Hallo,
ich bin ganz neu in diesem Forum und habe schon ein wenig durch die Suche geblättert, aber noch nicht so richtig gefunden wonach ich suche.
Folgendes Thema:
Wir (junges Paar Anfang 30, beide berufstätig), sind aktuell auf der Suche nach Wohneigentum (Eigentumswohnung oder Haus). Wir sind wirklich noch ganz frisch in diesem Thema und daher etwas überfordert mit dem Ganzen. Das Internet liefert einem ja auch 1000 verschiedene Meinungen.
Wir haben aktuell ein Angebot vorliegen und mich würde eure Meinung dazu interessieren bzw wüsste ich gern wie die Erfahrungen mit sowas sind und mit welchen Kosten wir zusätzlich rechnen müssen.
- Reihenendhaus auf Erbpachtgrundstück
- Dauer der Erbpacht 75 Jahre
- Baubeginn nächstes Jahr
- Grundstücksgröße ca 400qm
- Erbpachtgrundstück gehört der kath. Kirche und befindet sich in Sachsen, nahe Leipzig
- Ich habe einen Erbschaftspachtvertrag für ein vergleichbares Objekt aus diesem Bauprojekt vorliegen. Dort steht drin der jährliche Erbbauzins sei 2,50€ je m²
- Provision ist nicht fällig, Grunderwerbsteuer und Notarkosten müssen natürlich gezahlt werden
- Kosten soll das ganze um die 200.000/220.000€
Nun folgende Fragen:
- Wie sind die allgemeinen Erfahrungen zum Thema Erbpacht?
- Welche laufenden monatlichen oder jährlichen Kosten würden dann neben der Kreditrate noch auf uns zukommen?
Wir haben uns diverse Kredite mal durchrechnen lassen und möchte eigentlich nicht mehr als 260.000€ Kredit aufnehmen. Da es in Leipzig und Umgebung schwer ist in diesem Preisrahmen etwas zu finden, scheint das im ersten Moment eine geeignete Alternative. Allerdings raten uns viel Bekannte von Erbpacht ab.
Ich hoffe daher, von euch noch ein paar unabhängige Meinungen zu bekommen.
Liebe Grüße aus Leipzig
ich bin ganz neu in diesem Forum und habe schon ein wenig durch die Suche geblättert, aber noch nicht so richtig gefunden wonach ich suche.
Folgendes Thema:
Wir (junges Paar Anfang 30, beide berufstätig), sind aktuell auf der Suche nach Wohneigentum (Eigentumswohnung oder Haus). Wir sind wirklich noch ganz frisch in diesem Thema und daher etwas überfordert mit dem Ganzen. Das Internet liefert einem ja auch 1000 verschiedene Meinungen.
Wir haben aktuell ein Angebot vorliegen und mich würde eure Meinung dazu interessieren bzw wüsste ich gern wie die Erfahrungen mit sowas sind und mit welchen Kosten wir zusätzlich rechnen müssen.
- Reihenendhaus auf Erbpachtgrundstück
- Dauer der Erbpacht 75 Jahre
- Baubeginn nächstes Jahr
- Grundstücksgröße ca 400qm
- Erbpachtgrundstück gehört der kath. Kirche und befindet sich in Sachsen, nahe Leipzig
- Ich habe einen Erbschaftspachtvertrag für ein vergleichbares Objekt aus diesem Bauprojekt vorliegen. Dort steht drin der jährliche Erbbauzins sei 2,50€ je m²
- Provision ist nicht fällig, Grunderwerbsteuer und Notarkosten müssen natürlich gezahlt werden
- Kosten soll das ganze um die 200.000/220.000€
Nun folgende Fragen:
- Wie sind die allgemeinen Erfahrungen zum Thema Erbpacht?
- Welche laufenden monatlichen oder jährlichen Kosten würden dann neben der Kreditrate noch auf uns zukommen?
Wir haben uns diverse Kredite mal durchrechnen lassen und möchte eigentlich nicht mehr als 260.000€ Kredit aufnehmen. Da es in Leipzig und Umgebung schwer ist in diesem Preisrahmen etwas zu finden, scheint das im ersten Moment eine geeignete Alternative. Allerdings raten uns viel Bekannte von Erbpacht ab.
Ich hoffe daher, von euch noch ein paar unabhängige Meinungen zu bekommen.
Liebe Grüße aus Leipzig
nordanney schrieb:
Da muss ich Dir widersprechen. Erbbaurechte werden genauso nachgefragt wie Volleigentum.So ist es. Bei uns wurden schon einige Häuser wieder verkauft. Wer damit ein Problem hat, hätte auch nicht auf ein Erbpachtgrundstück gebaut. Sein Pech, dann muss er halt weitersuchen. Es gibt genug andere, die suchen und sich nicht stören. Dann sind es eben nur 5 statt 8 Interessenten. Wegen der paar Optionen mehr muss ich keine 150000 mehr an Kredit aufnehmen.
Snowy36 schrieb:
Aber der Verkaufswert so einer Immobilie ist halt schlechter als ohne Erbpacht ...Der Hauswert ist nicht höher, wenn man ein Grundstückswert addiert.
Der Wert bleibt gleich.
Das ist eins der schrägen Argumente, die man sich anhören kann, aber mehr auch nicht.
Einzig zählt, dass man für die Bank mehr Eigenkapital vorweisen muss.
Da trennt sich dann die Spreu vom Weizen
H
HilfeHilfe16.07.19 22:52Nordlys schrieb:
Man muss verstehen, wie die Kirchen die Pensionen ihrer Geistlichen bezahlen. Aus Pensionsfonds, die gefüttert werden durch die Pachtverträge der Ländereien. Somit verkauft Kirche in der Regel Land nicht, egal ob es sich um Landwirtschaft oder Hauspacht handelt. Somit ist es sehr sehr wahrscheinlich, dass nach den 75 Jahren verlängert wird. Warum sollten sie denn das Haus haben wollen!Und die Fonds der Kinder der Priester !!H
hampshire16.07.19 23:04Gesellschaftlich finde ich Erbpacht ein interessantes Modell - insbesondere zukunftsfähig für Kommunen, die sich nachhaltig um bezahlbares Wohnen kümmern wollen. Persönlich gefällt mir als Vater von 2 Kindern die Idee des eigenen Besitzes und dessen Weitergabe besser. Wasch mich aber mach mich nicht nass nennt man das wohl...
N
nordanney17.07.19 07:36guckuck2 schrieb:
in Nachteil der Erbpacht ist die häufig limitierte Beleihbarkeit. Dh mehr Eigenkapital ist nötig.Verstehe ich nicht. Warum limitiert? Spielt im Einfamilienhaus/ETW-Bereich doch fast keine Rolle, im gewerblichen schon eher - je nach Ausgestaltung.Mehr Eigenkapital ist IMMER beim Volleigentum nötig (in absoluten Beträgen).
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