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ᐅ Elternhaus kaufen - eine gute Idee?


Erstellt am: 06.05.2015 13:23

BOLA79 06.05.2015 13:23
Hallo,

mir geistert seit Jahren im Kopf herum mein Elternhaus zu kaufen. Es war bisher aber immer nur ein Hirngespinst. So langsam aber sicher würde ich gerne wissen, ob es realistisch ist und auch sinnvoll wäre. Und da hört es dann auch schon auf bei mir und so erhoffe ich mir von diesem Forum Anregungen und Tipps.

Gibt es die "eine" Anlaufstelle, die erst einmal alle Informationen sortiert und mich dann zu den entsprechenden Experten schickt, z.B. ist die Verbraucherzentrale eine gute Adresse für den Beginn?

Fragen, die mich so als kompletter Laie beschäftigen:
Wo geh ich hin für die Baufinanzierung? Zu meiner Hausbank?
Wo für die ganzen rechtlichen Dinge? Muss es gleich der Notar sein?
Muss das Haus vorher geschätzt werden?
Kann mein Vater es mir für einen Spottpreis verkaufen? Hab mal was von min. 51% des Wertes gehört, da es sonst als gemischte Schenkung, oder so gelten könnte.
Wer schätzt das Haus? Kann das auch jemand von der Bank machen?
Wer berücksichtigt auch die Dinge, an die ich nicht denke, damit es später keine bösen Überraschungen gibt?
Steht dieser Hauskauf dem Kauf einer eigenen Immobilie im Weg? Das Elternhaus wird aufgrund der Entfernung zum aktuellen Wohnort niemals selbst bewohnt werden. Wird aber nach Tod des Vaters einen Größen Sanierungsbedarf haben.

Da es sich um einen Hauskauf innerhalb der Familie handelt, soll es für alle Beteiligten ein Vorteil sein bzw. auf jeden Fall gut ausgehen. So sollte die Beratung auch auf die Belange der anderen Seite Rücksicht nehmen.
Mein Vater wird mir das Haus auch nur verkaufen, wenn es bis zu seinem Ableben in seinem Besitz bleibt. Ich möchte mit dem Haus bis dahin auch gar nichts zu tun haben. Ist das möglich?

Ich möchte gar nicht, dass mir die Fragen hier alle im Forum beantwortet werden, denn die Liste kann man wahrscheinlich noch ewig lang verlängern. Aber wo gehe ich mit diesen Fragen hin und werde auch ehrlich beraten?

Ich bedanke mich im Voraus.

LG Bola

hbf12 06.05.2015 14:36
Sicher kannst du es tun, welche Schritte dafür notwendig sind und welche möglich sind um den Wert des Hauses zu senken können andere hier sicher besser beantworten bzw. wurden schon einige Male hier im Forum beantwortet (z.B. wie ich an eine Finanzierung herangehe),

Die Frage dich ich mir stelle ist: Was erhoffst du dir von dem Hauskauf?

Dindin 06.05.2015 16:11
Zur Baufinanzierung:
Als erste Anlaufstelle ist die Hausbank immer die beste Wahl (diese kennt dich und deine finanzielle Situation am besten), es ist aber sinnvoll sich auch noch von anderen Banken oder Finanzdienstleistern Angebote einzuholen.
Zur Schätzung des Hauses:
Viele Banken beschäftigen eigene Immobiliengutachter (schließlich müssen die finanzierten Objekte auch geschätzt werden), dieser Gutachter schätzt meist aber nur die Objekte die die Bank auch wirklich finanziert vorab Schätzungen sind daher eher die Ausnahme. Es gibt aber auch genügend externe Gutachter, es bietet sich vielleicht auch an einen Bausachverständigen dafür zu engagieren dieser kann dir auch gleich die eventuellen Schwachstellen oder Sanierungs-/Renovierungsmaßnahmen nennen.
Zur Schenkung:
Dazu kann einem am besten ein Steuerberater Auskunft geben.

Bauexperte 06.05.2015 16:12
Hallo,
BOLA79 schrieb:

Gibt es die "eine" Anlaufstelle, die erst einmal alle Informationen sortiert und mich dann zu den entsprechenden Experten schickt, z.B. ist die Verbraucherzentrale eine gute Adresse für den Beginn?
Auch, wenn der ein oder andere hier es vmtl. anders sieht: Nein, es gibt nicht die eine Anlaufstelle für alles. VBZ ist imho der falsche Ansprechpartner.
BOLA79 schrieb:

Wo geh ich hin für die Baufinanzierung? Zu meiner Hausbank?
Zur Hausbank, einem unabhängigen Finanzierungsmakler sowie zu einer Versicherung Deines Vertrauens.
BOLA79 schrieb:

Wo für die ganzen rechtlichen Dinge? Muss es gleich der Notar sein?
Sinnvoll ist das; brauchen wirst Du ihn so oder so.
BOLA79 schrieb:

Muss das Haus vorher geschätzt werden?
Wäre anzuraten.
BOLA79 schrieb:

Kann mein Vater es mir für einen Spottpreis verkaufen? Hab mal was von min. 51% des Wertes gehört, da es sonst als gemischte Schenkung, oder so gelten könnte.
Nein, aber er kann es Dir schenken, wenn es einen bestimmten Wert nicht überschreitet.
BOLA79 schrieb:

Wer schätzt das Haus? Kann das auch jemand von der Bank machen?
Ja. Aber die wissen nicht um die Kosten einer erforderlichen Sanierung; deshalb besser mit einem Sachverständigen die Immobilie begehen
BOLA79 schrieb:

Wer berücksichtigt auch die Dinge, an die ich nicht denke, damit es später keine bösen Überraschungen gibt?
der Sachverständige, Dein Steuerberater, Notar und der Finanzierer.
BOLA79 schrieb:

Steht dieser Hauskauf dem Kauf einer eigenen Immobilie im Weg? Das Elternhaus wird aufgrund der Entfernung zum aktuellen Wohnort niemals selbst bewohnt werden. Wird aber nach Tod des Vaters einen Größen Sanierungsbedarf haben.
Das kommt auf Dein Einkommen an.
BOLA79 schrieb:

Da es sich um einen Hauskauf innerhalb der Familie handelt, soll es für alle Beteiligten ein Vorteil sein bzw. auf jeden Fall gut ausgehen. So sollte die Beratung auch auf die Belange der anderen Seite Rücksicht nehmen.
Mein Vater wird mir das Haus auch nur verkaufen, wenn es bis zu seinem Ableben in seinem Besitz bleibt. Ich möchte mit dem Haus bis dahin auch gar nichts zu tun haben. Ist das möglich?
Klar, aber weshalb belasst ihr es dann nicht bei einem regulären Erbe?
BOLA79 schrieb:

Ich möchte gar nicht, dass mir die Fragen hier alle im Forum beantwortet werden, denn die Liste kann man wahrscheinlich noch ewig lang verlängern. Aber wo gehe ich mit diesen Fragen hin und werde auch ehrlich beraten?
der Sachverständige, Dein Steuerberater, Notar und der Finanzierer

Grüße, Bauexperte

FrankH 06.05.2015 16:13
Da es ein Verkauf innerhalb der nahen Familie ist, sparst Du in dem Fall schon mal die Grunderwerbsteuer. Das nur als Hinweis, falls Du es noch nicht wusstest.

Sollte das Haus deutlich unter Wert an Dich verkauft werden, wäre noch zu beachten, was die zukünftigen anderen Erben dazu sagen, falls Du Geschwister hast. Da Du fair für alle Seiten handeln willst, solltest Du Dich mit denen abstimmen und ggf.. doch lieber ein Wertgutachten erstellen lassen. Das kostet um die 1000 EUR, wenn ich mich richtig erinnere und ihr habt eine einigermaßen objektive Bewertung.
Der Kaufvertrag muss immer über einen Notar abgewickelt werden, zumindest ist mir nicht bekannt, dass das in Deutschland zu umgehen wäre. Die Baufinanzierung dürfte grundsätzlich jede Bank machen, die Baukredite anbietet. Da ist dann das Gutachten sicher auch von Vorteil.

Bieber0815 06.05.2015 16:28
Bauexperte schrieb:
Zur Hausbank, einem unabhängigen Finanzierungsmakler sowie zu einer Versicherung Deines Vertrauens.
Ja, und ergänzend der Rat beim Kauf einer Bestandsimmobilie: Geh zu einer örtlichen Bank/Sparkasse/Volksbank. Denen fällt es i.d.R. leichter, den Wert einzuschätzen.
Bauexperte schrieb:
Nein, aber er kann es Dir schenken, wenn es einen bestimmten Wert nicht überschreitet.
Wozu die Einschränkung? Auch wertvolle Häuser dürfen verschenkt werden. Der Eigentümer kann frei über sein Eigentum verfügen (einschränkend könnten hier sein: eingetragene Lasten im Grundbuch). Ggf. fällt Schenkungssteuer an, meinst Du das?
FrankH schrieb:
Da es ein Verkauf innerhalb der nahen Familie ist, sparst Du in dem Fall schon mal die Grunderwerbsteuer.
Richtig, dafür fällt Schenkungssteuer an, wobei es aber hohe Freibeträge gibt. Wenn es nicht gerade ein Mehrfamilienhaus in München ist ...

Trotzallem frage ich mich, warum man sein Elternhaus kaufen will. Erhält man es nicht üblicherweise eines Tages für lau (als Erbe)? Brauch der Vater Geld? Vielleicht gibt's ja eine ganz andere passende Lösung für die Fragestellung des OP.
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