ᐅ Endfällige Darlehen wandeln Erfahrungen?
Erstellt am: 18.07.18 10:59
hausbau_phobos 18.07.18 14:27
Bin vorsichtig geworden, was Google und Finanzdaten betrifft... Wird schon stimmen, was du da schreibst, aber verlassen tu ich mich darauf nicht mehr.
Wenn ich mich recht erinnere, gibt es - jeweils über 30 Jahre betrachtet - KEINE Periode, in der Aktien negativ performt hätten. Die Wahrscheinlichkeit, richtig zu liegen ist also relativ hoch. Muss man selbst wissen, ob mans riskiert - wenn die Finanzierung wirklich knapp gestrickt ist, würd ichs vermutlich auch nicht riskieren.
Wenn man bequem regelmässig noch etwas zusätzlich sparen kann, erscheints mir sehr attraktiv.
Braucht allerdings gewaltige Selbstdisziplin, damit man nicht plötzlich hergeht und das Geld angreift, weil "es ist ja da". Und bloss nicht der Wald-und-Wiesen-Bank vertrauen und deren aktive Fonds kaufen.
Wenn ich mich recht erinnere, gibt es - jeweils über 30 Jahre betrachtet - KEINE Periode, in der Aktien negativ performt hätten. Die Wahrscheinlichkeit, richtig zu liegen ist also relativ hoch. Muss man selbst wissen, ob mans riskiert - wenn die Finanzierung wirklich knapp gestrickt ist, würd ichs vermutlich auch nicht riskieren.
Wenn man bequem regelmässig noch etwas zusätzlich sparen kann, erscheints mir sehr attraktiv.
Braucht allerdings gewaltige Selbstdisziplin, damit man nicht plötzlich hergeht und das Geld angreift, weil "es ist ja da". Und bloss nicht der Wald-und-Wiesen-Bank vertrauen und deren aktive Fonds kaufen.
WilderSueden 18.07.18 14:55
Kannst gerne über Bloomberg verifizieren, die Größenordnung ist wichtig und nicht die Nachkommastelle. An sich ist auch der maximale Drawdown ebenso irrelevant, wie die nominale Performance über 30 Jahre im besten und schlechtesten Fall. Entscheidend ist, dass man sich mit der zwingenden Entnahme zu einem fixen (oder eng begrenztem) Zeitpunkt einem hohen Kursrisiko aussetzt. Da tun auch -20% richtig weh. Einfach nochmal 5 Jahre auf bessere Zeiten warten ist nicht, wenn die Anschlussfinanzierung ansteht und eine hohe Restschuld zu einem ungeplant hohen Zinssatz finanziert werden muss. Das ist was ganz anderes als die Altersvorsorge, die man über Jahrzehnte be- und entspart, mit entsprechender Streuung beim Kursrisiko
hausbau_phobos 18.07.18 15:16
Sorry, wollte deine Zahl nicht in Zweifel ziehen - die klingt plausibel. Wollte nur begründen, weshalb ich nicht gegoogelt habe 🙂
Vermutlich ist es ohnehin besser, ich halt mich hier raus - da ich einschlägig vorbelastet bin, geh ich mit Sicherheit anders (risikofreudiger...) an das Thema Investieren bzw Finanzieren ran, als für einen Laien schlau ist.
Vermutlich ist es ohnehin besser, ich halt mich hier raus - da ich einschlägig vorbelastet bin, geh ich mit Sicherheit anders (risikofreudiger...) an das Thema Investieren bzw Finanzieren ran, als für einen Laien schlau ist.
Grundaus 04.08.4 14:21
es gab ja damals einen Grund warum ein Endfälliges Datum gewählt wurde. Ablösung durch Bausparvertrag, Lebensversicherung, Betriebsrente, Verkauf
einer Änderung der Zahlungsbedingungen muss die Bank nicht zustimmen, genauso wenig wie einer Kündigung.
Nur wegen dem Gefühl weniger oder keine Schulden zu haben, macht eine Tilgung keinen Sinn. einfach weiter laufen lassen. Ich wäre mit 300000.--Schulden und 80-120000 Guthaben weitaus glücklicher als mit 200000.-- Schulden
einer Änderung der Zahlungsbedingungen muss die Bank nicht zustimmen, genauso wenig wie einer Kündigung.
Nur wegen dem Gefühl weniger oder keine Schulden zu haben, macht eine Tilgung keinen Sinn. einfach weiter laufen lassen. Ich wäre mit 300000.--Schulden und 80-120000 Guthaben weitaus glücklicher als mit 200000.-- Schulden
guckuck2 04.08.4 16:16
Guter Punkt, wieso wurde ein endgültiges Darlehen denn abgeschlossen? Normalerweise gibts dann ja etwas, in das man alternativ tilgt bzw Kapital aufbaut.
Oder, ganz schlecht, man hatte nie vor zu tilgen. Dann ist die Bude vermutlich bei Fälligkeit dann futsch und ggf. muss man sogar noch nachschießen.
Je nach Zinssatz würd ich aber auch nicht unmittelbar tilgen wollen. Stattdessen Tagesgeld, Feldgeld, Geldmarktfonds, Bonds. Also etwas risikoarmes. Keine Aktien, für Aktien(-ETFs) bitte nur Geld her nehmen, das übrig und nicht zweckgebunden ist. So mancher Schlaubi verlor so schon sein Haus.
Oder, ganz schlecht, man hatte nie vor zu tilgen. Dann ist die Bude vermutlich bei Fälligkeit dann futsch und ggf. muss man sogar noch nachschießen.
Je nach Zinssatz würd ich aber auch nicht unmittelbar tilgen wollen. Stattdessen Tagesgeld, Feldgeld, Geldmarktfonds, Bonds. Also etwas risikoarmes. Keine Aktien, für Aktien(-ETFs) bitte nur Geld her nehmen, das übrig und nicht zweckgebunden ist. So mancher Schlaubi verlor so schon sein Haus.
Zaba123 04.08.4 21:58
hausbau_phobos schrieb:
Wenn ich mich recht erinnere, gibt es - jeweils über 30 Jahre betrachtet - KEINE Periode, in der Aktien negativ performt hätten. Die Wahrscheinlichkeit, richtig zu liegen ist also relativ hoch. Mit solchen Aussagen wäre ich eher vorsichtig. Es hätte auch keiner gedacht das Russland mitten in Europa einen Krieg entfacht oder jemals nach dem WW2 in DE wieder eine Rechtsnationale Partei soviel Zuspruch erhält wie aktuell oder ein Trump trotz Blödsinn am Schuh defacto wiedergewählt wird.Daher würde ich die letzten Jahrzehnte mit der vergangenen ETF Performance eher ausklammern.
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