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ᐅ Erfahrung, laufende Kosten Rotex HPSU Comptact 308


Erstellt am: 14.05.19 15:53

immermehr14.05.19 15:53
Hallo zusammen,
ich habe ein Angebot vom Bauträger (Heinz von Heiden) für mein geplante Haus (Arcus 160 - 152,57 qm (nach WoFIV) und 164,79 (nach DIN 277).
Es ist ein Kombi-Gerät (Wassertank und Innenteil kombiniert)
Laut dem Angebot ist das Gerät für 170m2 ausgelegt.

- Was sind eure Meinung?
- mein Kumpel meint, dass Innenteil mal wieder repariert/ gewartet wird. Wenn es mit Wassertank kombiert ist --> schwierig
- wie ist eure Erfahrung bisher mit dem Gerät?
DANKE euch für die Antwort.
lesmue7914.05.19 20:18
Schmeiss das Angebot weg... Wer ne Heizungsanlage anhand von m2 Wohnfläche/Heizfläche auslegt gehört erschossen. Das ist einfaches Vertriebsgeschwätz bzw. Vertriebskalkulation. Beispiel 170 m2 Wohnfläche auf der Zugspitze, in Köln , in Alaska oder im Kongo und überall reicht diese Wärmepumpe um die Hütte warm zu kriegen? bestehe auf ne Auslegung der Wärmepumpe anhand ner vernünftigen Heizlast Berechnung und Fußbodenheizung-Auslegung. Und lass das Ding bloß nicht überdimensionieren
Winjoe120.08.19 07:15
Wir haben so eine Anlage über Heinz von Heiden jetzt seit 5 Monaten in Betrieb inklusive Kühlfunktion.

Sie macht erst mal das was sie soll. Wäre ja auch schlecht wenn es nicht so ist. Mehr kann ich die noch nicht wirklich sagen - weder positiv noch negativ.

Bzgl. der Auslegung solch einer Heizungsanlage: Ich denke, der Bezug zur Wohnfläche ist für Ottonormalverbraucher besser greifbar als Heizlast. Und wird wahrscheinlich auch 85..90% der Fälle abdecken, speziell bei einer Angebotserstellung. Für den Bauantrag bzw. den energetischen Nachweis muss doch eh eine detaillierte Berechnung vorliegen!??
boxandroof20.08.19 09:37
Es gibt eine Datenbank für reale Verbräuche von Wärmepumpen, ähnlich wie Spritmonitor, die findet man über seine Suchmaschine. Die Aussagekraft ist auf die jeweiligen Begebenheiten begrenzt, aber ein Anhaltspunkt.

Die Wärmepumpe sollte nicht überdimensioniert und die Flächenheizung auf möglichst niedrige Vorlauftemperaturen optimiert sein. Dafür wird die Raumweise Heizlastberechnung herangezogen werden. Dort gibt man idealerweise noch seine eigenen Wunschtemperaturen vor (24° nach DIN im Bad nötig?). Frag frühzeitig nach dieser Berechnung und nach der berechneten maximalen Vorlauftemperatur, dann weißt Du woran Du bist. Mehr als 35° ist im Neubau nicht zulässig, bis 30° sollte angestrebt werden. Auf Pufferspeicher und Einzelraumregelung verzichten. Über all diese Themen findest Du im Internet viele Informationen von anderen Bauherren.
Winjoe1 schrieb:

Für den Bauantrag bzw. den energetischen Nachweis muss doch eh eine detaillierte Berechnung vorliegen!??
Nein, die Nachweise haben mit der konkreten Planung der Heizung wenig bis nichts zu tun, da hat schon recht. Die Baufirmen machen es sich hier zu Lasten der Bauherren einfach und schätzen wild darauf los. Besser etwas mehr, damit der Bauherr nie friert.
Knöpfchen22.08.19 20:02
Nur zur Info. ab Januar 2020 wird aus ROTEX : Daikin.
Da hatte Rotex wohl ein Markenstreit mit Daikin?!
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