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ᐅ Ende der Zinsbindung 2027 - Tilgung aufstocken oder andere Optionen?


Erstellt am: 14.12.22 22:29

Malte88 14.12.22 22:29
Guten Tag,

wir haben seinerzeit zwei Kredite aufgenommen, die jeweils 2027 und 2028 auslaufen. Im Detail:
















































AKTUELL
Bank Darlehenssumme Sollzins Sontertilgungsmöglichkeit Tilgung aktuell Monatliche Rate Ende Zinsbindung Restschuld
Bank 1 150.000,00 € 1,72% 5% (7.500 EUR) 1,80% 440,00 € Juni 27 120.561,00 €
Bank 2 200.000,00 € 1,30% 5% (10.000 EUR) 2,00% 550,00 € April 28 157.300,00 €



Aufgrund der gestiegenen Zinsen sind wir derzeit sehr verunsichert, was wir am besten machen sollen. Wir möchten natürlich am liebsten die Restschuld reduzieren, sodass nach der Zinsbindungszeit kein Schock auf uns zu kommt in Form von sehr hohen monatlichen Raten.

Wir könnten monatlich noch ca. 600 EUR aufbringen, um zu tilgen oder anzulegen oder andere Option? Von den Sondertilgungsmöglichkeiten haben wir noch keinen Gebrauch gemacht.

Ich freue mich daher, von euch Experten den einen oder anderen nützlichen Tipp zu erhalten.

Malte

xMisterDx 14.12.22 22:44
Wie viel Risiko seid ihr bereit zu gehen?
Tagesgeld bringt aktuell wohl so 2%. An der Börse ist im langjährigen Mittel mehr drin, der MSCI World hat seit 1975 jährlich im Schnitt 9% gebracht.

Ihr könnt auch sondertilgen, das ist die sicherste Variante.

Oder darauf setzen, dass die Zinsen wieder runtergehen. Tun sie bereits, in den letzten 2 Monaten von 4,2 auf 3,6 für 15jährige Bindung.

Geht doch mal zum Berater und lasst euch ausrechnen, wir euer Anschlussdarlehen aussehen würde, wäre es heute fällig?
Immer dran denken. Ihr habt zu dem Zeitpunkt nicht mehr 20% Eigenkapital, sondern 50, 60, 70%. Allein das bringt schon bessere Konditionen.

WilderSueden 14.12.22 23:23
5 Jahre sind für die Börse recht wenig, das sollte man nur machen wenn man bereit ist im Zweifelsfall das Depot nicht anzugehen. Bei euch sehe ich das eher nicht. Die Restschuld ist nicht riesig, aber ihr seid auch mit wenig gestartet. Insofern würde ich schauen, dass die Restschuld reduziert wird.
Sondertilgung hat den Vorteil, dass das Geld auch ganz sicher dazu genutzt wird. Egal was später noch passiert. Alternativ könnte man in Festgelder anlegen, dazu müsst ihr vor Steuern mindestens 2,3% (Kredit 1) bzw. 1,75% (Kredit 2) Zins bekommen. Möglich ist das aktuell. Auf der anderen Seite sind bei den angedachten Summen die absoluten Unterschiede eher überschaubar und eventuell geht man doch für irgendwas an den Spartopf. Insofern würde ich tendenziell die Sondertilgung empfehlen

Osnabruecker 15.12.22 07:30
Sontertilgung dürfte da kurzfristig das beste sein.

Von den Fakten her eher bei dem mit dem höheren Zinssatz.

Vielleicht macht es auch Sinn, die beiden Kredite 2028 zusammen zu legen? Dann den 2027er sondertilgen, damit die teure Zwischenfinanzierung nicht so ins Gewicht fällt.

HilfeHilfe 15.12.22 07:51
Ich würde die monatliche Tilgung und somit die Rate erhöhen. Ihr tilgt dann gleichmäßig, das Geld ist auch weg und kann nicht verkonsumiert werden. Zudem gewöhnt ihr euch an die höhere monatliche Belastung.

Ist halt ein Klassiker vor dem ich immer gewarnt habe. Bei einem historischen Zinstief setze ich die Tilgung hoch und gehe nicht so tief ran

Oetti 15.12.22 07:52
Ich persönlich würde die von dir genannten 600 Euro monatlich in einen ETF, z.B. MSCI World, anlegen und gedanklich gleich wieder vergessen.

Es gibt ja letztlich nur drei Szenarien:

1. Inflation und Zinsen steigen weiter: Dann kann du davon ausgehen, dass du bis 2027 auch deutliche Gehaltssteigerungen haben wirst und deine Finanzierung in Relation zu deinem Gehalt deutlich sinken wird. Die Inflation zahlt dann dein Haus. ETF einfach weiter besparen, weil dich die neue Rate nicht wirklich stören wird. 2037 nochmal schauen wie er dann steht und ggf. die Restschuld komplett auf einmal ablösen.

2. Inflation und Zinsen bleiben wie jetzt: Dann kann du davon ausgehen, dass du bis 2027 auch deutliche Gehaltssteigerungen haben wirst und deine Finanzierung in Relation zu deinem Gehalt deutlich sinken wird. Die Inflation zahlt dann dein Haus. ETF einfach weiter besparen, weil dich die neue Rate nicht wirklich stören wird. 2037 nochmal schauen wie er dann steht und ggf. die Restschuld komplett auf einmal ablösen.

3. Inflation und Zinsen sinken: Dann kann du davon ausgehen, dass du bis 2027 eher geringe Gehaltssteigerungen haben wirst. Der ETF wird vermutlich deutlich stärker gestiegen als bei den beiden anderen Szenarien. Schau dir den aktuellen Wert an und überlege dir, ob du damit eine größere Sondertilgung bei Ende der Zinsbindung vornehmen möchtest. Wenn nicht: Weiter besparen und über die jährliche Dividende und den Wertzuwachs freuen. 2037 nochmal schauen wie er dann steht und ggf. die Restschuld komplett auf einmal ablösen.
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