ᐅ Estrich liegt - Fliesen legen im HAR wegen Wärmepumpe?
Erstellt am: 21.03.20 12:22
KlaRa21.03.20 14:32
Ist es möglich, die Ausgangsfrage ohne Kürzel in einer für den umfassend Halbgebildeten verständlichen Form noch einmal zu wiederholen?
Andre7721.03.20 19:07
Legende:
WP = Wärmepumpe
HAR = Hausanschlussraum
WP = Wärmepumpe
HAR = Hausanschlussraum
KlaRa21.03.20 19:21
Danke für die ergänzenden Hinweise!
Es ist so, dass Du mit den keramischen Fliesen einen starren Belag auf einen schwimmenden Zementestrich aufbringen willst.
Sicherlich trocknen Estriche auch ohne Fußbodenheizung, doch soweit es sich bei dem Estrich nicht um eine Sonderkonstruktion handelt (das sind alle nicht normativ erfassten Estriche, damit auch solche mit sogenannten Beschleunigern, also Estrich-Zusatzmitteln) kann die Lastenverteilungsebene unmöglich nach rd. 2 Wochen ihre Ausgleichsfeuchte erreicht haben.
Bei Sonderkonstruktionen gelten immer die Hinweise des Herstellers, doch VORSICHT: pauschale Hinweise wie "nach 7 Tagen verlegereif" ist irreführend, da nur die baulichen Rahmenbedingungen für eine Trocknung eines Estrichs entscheidend sind. Und die kennt kein Hersteller!
Den Hinweis mit dem "diffusionsoffenen Klebstoff" ist barer Unsinn und zeigt, dass die Bauleiterin in diesem Fall die bauphysikalischen Hintergründe und auch die DIN 18365 (bzw. auch DIN 18356) nicht kennt.
Verlegst Du zu früh, wird die Estrichscheibe beim Nachtrocknen daran behindert, ihre Spannungen durch Längenminimierung zu neutralisieren. Dann wäre der Fußbodenschaden vorprogrammiert und machte sich nach ca. 1 bis 1,5 Jahren durch wilde Risse im starren Fliesenbelag bemerkbar.
Der verantwortungsbewusste Fliesenleger wird seine CM-Restfeuchtemessung machen und bei einem Wert > 1,8 CM-% seine Fliesen eben nicht aufbringen. Auch nicht stellenweise, hier oder da.
Gruß: KlaRa
Es ist so, dass Du mit den keramischen Fliesen einen starren Belag auf einen schwimmenden Zementestrich aufbringen willst.
Sicherlich trocknen Estriche auch ohne Fußbodenheizung, doch soweit es sich bei dem Estrich nicht um eine Sonderkonstruktion handelt (das sind alle nicht normativ erfassten Estriche, damit auch solche mit sogenannten Beschleunigern, also Estrich-Zusatzmitteln) kann die Lastenverteilungsebene unmöglich nach rd. 2 Wochen ihre Ausgleichsfeuchte erreicht haben.
Bei Sonderkonstruktionen gelten immer die Hinweise des Herstellers, doch VORSICHT: pauschale Hinweise wie "nach 7 Tagen verlegereif" ist irreführend, da nur die baulichen Rahmenbedingungen für eine Trocknung eines Estrichs entscheidend sind. Und die kennt kein Hersteller!
Den Hinweis mit dem "diffusionsoffenen Klebstoff" ist barer Unsinn und zeigt, dass die Bauleiterin in diesem Fall die bauphysikalischen Hintergründe und auch die DIN 18365 (bzw. auch DIN 18356) nicht kennt.
Verlegst Du zu früh, wird die Estrichscheibe beim Nachtrocknen daran behindert, ihre Spannungen durch Längenminimierung zu neutralisieren. Dann wäre der Fußbodenschaden vorprogrammiert und machte sich nach ca. 1 bis 1,5 Jahren durch wilde Risse im starren Fliesenbelag bemerkbar.
Der verantwortungsbewusste Fliesenleger wird seine CM-Restfeuchtemessung machen und bei einem Wert > 1,8 CM-% seine Fliesen eben nicht aufbringen. Auch nicht stellenweise, hier oder da.
Gruß: KlaRa
Vicky Pedia22.03.20 00:30
Hallo für uns cool erklärt! Aber ansonsten ....
Entscheident ist tatsächlich die CM Messung, alles andere wird nichts wie oben ausfühlich erklärt!
Entscheident ist tatsächlich die CM Messung, alles andere wird nichts wie oben ausfühlich erklärt!
goalkeeper22.03.20 01:27
Bei uns steht die Wärmepumpe seit Mittwoch direkt auf dem Estrich. Es läuft seit Freitag das Trocknungsprogramm.
Und da ohne Wärmepumpe das Trocknungsprogramm auch nicht laufen kann, steht sie eben auf dem Estrich und der Fliesenleger legt direkt bis an die Pumpe und silikoniert dann.
Und da ohne Wärmepumpe das Trocknungsprogramm auch nicht laufen kann, steht sie eben auf dem Estrich und der Fliesenleger legt direkt bis an die Pumpe und silikoniert dann.
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