Liebes Forum,
nachdem ich nun seit einigen Monaten fleißig mitlese, traue ich mich nun auch endlich eine persönliche Frage zu stellen und freue mich auf eure Antworten
Wir planen in den nächsten 1-2 Jahren den Bau eines Einfamilienhaus im ländlichen Oberbayern mit folgenden Eckdaten:
- Einfamilienhaus ca. 9,5m x 10,5m
- kein Keller
- massiv, monolithischer Wandaufbau
- wenn möglich, zwei Vollgeschosse mit Zelt- bzw. Walmdach (alternativ Satteldach)
- Gastherme mit Brauchwasser-Solar
- KfW-Standard ist kein Muss, also eher Bau nach Energieeinsparverordnung
- Hauswirtschaftsraum & Haustechnik mind. 15qm
Ausstattungswünsche:
- Betontreppe ca. 1,10m breit
- Fußbodenheizung
- begehbare Dusche (ohne Tür) + Handtuchheizkörper in Bad und Gäste-WC
- Bodenbeläge: in den Schlafräumen im 1.OG reicht Laminat, im Wohn-Essbereich am liebsten Fliesen
- gemauerter Schornstein (Ofen ist bereits vorhanden)
Sonderwünsche "nice to have" (wenn es sich preislich ausgeht)
- evtl. Kontrollierte-Wohnraumlüftung
- evtl. teilw. elektrische Rollläden (5 Stück für die Schlafräume und den Wohn-Essbereich)
- alternativ Raffstores an den Fenstern im Wohn-Essbereich (aber das wird wohl teuer zu Buche schlagen)
Grundstück:
- bereits vorhanden, Abmessungen ca. 25m x 40m (kurze Seite an der Straße)
- es handelt sich um ein ebenes Grundstück
- bei den Nachbargrundstücken gab es keine Probleme mit der Bodenbeschaffenheit (das lässt uns schon einmal hoffen ), ein Bodengutachten wird aber selbstverständlich noch eingeholt
Garage:
Auf dem Grundstück befindet sich aktuell eine vierfach-Garage, die wir an gleicher Stelle in Eigenleistung neu aufbauen würden. Spätere Nutzung als Doppelgarage + Werkstatt / Abstellraum geplant. Wenn diese Garage allerdings DAS K.O.-Kriterium sein sollte, wegen dem wir nicht bauen könnten, dann würden wir sie erst einmal so lassen, wie sie ist... benutzen kann man sie schließlich...
mögliche Eigenleistungen:
- Malerarbeiten und Böden Verlegen (Laminat) auf jeden Fall
- Treppenbelag & Innenfensterbänke werden aus Holz selbst angefertigt und montiert
- Spenglerarbeiten & Dacheindeckung (ein sehr guter Freund, dem wir auch wirklich vertrauen, dass er zur Stelle ist, wenn wir ihn brauchen, ist Dachdecker- und Spenglermeister)
- Elektrik: bevor jetzt gleich Aufschreie kommen : nur Schlitze fräsen, etc.
- wenn es finanziell sinnvoll ist, könnte der Erdaushub in EL erfolgen (ausreichend praktische Erfahrung vorhanden, Bagger müsste allerdings geliehen werden)
- falls sinnvoll, gerne Mithilfe beim Abbinden, Streichen & richten des Dachstuhls
- Garage (vorhandene Bodenplatte belassen, Mauerwerk, Dachstuhl, etc. soll erneuert werden)
Puh, das ist nun doch eine ganz schön lange Liste geworden. Bestimmt habe ich trotzdem irgendwelche wichtigen Infos vergessen, also bitte einfach nachfragen
Und nun zu meiner eigentlichen Frage:
Ist dieses Bauvorhaben aus eurer Sicht realistisch für 300.000 EUR zu realisieren? In diesem Betrag sollten Baukosten, Baunebenkosten & evtl. die Garage enthalten sein
Um gleich die erste Antwort vorwegzunehmen: Ja, wir würden wohl mehr Geld von der Bank bekommen. Aber wir wollen auch in den nächsten 20 Jahren noch einigermaßen ruhig schlafen
Ich bin nun wirklich auf eure Antworten gespannt!
Eure Steffi
nachdem ich nun seit einigen Monaten fleißig mitlese, traue ich mich nun auch endlich eine persönliche Frage zu stellen und freue mich auf eure Antworten
Wir planen in den nächsten 1-2 Jahren den Bau eines Einfamilienhaus im ländlichen Oberbayern mit folgenden Eckdaten:
- Einfamilienhaus ca. 9,5m x 10,5m
- kein Keller
- massiv, monolithischer Wandaufbau
- wenn möglich, zwei Vollgeschosse mit Zelt- bzw. Walmdach (alternativ Satteldach)
- Gastherme mit Brauchwasser-Solar
- KfW-Standard ist kein Muss, also eher Bau nach Energieeinsparverordnung
- Hauswirtschaftsraum & Haustechnik mind. 15qm
Ausstattungswünsche:
- Betontreppe ca. 1,10m breit
- Fußbodenheizung
- begehbare Dusche (ohne Tür) + Handtuchheizkörper in Bad und Gäste-WC
- Bodenbeläge: in den Schlafräumen im 1.OG reicht Laminat, im Wohn-Essbereich am liebsten Fliesen
- gemauerter Schornstein (Ofen ist bereits vorhanden)
Sonderwünsche "nice to have" (wenn es sich preislich ausgeht)
- evtl. Kontrollierte-Wohnraumlüftung
- evtl. teilw. elektrische Rollläden (5 Stück für die Schlafräume und den Wohn-Essbereich)
- alternativ Raffstores an den Fenstern im Wohn-Essbereich (aber das wird wohl teuer zu Buche schlagen)
Grundstück:
- bereits vorhanden, Abmessungen ca. 25m x 40m (kurze Seite an der Straße)
- es handelt sich um ein ebenes Grundstück
- bei den Nachbargrundstücken gab es keine Probleme mit der Bodenbeschaffenheit (das lässt uns schon einmal hoffen ), ein Bodengutachten wird aber selbstverständlich noch eingeholt
Garage:
Auf dem Grundstück befindet sich aktuell eine vierfach-Garage, die wir an gleicher Stelle in Eigenleistung neu aufbauen würden. Spätere Nutzung als Doppelgarage + Werkstatt / Abstellraum geplant. Wenn diese Garage allerdings DAS K.O.-Kriterium sein sollte, wegen dem wir nicht bauen könnten, dann würden wir sie erst einmal so lassen, wie sie ist... benutzen kann man sie schließlich...
mögliche Eigenleistungen:
- Malerarbeiten und Böden Verlegen (Laminat) auf jeden Fall
- Treppenbelag & Innenfensterbänke werden aus Holz selbst angefertigt und montiert
- Spenglerarbeiten & Dacheindeckung (ein sehr guter Freund, dem wir auch wirklich vertrauen, dass er zur Stelle ist, wenn wir ihn brauchen, ist Dachdecker- und Spenglermeister)
- Elektrik: bevor jetzt gleich Aufschreie kommen : nur Schlitze fräsen, etc.
- wenn es finanziell sinnvoll ist, könnte der Erdaushub in EL erfolgen (ausreichend praktische Erfahrung vorhanden, Bagger müsste allerdings geliehen werden)
- falls sinnvoll, gerne Mithilfe beim Abbinden, Streichen & richten des Dachstuhls
- Garage (vorhandene Bodenplatte belassen, Mauerwerk, Dachstuhl, etc. soll erneuert werden)
Puh, das ist nun doch eine ganz schön lange Liste geworden. Bestimmt habe ich trotzdem irgendwelche wichtigen Infos vergessen, also bitte einfach nachfragen
Und nun zu meiner eigentlichen Frage:
Ist dieses Bauvorhaben aus eurer Sicht realistisch für 300.000 EUR zu realisieren? In diesem Betrag sollten Baukosten, Baunebenkosten & evtl. die Garage enthalten sein
Um gleich die erste Antwort vorwegzunehmen: Ja, wir würden wohl mehr Geld von der Bank bekommen. Aber wir wollen auch in den nächsten 20 Jahren noch einigermaßen ruhig schlafen
Ich bin nun wirklich auf eure Antworten gespannt!
Eure Steffi
D
Doc.Schnaggls25.07.14 13:38hyggelig schrieb:
Ich sehe in beiden Varianten Vor- und Nachteile. Was ich mir persönlich allerdings überhaupt nicht vorstellen könnte ist, dass man uns irgendwann den sprichwörtlichen "Schlüssel in die Hand drückt" und unser Haus (ohne jegliche EL) bezugsfertig ist. Mir würde es sehr schwer fallen, das Gebäude direkt als "mein eigenes Heim" zu akzeptieren - da fehlt das Gefühl, dass man sich selbst (soweit man es eben kann) etwas geschaffen hat (mit Schweiß und Schwielen an den Händen ). Klar werden jetzt viele mit dem Kopf schütteln, aber uns ist das eben wichtig Hallo,
lass Dich bitte vom Begriff "schlüsselfertig" nicht täuschen.
Es ist mitnichten so, dass das nach dem Prinzip "Geld rein - Haus raus" funktioniert.
Auch beim schlüsselfertigen Bauen (und damit meine ich wirklich bereit zum Einzug) hat man als Bauherren noch mehr als genug zu tun, insbesondere wenn Bauherrin und Bauherr beide Vollzeit berufstätig sind.
Wir haben es jetzt so geregelt, dass wir unser Gästezimmer / Büro im Keller selbst ausbauen werden (damit wir auch was selbst gemacht haben) , den Rest aber wirklich den Profis überlassen.
Grüße,
Dirk
Hallo hyggelig,
dann sind wir ja quasi Nachbarn.
Wir wohnen im nördlichen LK Rosenheim in der Nähe von Wasserburg am Inn.
Wenn Du interessiert bist, kenne ich einen guten Bauberater aus Gars am Inn. Der betreut aktuell zwei Hausbauten in unserem Neubaugebiet und die Nachbarn sind sehr zufrieden mit ihm.
Der hilft Dir auch den richtigen Baupartner zu finden.
Wenn Du interessiert bist, schreib mich mal per PN an.
Das sind allerdings auch Preise von 2012. Wir haben in dem Jahr den Vertrag unterschrieben und sind deshalb wohl noch günstig weg gekommen. Mittlerweile wird das wohl auch etwas mehr kosten.
dann sind wir ja quasi Nachbarn.
Wir wohnen im nördlichen LK Rosenheim in der Nähe von Wasserburg am Inn.
Wenn Du interessiert bist, kenne ich einen guten Bauberater aus Gars am Inn. Der betreut aktuell zwei Hausbauten in unserem Neubaugebiet und die Nachbarn sind sehr zufrieden mit ihm.
Der hilft Dir auch den richtigen Baupartner zu finden.
Wenn Du interessiert bist, schreib mich mal per PN an.
Bauexperte schrieb:
Das ist auch was ganz Neues. Der Anbieter von Julia ist eigentlich die hochpreisige Mutter einer 4er-Gruppe von Fertighausanbietern. Ich frage mich ernsthaft, welche Berechtigung dessen Töchter noch haben, wenn er ihnen hausintern Konkurrenz bereitet ... allein die Anhängerkupplung kann es kaum sein.
Grüße, Bauexperte
Das sind allerdings auch Preise von 2012. Wir haben in dem Jahr den Vertrag unterschrieben und sind deshalb wohl noch günstig weg gekommen. Mittlerweile wird das wohl auch etwas mehr kosten.