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ᐅ Einfamilienhaus Finanzierung durch Aktien


Erstellt am: 19.04.2020 00:16

Matthew03 19.04.2020 11:34
Maimaimai schrieb:

Alternative Finanzierung (wir bauen eine Einliegerwohnung mit rein):

Das Streich mal auch lieber direkt, die Mehrkosten der Einliegerwohnung werden i.d.R. nie durch die Mieteinnahmen gedeckt bzw erlebst du die Amortisierung nicht.

kbt09 19.04.2020 18:19
Maimaimai schrieb:

Alternative Finanzierung (wir bauen eine Einliegerwohnung mit rein):
Maimaimai schrieb:

Objekt Kosten: 600k (Grundstück 200k, Haus 300k+, sowie Nebenkosten, kein Notar)
300 k für ein Objekt inclusive Einliegerwohnung? Das erscheint mir sehr knapp kalkuliert.

Maimaimai 19.04.2020 22:41
Danke für die ersten Rückmeldungen! Das ging ja flott, ein richtig lebendiges Forum

Noch mehr Infos:
Ich habe bisher keine Bank befragt, meine Skizzierung hier dient der Vorbereitung für das Bank Gespräch. Ich möchte nicht gleich bei der ersten Frage des Bänkers keine Antwort haben...

Objekt Kosten: 600k (Grundstück 200k, 14k Nebenkosten, Haus mit drum und dran 386k). War vorher eventuell missverständlich.

Einkommen: Ich bin unbefristet angestellt, sicher wird das Einkommen noch steigen. Zu den 4000 Netto kommen meist noch 5000 Jahresprämie Brutto dazu. Meine Frau hat vor mit Teilzeit einzusteigen, Netto eventuell somit 600-900 in frühestens 4 Jahren.

Haushaltsbuch: Wohnen mit allen Verträge, (GEZ,... ) warm 963€ (fällt dann weg), Vorsorge 77€, Auto aktuell keins (wird ein Gebrauchter, separat 14000€ maximal zurückgelegt, voriges Auto mit Versicherungen+Tanken+Abschreibung 300€/M), Lebensmittel+Haushalt 400, Urlaub 200, Sonstiges 200 = 2140 Ausgaben (willkommen bei den Schwaben =)).
Bzgl Mietüberschuss, Rücklagen für die 2 Wohnungen werden laufend gebildet, Überschuss heißt hier wirklich Überschuss.

Eigenkapital: Die 100k Eigenkapital sind selbst erspart, mehr will ich nicht einbringen bzw nur sehr ungern (eben weil ich eine höhere Rendite nach Steuern für realistisch halte).

Börse: Die Tipps bzgl der Börse verstehe ich, habe bereits meine Erfahrungen sammeln dürfen. Ich hoffe jährlich 3% Rendite zu schaffen. Durch die aktuelle Krise bin ich aktiv sehr gut gekommen. Habe aber generell keine romantischen Vorstellungen vom schnellen Geld. In den ersten Tilgungsfreien 5 Jahren (KFW) möchte ich mindestens 700€/M ansparen. Das ergäbe schon mal fast 50k mit Zinseszins, das fügt sich zum restlichen Eigenkapital das bereits vorhanden ist. Verschiedene Szenarios habe ich durchgerechnet, bei den Beträgen hedge ich natürlich und setze auf Risikostreuung, etc. Des Risikos bin ich mir somit sehr genau bewusst und ich trage Sorge es möglichst zu reduzieren. Aber genug hierzu.

Schenkung: meine Eltern haben eine Pflegeversicherung, mehrere Immobilien, eine soll zeitnah verkauft werden. Mein Bruder wohnt dort aktuell. Wir pflegen ein sehr offenes Verhältnis. Klar 100% verlassen sollte man sich auf niemanden.

An den Meilensteinen, 1. nach 10j bei dem, wie ich es verstanden habe, sich die Zinsen beim KfW ändern können, sowie beim 2.meilenstein nach 20j beim Bankkredit tilge ich voll, sollten die Zinsen wesentlich schlechter sein.

Meine Frage ist, lassen die Banken eine solche Finanzierung zu und wenn was sind für Bedingungen einzuhalten? Ich schätze etwa 20-30k freie Grundschuld habe ich bereits auf den 2 Wohnungen. Nachweise über das Eigenkapital ebenfalls, wie viel zusätzliches Eigenkapital (was nicht für die Finanzierung verwendet wird) will die Bank eventuell sehen? Bringt eine Bürgschaft bzw Eintragung auf eine der Immobilien meines Vaters etwas - wie hoch müsste diese sein?

Ich freue mich über eure Rückmeldungen. Hoffentlich habe ich nichts wesentliches vergessen.

nordanney 19.04.2020 23:07
Ich habe noch immer nicht verstanden, was du möchtest. Eine normale Finanzierung mit Tilgung und zusätzlich ansparen Aktien oder eine Finanzierung mit Tilgungsaussetzung gegen Ansparung in Aktien? Letzteres ist annähernd ausgeschlossen.

ypg 20.04.2020 01:27
Das, was Du nebenbei ansparst oder gedenkst anzusparen, interessiert die Bank nicht.
„Warm“ fällt auch nicht weg, man hat ja noch Nebenkosten.
Nur Bares ist wahres! Aktien nicht wirklich.
Bevor ich mir die Aktien schön rechne und dort eine Rendite erwarte, rechne ich reell mit einer guten Tilgung die Finanzierung gesund.

HilfeHilfe 20.04.2020 06:39
ypg schrieb:

Das, was Du nebenbei ansparst oder gedenkst anzusparen, interessiert die Bank nicht.
„Warm“ fällt auch nicht weg, man hat ja noch Nebenkosten.
Nur Bares ist wahres! Aktien nicht wirklich.
Bevor ich mir die Aktien schön rechne und dort eine Rendite erwarte, rechne ich reell mit einer guten Tilgung die Finanzierung gesund.

richtig

und aktuell ist die börsenzeit eh als Vergleich Irrsinn. da gehts 3 % hoch und 7 % runter am anderen Tag.


Ich habe mir das letzte Post noch mal durchgelesen. Da ist ein solides Einkommen, Frau hat kein Einkommen. Dann werden 2 Mietwohnungen finanziert.

Es müssen also mit 4k netto 500k finanziert werden und da noch was abgezwackt werden für Aktien ?

Und von was wollt ihr leben ?

aber wie geschrieben hat, Tilgungsaussetzung gegen Abtretung des Depots gibts nicht. Solche Modelle gabs mal mit Lebensversicherung und wurden irgendwann nicht mehr angeboten als die Verzinsung der LV in den Keller ging.
eigenkapitalfinanzierungaktieneinkommentilgungsaussetzungrenditeeinliegerwohnungnebenkostenwohnungenkfw