ᐅ Erfahrungen mit Einkommen v. Selbstständigen bei Finanzierung?
Erstellt am: 17.06.16 09:53
DG17.06.16 13:38
Habt Ihr auch mal das Risiko, dass ein Kunde verspätetet oder gar nicht zahlt? Wen interessiert's? Die Banken schauen sich einmal jährlich die GuV-Rechnung an, ggflls. die Bilanz und/oder Steuererklärung. Monatliche Schwankungen sind irrelevant, das kann doch keiner überprüfen bzw. den Aufwand betreiben.
Die nackte Zahl von ~2400€ ist auch wenig aussagekräftig, das wird sich die Bank schon ansehen, wie sich das Netto berechnet und was damit schon abgegolten ist.
MfG
Dirk Grafe
cybergnom17.06.16 14:45
Dirk Grafe schrieb:
Wen interessiert's? Die Banken schauen sich einmal jährlich die GuV-Rechnung an, ggflls. die Bilanz und/oder Steuererklärung. Monatliche Schwankungen sind irrelevant, das kann doch keiner überprüfen bzw. den Aufwand betreiben.Ich denke, dass es bei dem Einwand weniger um die Sicht der Bank, sondern vielmehr um die eigene finanzielle Situation geht. Denn was passiert, wenn eben genanntes Szenario eintritt? Dann können mal eben ein/zwei/drei Monatsraten nicht bedient werden und dann kann es schon eng werden.
Musketier17.06.16 17:21
Man sollte generell Rücklagen in Höhe von paar Monatsgehältern auf Reserve haben. Selbständige mit unregelmäßigem Einkommen tendenziell eher mehr.
DG17.06.16 20:52
cybergnom schrieb:
Dann können mal eben ein/zwei/drei Monatsraten nicht bedient werden und dann kann es schon eng werden.Das ist der Fall, wenn die Liquidität bei Null ist. Das ist vom Verdienst aber unabhängig. Solange Liquidität vorhanden ist, können die Raten bedient werden, auch wenn gar nichts verdient wird. Klingt komisch - ist aber so.
MfG
Dirk Grafe
Mizit17.06.16 21:01
Mein Mann ist Jurist .
Probleme mit nicht zahlenden Mandanten praktisch kaum vorhanden, kommt ja auch immer etwas auf bevorzugt bearbeitete Gebiete USw an. Natürlich gibt es auch hier wieder keine Garantie, dass das zukünftig auch so sein wird - aber bisher ist das kein großes Thema.
Wir kalkulieren wie gesagt mit 150.000 Euro Eigenkapital . Bisschen mehr wäre drin, wie wollen aber eben nicht alles vorhandene an Ersparnissen einplanen...
Probleme mit nicht zahlenden Mandanten praktisch kaum vorhanden, kommt ja auch immer etwas auf bevorzugt bearbeitete Gebiete USw an. Natürlich gibt es auch hier wieder keine Garantie, dass das zukünftig auch so sein wird - aber bisher ist das kein großes Thema.
Wir kalkulieren wie gesagt mit 150.000 Euro Eigenkapital . Bisschen mehr wäre drin, wie wollen aber eben nicht alles vorhandene an Ersparnissen einplanen...
Steffen8018.06.16 20:45
Als ebenfalls Selbstständiger, der vor nicht all zu langer Zeit 500k finanziert hat, denke ich das mit dem Eigenkapital die Finanzierung bei Euch kein Problem sein sollte. Wichtig ist das vom netto schon Kosten für KV, Rente und BU weg sind. Ebenfalls eine "risiko Rücklage" sollte da bereits weg sein. Ich Decke mein Risiko mit einem Jahresnetto auf der "hohen Kante". Damit sollte wir "im Fall der Fälle" 1-2 Jahre auskommen.
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