ᐅ Erfahrungen mit Kern-Haus
Erstellt am: 01.05.2011 16:09
dipl-ing-sklein 11.05.2011 11:25
Es wäre an dieser Stelle vielleicht angebracht zu schreiben, dass Bauexperte selbst in der Hausbau-Branche tätig ist und zumindest in einigen Regionen in direktem Wettbewerb agiert. Dies als Fakt ohne persönliche Bewertung.
Ich schätze dieses Forum und die Meinungen der Bauherren, lieber Bauexperte, jedoch wäre es hier angebracht fair mit Wettbewerbern umzugehen. Unser-Kern-Haus hat meiner Ansicht nach recht und ich finde schade, dass hier der "Diskussionsstil" angeprangert wird (erst recht von einem Moderator, der m.E. immer Vorbild für saubere Diskussion sein sollte). Ich denke schon, dass du versuchst Kern-Haus mit Argumenten als "billig" darzustellen und würde dich hierzu bitten, solche Fakten ggf. vorher zu prüfen. Auch deine Aussage, das Wand-Prinzip der verlorenen Schalung würde branchenintern „Quietschehaus“ genannt, ist in meinen Augen nicht vorbildlich und zudem falsch. Aber darum geht es hier ja nicht:
Örtliche Anpassungen von Bauvorhaben kosten nun mal Geld, da hier auch eine nicht unbeachtet zu lassende Arbeit investiert wird. Ich denke, dass ich dies als Architekt und gelernter Bauzeichner beurteilen kann. Und da ist auch das Bauunternehmen egal - diesen Arbeitsaufwand hat jede Firma zu tätigen. Von daher kann es nur gerechtfertigt sein, dies in Rechnung zu stellen. Ob und wie man dies natürlich in der Beratungsphase kommuniziert kann ich natürlich nicht beurteilen; ich begrüße hier immer eine offene und ehrliche Vorgehensweise.
viele Grüße!
Ich schätze dieses Forum und die Meinungen der Bauherren, lieber Bauexperte, jedoch wäre es hier angebracht fair mit Wettbewerbern umzugehen. Unser-Kern-Haus hat meiner Ansicht nach recht und ich finde schade, dass hier der "Diskussionsstil" angeprangert wird (erst recht von einem Moderator, der m.E. immer Vorbild für saubere Diskussion sein sollte). Ich denke schon, dass du versuchst Kern-Haus mit Argumenten als "billig" darzustellen und würde dich hierzu bitten, solche Fakten ggf. vorher zu prüfen. Auch deine Aussage, das Wand-Prinzip der verlorenen Schalung würde branchenintern „Quietschehaus“ genannt, ist in meinen Augen nicht vorbildlich und zudem falsch. Aber darum geht es hier ja nicht:
Örtliche Anpassungen von Bauvorhaben kosten nun mal Geld, da hier auch eine nicht unbeachtet zu lassende Arbeit investiert wird. Ich denke, dass ich dies als Architekt und gelernter Bauzeichner beurteilen kann. Und da ist auch das Bauunternehmen egal - diesen Arbeitsaufwand hat jede Firma zu tätigen. Von daher kann es nur gerechtfertigt sein, dies in Rechnung zu stellen. Ob und wie man dies natürlich in der Beratungsphase kommuniziert kann ich natürlich nicht beurteilen; ich begrüße hier immer eine offene und ehrliche Vorgehensweise.
viele Grüße!
Bauexperte 11.05.2011 12:38
Hallo dipl-ING-sklein,
Freundliche Grüße
dipl-ING-sklein schrieb:Das ist kein Geheimnis und hier im Forum nachzulesen; ich schätze den ehrlichen und offenen Umgang mit Menschen
Es wäre an dieser Stelle vielleicht angebracht zu schreiben, dass Bauexperte selbst in der Hausbau-Branche tätig ist
dipl-ING-sklein schrieb:Ich hatte bislang angenommen, dies in meinem ersten Beitrag vom 01.05.11/20.07 h und auch nachfolgend getan zu haben; so habe ich mich also geirrt.
lieber Bauexperte, jedoch wäre es hier angebracht fair mit Wettbewerbern umzugehen.
dipl-ING-sklein schrieb:Ich argumentiere aus meiner langjährigen Erfahrung und greife nicht zu schlechtem Stil, vielleicht einen Wettbewerber los zu werden; ich bin auch nicht hier tätig, Aufträge zu generieren - wie sollte das auch seriös realisierbar sein? -, wohl aber die Fragen potenzieller Bauherren zu beantworten, sofern es mir möglich ist.
Unser-Kern-Haus hat meiner Ansicht nach recht und ich finde schade, dass hier der "Diskussionsstil" angeprangert wird (erst recht von einem Moderator, der m.E. immer Vorbild für saubere Diskussion sein sollte). Ich denke schon, dass du versuchst Kern-Haus mit Argumenten als "billig" darzustellen und würde dich hierzu bitten, solche Fakten ggf. vorher zu prüfen.
dipl-ING-sklein schrieb:Findest Du nicht selbst, dass Du ein wenig überreagierst? Ich habe vor vielen Jahren mit Blähtonwänden gearbeitet und meine Kollegen aus dem Wettbewerb haben deshalb von „Seramis®-Häusern“ gesprochen; alle haben wir über diesen Scherz/Vergleich gelacht, so what?
Auch deine Aussage, das Wand-Prinzip der verlorenen Schalung würde branchenintern „Quietschehaus“ genannt, ist in meinen Augen nicht vorbildlich und zudem falsch.
dipl-ING-sklein schrieb:Fein, dann kannst Du Dich ja mit dem Kritikpunkt von „unser-Kern-Haus“ auseinandersetzen; das Forum lebt von solcherart Auseinandersetzung mit Argumenten und der Forumsbetreiber begrüßt dies ausdrücklich!
…Ob und wie man dies natürlich in der Beratungsphase kommuniziert kann ich natürlich nicht beurteilen; ich begrüße hier immer eine offene und ehrliche Vorgehensweise.
Freundliche Grüße
€uro 11.05.2011 14:01
Hallo,
Es ist zum Teil erschreckend wie naiv und blauäugig Bauherren Verträge ohne jegliche unabhängige Überprüfung unterschreiben.
v.g.
dipl-ING-sklein schrieb:In der Tat ist eine erbrachte Leistung auch angemessen zu vergüten. Allerdings wird dies nicht immer ausreichend und explizit für den unbedarften Bauherren ausreichend dargestellt. Das Bestreben vieler Bauherren das Traumhaus zum geringsten Preis zu erhalten, führt nicht selten durch nachträgliche "Aufbesserungen", sofern sie dies tatsächlich sind und keine Notwendigkeiten darstellen, zum finanziellen Schock. GU´s sind da häufig recht erfinderisch.
...Örtliche Anpassungen von Bauvorhaben kosten nun mal Geld, da hier auch eine nicht unbeachtet zu lassende Arbeit investiert wird. ..... Ob und wie man dies natürlich in der Beratungsphase kommuniziert kann ich natürlich nicht beurteilen; ....
Es ist zum Teil erschreckend wie naiv und blauäugig Bauherren Verträge ohne jegliche unabhängige Überprüfung unterschreiben.
v.g.
Bauexperte 13.05.2011 12:05
Hallo €uro,
Freundliche Grüße
€uro schrieb:An den Wahrheitsgehalt dieses Statements wurde ich gestern wieder erinnert, als ich erneut einen Beratungstermin zu Neu-Mannheim (Alt-Mannheim liegt bei Kerpen und wird im Zuge des Tagebaus von der Landkarte getilgt) geführt habe. Mitarbeiter des im Thread benannten Anbieters haben sogenannte Vorverträge – ohne Kenntnis der genauen Grundstückslage, noch Inhalte der textl. Festsetzungen etc. – mit potenziellen Umsiedlern abgeschlossen; versprechen ihnen, dass jedwede Anpassung an die tatsächlichen Grundstücksverhältnisse – was Hausgröße und Bebauungsplan betrifft - mit dem, im Vorvertrag genannten Festpreis - abgegolten ist
Allerdings wird dies nicht immer ausreichend und explizit für den unbedarften Bauherren ausreichend dargestellt…Es ist zum Teil erschreckend wie naiv und blauäugig Bauherren Verträge ohne jegliche unabhängige Überprüfung unterschreiben.
Freundliche Grüße