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ᐅ Erfahrungen als Town & Country Verkäufer?

Erstellt am: 08.09.10 20:22
K
kul
Hallo,
ich wende mich mal ganz direkt an Town & Country-Lizenznehmer, -Partner und Verkäufer.

Ich arbeite seit mehr als 10 Jahren als Hausverkäufer bei einer anderen Massivhausfirma. Unter der Fahne, dem Preisdruck in der Branche standhalten zu müssen, geht man jetzt sogar ganz unverschämt an die Abschlussprovisionen der Verkäufer, das ist der Dank für jahrelangen Einsatz und Treue - mehr zu meiner Stimmung muss ich wohl nicht sagen...
Ich erhielt jetzt über XING eine verlockende Offerte von Benjamin Dawo (der Sohn des Inhabers?) und bin nun neugierig, ob ich mich vom Produkt her und natürlich auch wieder im Einkommen verbessern kann.

Sein Schreiben im Auszug:
... ich bin auf Sie durch eine Suche nach "Hausvertrieb" aufmerksam geworden.
Town & Country sucht ständig bundesweit neue Hausverkäufer, vor allem branchenerfahrene erfolgreiche Verkäufer.

Wir bieten Ihnen:
• eine Tätigkeit als Hausverkäufer für die bekannteste Massivhausmarke Deutschlands
• ein überdurchschnittliches Einkommen auf Provisionsbasis
• eine professionelle Grundausbildung
• eine an Ihren Stärken orientierte Aus- und Weiterbildung
• ein einzigartiges Vertriebssystem
• Eine einmalige Verkaufssoftware, mit der Sie mit wenigen Klicks individuelle Häuser für Ihre Kunden zusammenstellen und auf Knopfdruck ein Angebot oder einen wasserdichten Vertrag ausdrucken können
• Aufstiegsmöglichkeiten und Führungspositionen

Wir bieten Ihren Kunden:
• Das sicherste Haus vor, während und nach dem Bau
• hunderte Gestaltungsmöglichkeiten ihres Traumhauses
• Lösung aller Probleme rund um den Hausbau
*** usw.
Benjamin Dawo
Projektleiter Partnergewinnung

Meine Fragen sind nun natürlich, bevor ich mich zum Wechseln entscheiden kann:
> wer hat Erfahrung (auch als ehemaliger) Franchisenehmer/-Partner/-Verkäufer bei Town & Country?, ich meine: ist es wie von Herrn Dawo geschrieben?
> Aufstiegsmöglichkeiten und Führungspositionen hört sich für mich erst mal verlockend, aber auch ein bisschen wie Strukturvertrieb an, wer weiß was dahinter steckt und gibt es diese Aufstiegs- und hoffentlich höheren Verdienstchancen wirklich (oder komme ich vom Regen in Traufe)?
> sicherlich bin ich auch bei Town & Country als eigenständiger Unternehmer tätig (?), aber wie ist das Haftungsrisiko gegenüber den Bauherren in allen Belangen geregelt und löst wirklich die Zentrale "alle Probleme um den Hausbau", wie von Herrn Dawo geschrieben oder anders gefragt: was macht der Town & Country-Franchisegeber außer Werbung - welche Aufgaben und Verantwortung geht dieser gegenüber dem Kunden ein, welche Risiken habe ich zu tragen und sind diese wirklich kalkulierbar/überschaubar?
> wie sieht die als professionell bezeichnete Ausbildung aus ?
Oder schlicht anders gefragt: Kann man als Verkäufer seine Familie "ernähren" und auch noch ruhig schlafen?
Klar, viele Themen, und meine Unruhe sieht man vielleicht auch an den wenig sortierten Fragen.
Über hilfreiche Antworten bin ich wirklich dankbar, da davon eben meine weitere Existenz abhängen kann.

Danke!
W
Willi Wacker
18.09.10 06:41
Lieber als Einzelkämpfer oder im Team?

Hallo Kul,
die Verkäuferprovisionen bei Town & Country sind niedriger als woanders, aber dafür wirst Du ans Händchen genommen, vernünftig geschult und weiter gebildet und hast immer einen, den Du fragen kannst. Nimm auf jeden Fall die Gelegenheit wahr, die Einführungsveranstaltung in der Firmenzentrale zu besuchen. Du wirst Fam. Dawo persönlich kennen lernen und erhältst Einblick in alle Vertragsunterlagen. Mach Dir selbst ein Bild.
Bedenke, dass Deine Zielgruppe der Normal- bis Geringverdiener sein wird.
Ich habe mich damals letztendlich gegen eine Zusammenarbeit entschieden, daher kann ich nichts dazu sagen, ob sich die Erwartungen letztendlich erfüllen. Nimm also ruhig das Angebot von Herrn B. Dawo wahr, mit anderen Partnern zu sprechen.
Das Betriebsklima in der Zentrale schien mir sehr gut zu sein. Herr Dawo sen. ist eine beeindruckende Persönlichkeit. Von den regionalen Bau-Partnern bekomme ich allerdings mit, dass die in letzter Zeit reihenweise das Lager wechseln. Das unternehmerische Risiko ist für sie extrem hoch. Aber als Verkäufer wird's wohl gehen. Alles Gute!
B
Benjamin Dawo
18.09.10 14:27
Hallo Willi Wacker,

das das unternehmerische Risiko für unsere bauenden Partner extrem hoch sei, möchte ich nicht behaupten.
Im Gegenteil, im Vergleich zu "Einzelkämpfern", also regionalen Bauunternehmern und Bauträgern ist das Risiko durch verschiedene Maßnahmen sogar geringer.

Selbstverständlich muss sich absolut jeder der sich selbstständig macht im klaren darüber sein, dass es eben bedeutet selbst und ständig zu arbeiten und mit mehr Risiko verbunden ist als ein Anstellungsverhältnis, aber eben auch mit mehr Chancen. Das ist in einem Franchisesystem und allein so. Franchise heißt aber eben Arbeitsteilung, wir als Zentrale übernehmen bestimmte Aufgaben, die wir effizienter erledigen können, als der einzelne Partner.

Ein für jeden nachvollziehbares, weil auch anklickbares, Beispiel ist die Town & Country Bilddatenbank, hier kann jeder Partner ohne großen Aufwand Bilder für Werbung, Homepage usw. runterladen.

Wir veranstalten jeden Monat eine Informationsveranstaltung, bei der alle Interessierten Town & Country "beschnuppern" können. Ebenso steht es jedem frei auch persönlich Kontakt zu lokalen Verkäufern oder bauenden Partnern auf zu nehmen. Beinahe überall in Deutschland werden Verkäufer gesucht.
B
Bauexperte
19.09.10 12:35
Hallo,
kul schrieb:
…Wenn man über 10 Jahre zur Zufriedenheit der Firma und auch zur eigenen in einem Laden gearbeitet hat, dann hat man sich gemütlich wie in einem Wohnzimmer eingerichtet, oder?
Ganz ehrlich – diese Aussage hinterläßt einige Fragezeichen. Wenn Du erfolgreich am Markt tätig gewesen sein willst, wie hast Du Deinen Umsatz ohne nähere Kenntnis des Wettbewerbs und seines Angebotes generieren können?
kul schrieb:
Da hat man keinen Blick dafür, zu welchen vertraglichen Bedingungen und zu welchen (finanziellen) Konditionen die "Kollegen" beim Wettbewerb arbeiten.
Da gibt es nicht viel zu verstehen; Hausverkäufer sind – bis auf wenige Ausnahmen – selbst und ständig tätig und sind durch Rechnungslegung prozentual am Verkaufspreis Einfamilienhaus beteiligt, Bonus/Malus inklusive.
kul schrieb:
…Ich weiß zwar, dass Town & Country einen bestimmten Marktanteil hat, aber was ist der Preis für den Verkäufer?
Aktuell die wenig schmeichelhafte, öffentliche Darstellung in den Medien; für einen Verkäufer genannten Wettbewerbers ist es dieser Tage nicht gerade einfach, aus einem Interessenten einen Kunden zu machen.

Freundliche Grüße
town & country