ᐅ Erfahrungen bzgl. Fertigung des Rohbaus in Ziegelelementbauweise
Erstellt am: 24.01.21 12:12
B
BL_0591
Hallo zusammen,
dies ist mein erster Post und daher entschuldige ich mich vorab für den Fall dass wichtige Informationen, welche zur Beantwortung meiner Fragestellung erforderlich sind, fehlen.
Sollte dies der Fall sein, werde ich auf Hinweis selbstverständlich entsprechende Infos nachliefern.
Meine Freundin und ich möchten im Landkreis Augsburg ein Einfamilienhaus bauen (Grundstück hierfür ist bereits vorhanden).
In den vergangenen Wochen haben wir uns mit den potenziellen Bauunternehmen auseinandergesetzt und sind hierbei auf eine Art der Massivbauweise gestoßen, die uns bis dato unbekannt war.
Die Rede ist von der Fertigung des Rohbaus in der Ziegelelementbauweise. Hierbei werden Ziegelwände in der Halle durch einen Roboter vorgefertigt, ausgetrocknet und anschließend auf die Baustelle befördert und dort montiert. Die einzelnen Wandelemente werden vor Ort durch Bauarbeiter miteinander "verbunden".
Leider findet man hierzu im Internet kaum bis gar keine Erfahrungswerte.
Laut Bauunternehmer bietet diese Verfahrensweise viele Vorteile, wie bspw. die kurze Montagedauer, dem Vorbeugen menschlicher Fehler auf dem Bau in Folge von Fachkräftemangel (nach dem Motto ein Roboter macht keine Fehler) etc.
Uns interessieren natürlich vorrangig die Nachteile, da es diese vermutlich auch geben wird, uns aber bislang nicht bekannt sind.
Durch den Bauunternehmer konnten wir lediglich in Erfahrung bringen, dass Schwundrisse in den Ecken zur Außenmauer die Regel sind, welcher infolge der hohen Spannung entstehen.
Wir würden uns freuen, wenn wir ein Feedback und Erfahrungen aus erster Hand bzw. generell Meinungen zu dieser Art des Rohbaus erhalten würden.
Wir verbleiben mit freundlichen Grüßen und wünschen einen schönen Sonntag!
dies ist mein erster Post und daher entschuldige ich mich vorab für den Fall dass wichtige Informationen, welche zur Beantwortung meiner Fragestellung erforderlich sind, fehlen.
Sollte dies der Fall sein, werde ich auf Hinweis selbstverständlich entsprechende Infos nachliefern.
Meine Freundin und ich möchten im Landkreis Augsburg ein Einfamilienhaus bauen (Grundstück hierfür ist bereits vorhanden).
In den vergangenen Wochen haben wir uns mit den potenziellen Bauunternehmen auseinandergesetzt und sind hierbei auf eine Art der Massivbauweise gestoßen, die uns bis dato unbekannt war.
Die Rede ist von der Fertigung des Rohbaus in der Ziegelelementbauweise. Hierbei werden Ziegelwände in der Halle durch einen Roboter vorgefertigt, ausgetrocknet und anschließend auf die Baustelle befördert und dort montiert. Die einzelnen Wandelemente werden vor Ort durch Bauarbeiter miteinander "verbunden".
Leider findet man hierzu im Internet kaum bis gar keine Erfahrungswerte.
Laut Bauunternehmer bietet diese Verfahrensweise viele Vorteile, wie bspw. die kurze Montagedauer, dem Vorbeugen menschlicher Fehler auf dem Bau in Folge von Fachkräftemangel (nach dem Motto ein Roboter macht keine Fehler) etc.
Uns interessieren natürlich vorrangig die Nachteile, da es diese vermutlich auch geben wird, uns aber bislang nicht bekannt sind.
Durch den Bauunternehmer konnten wir lediglich in Erfahrung bringen, dass Schwundrisse in den Ecken zur Außenmauer die Regel sind, welcher infolge der hohen Spannung entstehen.
Wir würden uns freuen, wenn wir ein Feedback und Erfahrungen aus erster Hand bzw. generell Meinungen zu dieser Art des Rohbaus erhalten würden.
Wir verbleiben mit freundlichen Grüßen und wünschen einen schönen Sonntag!
11ant schrieb:
Rötzer Ziegel Element HausDie machen das ganze ja schon relativ lang so. Und sind auch eher hochpreisig (teurer als vergleichbar klassisch Stein auf Stein) unterwegs. BL_0591 schrieb:
Landkreis AugsburgUnser GU (Landkreis DLG) hat vor ~20 Jahren auch in Ziegelelementbauweise gebaut, ist jedoch wieder davon abgekommen. Ich weiß zumindest von einem Haus hier, das so errichtet wurde; rein äußerlich nicht von klassischen Massivbauten zu unterscheiden, d.h. von außen sind keine Schwundrisse oder dergleichen zu sehen.
W
WilderSueden25.01.21 18:35Die äußerliche Unterscheidbarkeit ist ohnehin schwierig. Ob Fertighaus oder massiv und überhaupt welche Unterbauweise sieht man den Häusern heute kaum noch an, höchstens durch Zierelemente aus Holz. Wobei die auch gerne an massive Häuser angebracht werden.
Das einzige was man äußerlich auf 100m identifizieren kann sind die Schwörerhaus-Häuser mit ihren in der Fabrik verputzten Wänden. Da bleibt eine Kante sichtbar wo die Elemente aufeinandergesetzt wurden.
Das einzige was man äußerlich auf 100m identifizieren kann sind die Schwörerhaus-Häuser mit ihren in der Fabrik verputzten Wänden. Da bleibt eine Kante sichtbar wo die Elemente aufeinandergesetzt wurden.