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Ein 180qm Haus für 300.000 EUR machbar?

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Ich hüpfe mal mit einer Frage dazwischen: Kann die Selbstständigkeit nicht auch "Probleme" bei der Finanzierung bereiten?
 
Hallo, danke für die Infos.

Warum wir kein EK ansparen konnten ist schnell erklärt.

Spätzünder, mit 20 Abi gemacht, dann Wehrdienst, Lehre und Studium. Da war man erst mit 32 fertig. Ist als Akademiker auch mehr oder minder normal.

Wie angedeutet haben wir die letzten 12 Jahre in München gelebt.
Erste Berufserfahrungen gesammelt und die Kinder bekommen.
In München hatten wir die letzten 5 Jahre eine gute DHH mit Warmkosten von 2.700 EUR. Die Kinder mussten auf Grund von mangelnder Kitaplätze privat versorgen. Das sind bei den ersten Beiden bspw 2x760 EUR pro Monat gewesen. Hinzu kommen die extrem hohen Lebenskosten. Ja, Lebensmittel und alles an Dienstleistungen wie Radwechsel o.ä. sind nicht überall in Deutschland gleich teuer. Ein einfacher Müller Milchreis kostet dort auch 20 Cent mehr als hier in BB.

Die Gehälter in München sinken auf Grund des hohen Zuzugs günstiger Fachkräfte enorm und drücken alle Gehälter nach Unten.

Da ich als Selbstständiger SAP Berater Deutschlandweit unterwegs bin und in München einfach nichts mehr zu einem adäquaten Preis erhalten habe, kam irgendwann der Schlussstrich mit dieser Stadt. Auch da man sich dort im Umkreis von 40 KM nichts mehr leisten kann. Ich spreche hier schon von Summen jenseits der Million. Das abzubezahlen sind auch bei meinem Gehalt Generationsfragen.

Egal, wir haben daher Entschluss getroffen dieser Stadt den Rücken zu kehren und ab in Richtung Heimat, wo auch im Umkreis Eltern und Freunde leben.

Das es hier nicht super billig ist war uns klar. Dennoch ist selbst das Traumhaus mit Grundstück hier im Speckgürtel um 50% günstiger als im Münchener Speckgürtel - der übrigens heute gerne mal bis Rosenheim gezogen werden kann.

Die 6.000 Stämme ich auch allein und ja, 3.000 für das Haus wären theoretisch möglich. Ich muss auch dazu sagen, dass es natürlich noch diverse Nebenkosten gibt - PKV mit drei Kindern und keine Chance zurück in die GKV kommen da noch dazu.

Ich will mich jetzt aber nicht ausheulen, daher Kopf hoch und nach vorne schauen.

Hier haben wir die Möglichkeit EK anzusparen, in MUC war das definitiv nicht der Fall.

Option wäre auch, ein bereits gebautes Haus zu erwerben.

Wichtiger, wie ihr erkannt habt, ist aber die Bank. Was da geht werden wir in Kürze in Erfahrung bringen. Ich hoffe das da was geht. Ansonsten verstehe ich die Politik und Wirtschaft noch weniger.

Kein Score, keine Schulden, gute Zinslage, gutes Einkommen und kein Kredit? Da stimmt dann doch was nicht. Fürderung können wir uns vermutlich abschminken, da ich zu viel verdiene, tja.

Werde langsam wieder sauer :/
 
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Wenn du die Kosten für die Finanzierung in Relation zu den Mietkosten bringst, kannst du dir leicht ausrechnen, dass in Zukunft sinkende Refinanzierungskosten auf permanent steigende Mietkosten treffen werden, von daher wäre mir klar, was alternativlos ist.

"By the way" - viel Glück bei deinem Vorhaben.
 
Ok erklärt einiges . Und wer dauerhaft 2700 Miete stemmen kann , der sollte auch eine hohe Finanzierung stemmen . Haben einige sap Berater die ab 1.300€ netto Tag aufrufen im Haus . Aber ok ;) will keine Grundsatz Diskussion führen . Dennoch ist es eine 100 % Finanzierung die ihr bis zu Rente tilgt . Monat für Monat
 
Ok erklärt einiges . Und wer dauerhaft 2700 Miete stemmen kann , der sollte auch eine hohe Finanzierung stemmen . Haben einige sap Berater die ab 1.300€ netto Tag aufrufen im Haus . Aber ok ;) will keine Grundsatz Diskussion führen . Dennoch ist es eine 100 % Finanzierung die ihr bis zu Rente tilgt . Monat für Monat
Na du darfst dabei die Mittelsmänner nicht vergessen. In Eigenregie kannst du heutzutage keine Kunden mehr bekommen - die haben alle angst vor dem Fiskus. Zeitarbeit ist nur noch über Headhunterfirmen möglich und die nehmen immer 20-30%. Zieh das mal von 1300 EUR ab, dann bist du bei meinem Gehlat. Und davon nimmt der Staat 42%, PKV 10%, Rentenabsicherung... Aber das ist auch nicht das Thema hier :)

Meine Ausgangslage war ein all in Kredit i.H.v. 550.000 EUR, den können wir mit 2.5000 abzahlen - jedenfalls über den Bau24 Rechner ermittelt. Wenn ihr bessere Kalkulatoren habt, gerne her damit. 3.000 EUR Abzahlung wäre das Max für mich persönlich. Hinzu kämen ja noch die diversen NK fürs Haus und Leben.

Wenn du die Kosten für die Finanzierung in Relation zu den Mietkosten bringst, kannst du dir leicht ausrechnen, dass in Zukunft sinkende Refinanzierungskosten auf permanent steigende Mietkosten treffen werden, von daher wäre mir klar, was alternativlos ist.

"By the way" - viel Glück bei deinem Vorhaben.
Danke. Richtig, die Mieten werden steigen, daher dann lieber in ein Eigenheim investieren :)

Jungs, könnt ihr mir noch gute Bauträger nennen mit denen ihr gute Erfahrungen gesammelt habt?

Massiv oder Fertighaus wär mir aktuell beides lieb.
In Summe höre ich hier raus, dass Fertighäuser nicht unbedingt günstiger sind.
Ytong schließe ich mittlerweise aber aus.
 

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