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ᐅ "Erweiterung" Stadtvilla - kurz vor Baubeginn...

Erstellt am: 09.01.21 17:29
J
JonasK.
Hallo liebes Forum,

meine Frau und ich planen gemeinsam mit unseren zwei Kindern den Bau einer Stadtvilla, knappe 170qm. Wir haben ein schönes Grundstück gefunden, kaum Auflagen im Bebauungsplan, eine tolle Architektin, für uns einen prima Grundriss, die Baugenehmigung (im Bauanzeigeverfahren) liegt vor und wir wollen in den nächsten Tagen starten. Klingt soweit alles prima...

...hätten meine Frau und ich nicht ein unerwartetes Weihnachtsgeschenk bekommen und benötigen nun ein Kinderzimmer mehr :p 😎 wenn auch ungeplant freuen wir uns natürlich riesig, nur müssen wir jetzt umdenken. Unsere Architektin ist noch im Urlaub und Dienstag wieder da, aber das Ganze lässt mir irgendwie keine Ruhe, vielleicht hat ja noch jemand eine Idee...

[B]Variante 1 - größeres Haus, komplett neuer Grundriss
[/B]
Kommt für uns nur als absolute Notlösungen Frage, wir möchten eigentlich nicht größer da unsere Große "schon" 14 ist, es wird also nicht auf ewig mit 3 Kindern sein...

Variante 2 - Keller
Aufgrund der Kosten und auch damit verbundenen Umplanung keine Option

Variante 3 - bestehenden Grundriss anpassen
Haben wir bereits versucht, möchten aber die Kinderzimmer auch nicht kleiner machen. Wir haben zwar ein Büro eingeplant, dies wird aber auch als solches benötigt.

Variante 4 - unser Favorit
Wir haben ein Walmdach, DN 25 Grad, das zunächst als Kaltdach (heißt das so?) mit so einer Ausziehtreppe ausgeführt wird. Wir wollten dies später selber dämmen (wobei ich jetzt auch schon gelesen habe das "einfach dämmen" keine gute Option in Hinblick auf Schimmel ist, aber das ist ein anderes Thema...) und als Stauraum nutzen.
Nun wäre unsere Überlegung
  • Ankleide vom Schlafzimmer abzwacken (8qm), als separaten Raum und von da eine Treppe in den Dachboden
  • Das jetzige Büro wird Schlafzimmer, der Dachboden Büro/Gästezimmer
Dafür würde das Dach von DN 25 Grad auf DN 35 Grad gehen , zwei Dachfenster an einer Seite sind eh eingeplant, evtl. Option später eine Gaube o.ä. einsetzen zu lassen.
Dachboden entsprechend dämmen, OG-Decke prüfen (in Hinblick auf Tragfähigkeit und Geräuscheübertragung), den Dachboden mit an die Lüftungsanlage anbinden und im unteren Raum die Fußbodenheizung sehr eng verlegen (5cm Abstand) um den oberen Raum teilweise "mitzuheizen" (da die warme Luft dann nach oben steigt). Im Dachboden Wände mit Rigips abtrennen um dahinter dann noch Staumöglichkeiten zu schaffen.

Umsetzbar - oder total idiotische Idee?! 🙄

Im ersten Step müsste ich dafür ja "nur" beim Bauamt die geänderte Dachneigung bekanntgeben (ist das aufwändig? komplett neue Bauanzeige? wir bleiben mit der Änderung weiterhin im Bebauungsplan) - Statik müsste neu berechnet werden... aber ich schätze bei der Variante den Kosten- und Zeitaufwand am geringsten ein.
Wie sieht es aus mit Rettungsweg, ... muss da etwas beachtet werden?

Spreche natürlich mit unserer Architektin, aber wollte mal ein Feedback abgreifen bevor ich weiter auf dieser Idee rumdenke...

Danke für Eure Anregungen!
K1300S10.01.21 13:54
Das mit dem ausgebauten Dachboden geht bestimmt, auch wenn das natürlich nicht gratis zu haben sein wird. Ich gebe allerdings zu bedenken, dass ein Walmdach mit 35 Grad Neigung gänzlich anders wirkt als eines mit 25 Grad. Für mich fehlt bei ersterem die Eleganz.
A
apokolok
10.01.21 17:27
Auf 170m² sollte man auch drei Kinderzimmer unterbekommen.
Schön, dass ihr euch freut.
Allein die Vorstellung mit so einer Riesen Lücke nochmal neu anzufangen treibt mir das kalte Grausen über den Rücken.