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ᐅ Elektroinstallation Fertighaus kommen uns sehr teuer vor?!

Erstellt am: 01.03.18 20:07
S
Skyfire
Hallo Leute,

wir haben ein Fertighaus in Holzständerbauweise gekauft.

Die Kosten für die Elektroinstallation kommen uns sehr hoch vor mit ca. 18.000 Euro.

Ein anderer Anbieter wollte zB 10.000 Euro haben.

Die Überlegung die Elektrik selbst zu machen ist da, da mein Schwiegervater Elektriker ist. Das Problem ist hier die Zeit, er ist beruflich sehr eingespannt. Wie lange dauert eine normale Installation (mit 2 Personen, mir als Handlanger und meinen Schwiegervater als Elektriker) in einem Fertighaus ohne Installationsebene mit Zugdrähten etc.

Für den Fall das mein Schwiegervater, es zeitlich nicht hinbekommen kann. Meint ihr es ist günstiger die 18.000 Euro beim Fertighausanbieter zu investieren oder kommen wir günstiger hin wenn wir die Elektrik an ein anderes Unternehmen vergeben?

Hab keine Ahnung ob der Preis in Ordnung oder zu teuer ist, zumal ein anderer Anbieter für eine gleichwertige Installation 8.000 Euro weniger bei seinem Haus haben wollte.


Vielen Dank für eure Hilfe

Gruß

Steffen
W
Wickie
27.03.18 14:06
Sieht bei uns ähnlich aus wie bei Dir - ca. 20K€ für 165m²
Zu den von Dir hier genannten Punkten noch Stromkasten mit 4 Zählerplätzen, separate Unterverteilung für OG, Installation incl. Warema Steuerung.

Wenn ich überlege, wie lange die Jungs da am verkabeln waren... Passt der Preis!
A
Alex85
27.03.18 18:15
Was hast denn mit vier Zählern vor?
W
Wickie
27.03.18 18:47
Wir bereiten uns auf alle Eventualitäten vor... normaler Stromzähler (klar), Wärmepumpe (FALLS das doch mal lohnenswert... wahrscheinlich nicht), Photovoltaik (bisher nur in der Vorbereitung, soll aber wahrscheinlich noch gemacht werden), E-Fahrzeug
Fand ich auch Irrsinn, aber lt. mehrerer Meinungen (auch hier im Forum) gar nicht so abwegig.
Aber wenn man das dann alles haben würde, hätte man natürlich auch 4 x Grundgebühr.
Wir schauen mal, wo die Reise hingeht, der Kasten war jetzt nicht so arg viel teurer. Nachrüsten ist auf jeden Fall blöder
M
mertmk3
28.03.18 08:27
Ich habe auch für jedes Stockwerk einen separaten Unterverteiler geplant, dazu noch einen in der Garage, welcher meine Garten/Außenbeleuchtung sowie Photovoltaik/E-Auto vom Rest trennt.

Ich denke es lohnt sich hier etwas umfangreicher zu planen.
D
DanielaS
04.05.18 10:29
Also wir liegen bei einem Neubau, 177 qm mit allem drum und dran, inkl. Vorbereitung Photovoltaik, großzügige Anzahl der Steckdosen, Sat-Schüssel, Netzkabel, Verteilerkasten, LED-Leuchten in der Küchen und Bad-Decke und an der Treppe, plus elektrische Rollläden mit Zentralsteuerung und viele mehr bei € 16.000 brutto. Ich würde mir auf jeden Fall noch ein weiteres Angebot einholen. Für die Ausstattung finde ich €18.500 viel zu teuer.
C
cybergnom
04.05.18 15:25
Ich würde sowieso immer darauf bestehen, ein komplettes Angebot zu bekommen in dem ersichtlich ist, wie sich der Endpreis zusammen setzt. Gleiches gilt dann für die Abrechnung: Wie viele m Kabel/Leerrohr wurden gezogen? Wie viel Arbeitszeit? etc.
Damit lassen sich dann Angebote auch vernünftig vergleichen.

Mit diesem pauschalen Müll fährt man als Bauherr IMMER schlechter. Da kann man sicherlich 15%-20% Sicherheit rechnen, die der Elektriker einkalkuliert und die man am Ende darauf legt.
photovoltaik