Erfahrungen mit der Helma-Eigenheimbau AG

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nie wieder Helma

Hallo :),
wir haben uns letztes Jahr für ein Massivhaus in der Pfalz entschieden und sind in Mannheim an Helma gekommen. Der Verkäufer war super und alles schien ok. Bis der Bau angefangen hat :confused:. Bei jedem Gewerk nur Ärger, die Bodenplatte wurde schon falsch gegossen, dann wurd die wider abgestemmt und notdürftig verschiert. Ein Affentanz bis die Reparatur fachgerecht durchgeführt wurde - die Statik war nämlich nicht mehr gegeben!

Fallrohre wurden schon falsch gesetzt, Wände sind so ziemlich alle schief und laufen komplett aus dem Rahmen. Innen wurde alles notdürftig mit Trockenbau aufgedoppelt. Die Dachissolierung eine Katastrophe, es zieht im Giebel durch die Steckdosen. Die Dämmung wurde erst mal in einer falschen Stärke angebracht, was natürlich ein "Versehen" war - klar...

Die Fliesenarbeiten auch eher wie selbst gemacht, daß Bad muß zum dritten mal komplett neu gemacht werden (aber jetzt vom Fachmann und bestimmt nicht von Helma).

Baugutachter und TÜV haben nur die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen, was für ein Mist von Helma produziert wurde. Und der Bauleiter hat sich um überhaupt nichts gekümmert. Wären wir nicht ständig hinter gewesen, wären jetzt Fenster an falschen Stellen, Türen hätten falsche Maße, u.s.w. Alles Aufzuführen würde jetzt den Rahmen sprengen, wäre aber guter Stoff für RTL "wir bauen" oder so..:D

Jetzt haben wir uns einen Anwalt genommen und sehen zu, das ganze in den Griff zu bekommen.

Das schlimme, ruft man Helma an und erreicht mal jemanden, sind die ja NIE was schult. "..wir sind ein Qualitätsunternehmen..." bla bla

Schön - jetzt bekommen die von unserer Verbandgemeinde noch eine Anzeige zur Schwarzarbeit, da ein eingesetzter Nachuntermer anscheinend nicht gemeldet ist. :mad:

Aus das wurde von Helma natürlich am Telefon abgetan. Komisch nur, die Verbandgemeinde hat auch erst mal nichts von denen gehört.

Einer der besten Sprüche vom Bauleiter "was der Verkäufer gesagt und zugegeben hat interessiert mich nicht, jetzt haben sie es mit mir zu tun"

Nur so weiter, wir raten - Finger weg von Helma

Grüße an alle
 
Immer noch sehr zufrieden....

Hallo zusammen...

nachdem ich jetzt gerade in aller Ruhe hier die ganzen Berichte von Euch gelesen habe, muss ich mich jetzt auch mal hier wieder mit einklinken!
Nachdem Ihr ja schon alle wißt, bauen wir im Süddeutschen Raum und das bei uns die Anlaufphase sehr schleppend war.
Am 19.07.2010 haben wir begonnen, in der 5. Bauwoche war unser Richtfest. Jetzt sind wir in der 8. Bauwoche.....Unser Haus wurde letzte Woche komplett eingedeckt, innerhalb von 2 Tagen, heute wurde der Baukran abgeholt und unsere Fenster sind bis heute Abend (07.09.2010) komplett eingebaut, außer unsere große Glasfront....die hat noch Lieferzeit, da diese vor ca.2 Wochen abgemessen wurde und exakt nach den Maßen hergestellt wird. Wir sind bisher total super zufrieden. Helma baut sehr stabil und massiv.
Bei uns wurde sehr viel verschalt und mit Beton eingegossen. Ich denke das liegt daran, das wir Erdbebenzone 2 haben....Also unsere Statiker sichern sich absolut ab....Stellenweise dachten wir , wir bekommen einen Bunker :D und kein Haus!! Von unserem Bauleiter, den wir eigentlich sehr selten gesehen haben, aber anscheinend immer regelmäßig da war, erhielten wir einen Bauzeitplan, wo jede Kalenderwoche einzeichnet ist und wir einsehen können, wann der Fensterbauer, Elektriker, Trockenbauer, Dacherdecker und, und, und bei uns auf der Baustellen sein wird. Bisher hat das Timing total gestimmt und konnten uns absolut darauf verlassen....
Natürlich hoffen wir, dass das so bleibt!!!!
Wenn ich dann natürlich Eure Berichte lesen, ist das schon erschreckend....aber ich glaube immer noch, dass das viel an der Region liegt bzw. am Bauleiter!! Ich hatte zuerst an unserem gezweifelt, aber ich habe schon von unseren Bauleuten erfahren, dass er schwer hinterher sein muß und Druck macht....guuut soo :p.
Unser Bauleiter ist momentan im Urlaub und die Vertretung Herr Kaun ist ebenso ein Top Mann. Der ruft sofort zurück....kümmert sich sofort um alle offenen Fragen, also wir können uns nicht beklagen.
Mir tut es sehr Leid, für die Bauherren, die nur Stress und Ärger hatten. Ich wünsche denen sehr viel Glück und weiterhin gute Nerven, dass alles noch positiv endet!!
Bis auf bald....

Grüße vom Bodensee
Quintzi
 
Bei mir geht es genauso weiter, wie es schon die ganze Zeit gelaufen ist - nämlich beschissen!

Inzwischen ist der Estrich drin, aber.... die Heizung hat man installiert, jedoch nicht bedacht, daß so ein Gasbrennwertgerät pro m³ Gas auch 1 Liter Kondenswasser erzeugt. Bei bisher 63m³ Verbrauch in einer Woche ergeben sich damit 63 Liter Kondenswasser. Diese hat man in eine Speißbütte laufen lassen und keinen Ton gesagt, daß alle zwei Tage geleert werden mußte. Der ganz Scheiß ist dann durch den Keller über den noch relativ frisch Estrich geflossen.

Ferner ist der Rahmen der Haustür schon beschädigt, eine Kellerwand ist schief und die Wand im Flur hat einen Bauch. Der Bauleiter hat Urlaub und der Vertreter wird langsam frech (ich aber auch)

Die meisten Fenster sind verzogen und ein Fenster fehlt noch komplett. Im Keller wurde ein Kellerfenster beschädigt, aber noch nicht ersetzt, weil durch dieses Fenster ein Stromkabel läuft. Die Heizung wurde trotz vorhandener Hausanschlüsse an den Baustrom angeschlossen - ja, richtig gehört. Wir haben selbst ein Gitter angebracht, damit niemand in den Keller kriechen kann und das Gas oder Wasser aufdrehen kann, bis der Keller voll gelaufen ist. Interessiert bei Helma alles keine Sau!

Die Handwerker kommen immer ein bis zwei Wochen später als vereinbart und daher sieht es mit der vertraglich vereinbarten Bauzeit auch eher schlecht aus. Es gibt noch zahlreiche Mängel und Restarbeiten, die noch zu erledigen wären. Bei Helma läuft es mit den Handwerkern aber folgendermaßen ab: jeder macht seinen Kram nur halbfertig und der nächste kann nicht gescheit anfangen mit seiner Arbeit. Dann beklagen sich die Handwerker bei mir. Beispiel: Die Solarkollektoren können nicht aufs Dach, weil das Gerüst schon abgebaut wurde (es Stand ja auch nur drei Monate). Man wusste von Anfang an, daß Kollektoren aufs Dach kommen. Jetzt muß wieder ein Gerüst gebaut werden...

Am Abend bevor der Estrich kam, wurde noch schnell ein Stück von der Schalung rausgeschnitten, sonst hätte sich die Sanitärfirma den Schacht mit Estrich betonieren lassen, den sie später für das Abgasrohr der Therme gebraucht hätte.

Herr, Lass Hirn regnen!!!

Der vertretende Bauleiter sagte nur:" Wenn sie Hirn hätten, wären sie keine Handwerker geworden!"

So läufts bei Helma!
 
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Hallo,

...Der vertretende Bauleiter sagte nur:" Wenn sie Hirn hätten, wären sie keine Handwerker geworden!"
Ich kann Deinen Ärger gut nachvollziehen, andererseits frage ich mich bei diesem Thread die ganze Zeit, weshalb Bauinteressenten nicht vor Unterschrift unter einen Werkvertrag die bekannten Foren aufsuchen? Alles, was hier aufgeführt wird, ist seit Langem bekannt und der hier gescholtene Anbieter ist noch nicht einmal ein Billiganbieter im klassischen Sinne.

Was ich nicht unkommentiert lassen kann, ist der pauschale Fingerzeig auf die Handwerker. Eine Handwerksfirma arbeitet immer so gut oder schlecht, wie der Bauleiter es kontrolliert, die Gewerke koordiniert! Vielleicht erinnerst Du ihn einmal daran und fragst ihn vielleicht bei der Gelegenheit nach seiner Qualifikation, seinem IQ. Wenn er seinen Job richtig machen würde, wäre das Verhältnis zu den Handwerkern sicherlich entspannter und Du hättest mit Sicherheit weniger Stress auf der Baustelle.

Vmtl. wird dieser Hinweis an Deinen Bauleiter nicht fruchten, von daher möchte ich Dir - und allen anderen Betroffenen - anraten, über die Hinzuziehung eines unabhängigen Gutachters nachzudenken; gemessen am Bauvolumen dürften TEUR 2-4 gut angelegt sein und verdeckten Mängeln auf die bestmögliche Weise vorbeugen. Die jeweils zuständigen Architektenkammern, die Energieagenturen oder die Verbraucherzentralen geben gerne Auskunft.

Freundliche Grüße
 
Hi zusammen,

leider wurde mein erstes Post hier wegen "Unerlaubter Werbung" gelöscht. Mag an dem Domain-Namen unseres Baublogs sein, obwohl die Inhalte keineswegs Werbung sind, sondern sich bis heute sehr kritisch mit Helma auseinander setzen.

Mittlerweile haben wir auch mit dem Bau begonnen und das meiste hier gesagte kann ich nur bestätigen. Insbesondere das Bodengutachten sollte vor Vertragsabschluss vorliegen und in den Vertrag mit einbezogen werden. Ich weiß aus erster Hand, das dies viele Mitbewerber so machen und daher auf dem ersten Blick teurer erscheinen.
Neben den unglaublich langen Laufzeiten für Planabstimmungen und Baubeginn (beides wird natürlich vom Verkäufer ganz anders versprochen), scheint das Hauptproblem immer wieder der völlig überlastete Bauleiter zu sein. Zum einen müssen die eine viel zu große Region abdecken, zum anderen haben die aufgrund des großen Auftragsbestand zu viele Häuser im Bau. Daher klappt's auch nicht mit Terminen, mit Angeboten und vor allem mit der notwendigen Bauaufsicht.

Viele Grüße
Matthias

@Bauexperte
Zwei Dinge möchte ich nicht so stehen lassen. Erstens hat die Qualität der Handwerker nur bedingt etwas mit dem Bauleiter zu tun. Es gibt gute und schlechte, wobei wie so oft im Leben Qualität ihren Preis hat. Zweitens geben Foren nur bedingt Aufschluss, da meist ja nur die negativen Erfahrung eingestellt werden.
Deinen Hinweis zum unabhängigen Gutachter halte ich für sehr Wichtig. Eigentlich sollte niemand, der nicht vom Bau kommt, ohne Gutachter bauen. Und sei es nur das man zwischendurch mal bei im Nachfragt etc.
 
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