet
Garage, Carport: mindestens 1 Doppelgarage
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll: sh. unten

Hausentwurf
Von wem stammt die Planung:
-Architektenzeichnung auf Basis eigenen Entwurfes
-Preisschätzung lt Architekt/Planer: noch unbekannt
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl Ausstattung: 500-600 T€ inkl. Nebenkosten
favorisierte Heiztechnik: Erdwärmepumpe, Tiefenbohrung

Warum eigener Grundriss statt komplettes Architektenwerk? War für die Architektin offenbar einfacher und sie weiß vermutlich, dass ich etwas stur bin

Wir haben das Haus "schräg" ins Baufenster gesetzt, so dass es mit der rechten Grenze parallel verläuft. So haben wir bessere Sicht von der Südwestterrasse in den Nordwestgarten und weniger Einsehbarkeit aus Richtung Straße und dort gegenüberliegenden Nachbarhäusern. Zweiter Grund ist, dass wir wegen des im Winter doch langen Schattenwurfes unseres höherliegenden linken Nachbarn möglichst weit von ihm weg bauen, um etwas mehr Sonnenschein in unsere Fenster und auf die Terrasse zu lassen. Unsere Garage habe ich daher auch aus Helligkeitsgründen vom Haus abgekoppelt an den linken südwestlichen Rand geplant, sie soll dann möglichst flach und tiefliegend gebaut werden und im Winter nicht wesentlich mehr Schatten verursachen, als es die Nachbarbebauung eh schon tut.

Der Luftraum ist übrigens ein schon lange gehegter Wunsch, auf den wir nicht ganz verzichten wollen, auch wenn dies bspw. Türen mit gutem Schallschutz in den Kinderzimmern erforderlich macht.

Nun zu meinen Fragen:

- Im Gäste-WC wurde das Eckurinal etwas platzraubend eingezeichnet, da dürfte es kompaktere Unterkonstruktionen für geben. Trotzdem ist der Bereich dort etwas eng. Hat jemand bessere Vorschläge für die Aufteilung inklusive Urinal?

- In den Kinderschlafzimmern überlege ich, auch den seitlichen Fenstern doppelte Breite zu geben für besseren Lichteinfall. Durch den Sichtdachstuhl werden das großvolumige Räume, da könnte etwas mehr Fensterfläche gut tun?

- In der Elternankleide sind die Kleiderschränke mit massiven Mauern auch vom Durchgangsbereich abgetrennt. Sollte ich diese besser weglassen zwecks mehr Bewegungsfreiheit und Flexibilität? Dann schaut man dort beim Eintreten auf die Seitenwände der Schränke, aber solange man keine Schränke nach Maß tioschlern lässt, gibt einem dies etwas mehr Variationsmöglichkeiten der Möblierung?

- Wir wollen in den Anfangsjahren ein Familienbett mit 270cm Breite im Elternschlafzimmer aufstellen. Laut Plan bliebe einem dann nur 49 cm Platz an beiden Seiten. Hat jemand Ideen, ob und wie das besser ginge? Etwas vom Luftraum abknapsen? Oder ein größeres Schlafzimmer, welches über das EG-Gemäuer hinausspringt?

- Ist die Küche sinnvoll möbliert? Um viel Arbeitsfläche und auch Stauraum zu haben, würden wir vor allem Unterschränke und Hängeschränke einbauen wollen.

- Andere Fehler sichtbar / Verbesserungsvorschläge vorhanden?

Vorab vielen Dank für alle Anregungen!

Lageplan eines Baugrundstücks mit orangefarbener Gebäudefläche, blauem Umriss und Legende


Lageplan eines Grundstuecks mit Wohnhaus und Garage auf Planzeichnung


Grundriss Erdgeschoss: Küche, Wohnen/Essen, Flur, Büro/Gast, Terrasse.


Kellergeschoss Grundriss: Keller 1, Keller 2, Vorrat, Flur, HWR, Treppe


Lageplan eines Baugrundstücks mit zentralem Gebäudegrundriss und orange Umfassung.


Grundriss Obergeschoss mit Schlafen, Ankleide, Bad, zwei Kinderzimmern und Galerie.


Zweistöckiges Klinkerhaus mit rotem Dach, Garage und Garten aus drei Perspektiven.


Drei Grundrisse eines Hauses: Erdgeschoss, Obergeschoss, Keller mit Garten und gelbem Umriss.


Drei Ansichten eines zweistöckigen Backsteinhauses mit rotem Dach, Terrasse und Gartenmöbeln.


Visuelle Darstellung eines zweistöckigen Steinhauses mit rotem Dach, Terrasse, Garten und Lageplan
L
ltenzer
15.09.20 18:44
RomeoZwo schrieb:

Wenn der Weg sowieso angedacht ist, würde ich die Garage an den Weg legen und den Eingang des Hauses auch.
Dann hätte ich nichts im Südwestgarten und müsste von der Garage nicht über die öffentliche Straße oder durchs Wohnzimmer wenn ich ins Haus will.
Außerdem würde ich das Haus im Baufenster soweit wie möglich nach Norden rücken. Der Platz auch zu einem späteren Bungalow als Hinterlieger ist ja mehr als ausreichend.

[ATTACH alt="Bild1.jpg"]51346[/ATTACH]

Danke für den interessanten Vorschlag. Eine Garage an dieser Stelle könnte auch Sinn machen. Es wird aber vermutlich noch Jahrzehnte dauern, bis das Hinterland bebaut wird. Und dann stünde solange die Garage mittendrin im großen Garten, würde also einen Teil des Blickes vom Haus auf unser Grünland versperren. Daher bin ich mir eher unsicher, ob das heute die richtige Entscheidung wäre.
L
ltenzer
15.09.20 19:24
Nice-Nofret schrieb:

.. und warum setzt ihr das Haus nicht in der hintere Baufenster? da hättet ihr einen schönen Südgarten und weniger Nachbargebäude.

Wenn dann mal der vordere Teil überberbaut werden soll, stört es auch weniger.

Das liegt an einer Kombination aus zwei Gründen: Wir mögen es gerne etwas sichtgeschützt und aufgrund der Tieflage unseres Grundstückes würden bei einer solchen Ausrichtung circa ein dutzend Nachbar- und gegenüberliegende Häuser von oben auf unsere Terrasse schauen können. Selbst Autofahrer die bergab auf unser Haus zufahren (wir liegen an einer Art Mini-T-Kreuzung, wenn auch schwach befahren) könnten auch noch über eine höhere Hecke hinweg auf uns schauen und wir auf sie. Wir mögen aber das Wohnen auf dem Präsentierteller gar nicht so sehr und ich finde es entspannender, selber auch nicht alle Verkehrsbewegungen der benachbarten Straßen wahrnehmen zu müssen.

Das Grundstück haben wir auch vor allem aus diesem Grunde für uns ausgesucht, weil die Nachbarbebauung bereits stand und wir somit wussten, uns hier einen privaten, wenig einsehbaren Rückzugsort schaffen zu können. Die Neubaugebiete, in denen alle Nachbarn mitlesen können, wenn einer ein Buch aufschlägt, wollten wir gerne vermeiden. Würden alle umliegenden Häuser auf gleichem Geländeniveau liegen, wäre Dein Vorschlag eine sehr ernsthafte Option für uns. Mit der vorliegenden Topographie aber leider nicht.
11ant15.09.20 19:35
ltenzer schrieb:

Mit der vorliegenden Topographie aber leider nicht.
Auf den Zeichnungen hat die sich aber gut versteckt (???)
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L
ltenzer
15.09.20 20:06
11ant schrieb:

Ersteinmal muß ich lobend den Hinweis auf den Vorthread erwähnen (von dem aus ich natürlich auch zum Vorvorthread zurückgeblättert habe). Was nun hier zu sehen ist, basiert ja wesentlich auf einem Entwurf von Dir, den Du im Vorthread zwar "Kaho 1" betitelt hattest, was ich als durch einen von Katja inspirierten Entwurf deute, der aber von einem dort von Katja eingebrachten Entwurf doch deutlich abweicht (der etwas in die Richtung geht, die hier nun @RomeoZwo anregt). Schon im Vorthread hatte es sich ja schon tüchtig von der westfälischen Dorfschule mit Remise wegentwickelt. Mir gefällt es so nun recht gut - davon abgesehen, daß ich persönlich den Luftraum im Wesentlichen in den Achtziger Jahren sehe. Im Ganzen ist mir das jetzt mit den beiden Vorthreads ein bißchen viel Material zu rekapitulieren, und so gehe ich für den Moment mal nur auf einen kleinen Teil ein:

Im konkreten Fall sähe ich darin eher eine willkommene Auflockerung.

Ja, ich hatte die Entwurfsdatei bei deren Erstellung einfach mal so benannt, weil ich Katjas Vorschlag der Treppenpositionierung hierin umgesetzt habe, hätte der Datei eigentlich einen anderen Namen geben sollen, aber einmal online steht sie nun mal so da wie sie ist.

Schön, dass meine Fensterverschiebungsabsicht mit Dir zumindest schonmal einen kritischen Befürworter gefunden hat. Dann werden wir das zum Termin mit der Architektin nächste Woche so einbringen.
L
ltenzer
15.09.20 20:09
11ant schrieb:

Auf den Zeichnungen hat die sich aber gut versteckt (???)

Ja, die Bebauungspläne enthalten leider keine Höhenpunkte der blickrelevanten Nachbarschaft. Vielleicht sollte ich mal ein Foto machen, wobei darauf Höhenunterschiede auch nicht immer so gut zur Geltung kommen.
11ant15.09.20 22:36
Ich meinte eher, daß Deine textliche Beschreibung der Topographie und die Zeichnungen des Hauses in der Landschaft nicht zusammenpassen: wenn Du nicht maßlos dramatisierst, dann lügen die Zeichnungen wie gedruckt, d.h. die Pläne basieren dann auf einem falschen Geländeverlauf und die Ansichten lassen das Haus in falschen Höhen aus dem Boden gucken.
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zeichnungengaragetopographie