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ᐅ Eigenleistung - wie aufstellen für den Finanzierer?


Erstellt am: 26.01.16 19:18

Cappchen26.01.16 19:18
Hallo mal wieder 🙂 es geht vorran mit meinem Haus Projekt, habe viel dazugelernt und eine Gehaltserhöhung bekommen :-)

Ich habe heute mit 2 Fertighaus - Anbietern telefoniert, die mich gefragt haben, wie hoch meine Eigenleistung ist und was ich alles machen könnte. Ich habe gesagt, dass ich die innenwände verspachteln würde, Maler und Tapezierarbeiten selbst durchführen könnte und Bodenbeläge sowie Fliesen selbst legen würde.

Wie kann man das am besten für die Bank formulieren, so dass sie es als Eigenleistung / Eigenkapital ansieht?
Mit welchen Materialkosten muss ich ungefähr rechnen und wieviel kann ich zu meinem " Eigenkapital " dazuschreiben? Es geht um ein Haus von 70-90m², ich möchte Pflegeleichtes Linoleum und einfache Fliesen kaufen.
Payday26.01.16 20:17
eigenleistungen kannst du freundlich gerundet aufnehmen. du nimmst einfach einen realistischen preis an pro qm und rechnest das hoch und rundest freundlich (also vernünftig) auf.

wir haben zb den fußboden in eigenleistung so aufgeschrieben

Laminat 15€/m² + folie, Leisten 10€/1m² * 55qm = 1600€ (theoretisch 1375€)

(keine ahnung was linoleum kostet)

wandarbeiten (da die wandfläche ziemlich "genau" das 2,5fache (weil höhe des raumes) der wohnfläche entspricht haben wir hausfläche * 2,5 = zu bearbeitende wandfläche genommen.

bei 90m² also ~230qm

im baumarkt usw kannste dann ja gucken was ne tapete kostet und der sonstige kram.

anhaltspunkte: günstige Tapete 1,5€ / schöner Vlies mit pi pa po 3€/m²
der kleister kostet etwa 0,5€/m² und farbe kostet (vernünftige) auch etwa 0,5€/m². dazu etwas zubehör wie folie, pinsel roller usw... und man kann hochrechnen

4€/m² * 230 = 1200€

rundest du beide kosten nochmal kräftig auf und sagst 3000€ für material und verköstigung deiner helfer. wird kein finanzierer nein zu sagen weil realistisch.


eigenleistungen sind eigentlich kein echtes eigenkapital. nicht das was du da machen möchtest. das ist eher standard beim hausbau/kauf. "echte" eigenleistungen wären mauern, dachdecken, oder der innenausbau oder elektrik oder ähnliches...

ps: nicht vergessen darf man bei der eigenleistung, das das material trotzdem kostentechnisch anfällt und das man in der zeit wo man auf den bau arbeitet auch in der firma geld verdienen könnte. rechnet man nun hinzu, das man etwa doppelt solange braucht wie ein profi, rechnet sich das bei nen guten stundenlohn in einer firma irgendwann nicht mehr wirklich 🙂 (wenn man unbezahlten urlaub nehmen muss/kann)
Uwe8226.01.16 22:04
Payday schrieb:
auch in der firma geld verdienen könnte
Das sagt irgendwie jeder, ist aber für viele Angestellte Quatsch, weil die auch bei Mehrarbeit nicht mehr verdienen (z.B. bei Vertrauensarbeitszeit). Für Selbstständige aber richtig.

Wir haben das so gemacht: Wir haben uns von den GÜs Schlüsselfertig anbieten und die Einzelgewerke separat ausweisen lassen. Je nach Gewerk haben wir einen Prozentsatz (z.B. 70% bei Verspachteln, 50% bei Elektrik, 50% bei Bodenbelägen, ...) als Eigenleistungen angesetzt. Der ist ja eh nur für die Bank wichtig für den Beleihungsauslauf.

Den vollen Betrag haben wir aber teilweise nochmal etwas erhöht (z.B. Elektrik um 50%) und in die Finanzierung aufgenommen. Denn: Zum Einen braucht man Material (da ist es sehr wichtig, woher man das beziehen kann) und meistens würde man sowieso aufmustern. Also haben wir das doch als zusätzlichen Puffer genommen.
Neige26.01.16 22:36
Bei aller Liebe zu dieser Eigenleistungsrechnerei, aber ich gebe zu Bedenken, dass sehr schnell auch mal Unlust dazu kommt, eventuell wird man krank, man braucht außer Material auch noch Werkzeug. Da wird m. E. manchmal viel zu schnell eine Milchmädchenrechnung aufgemacht. Man kommt doch, um ehrlich zu sein sehr rasch an psychischen und physischen Grenzen die im Vorfeld nicht bedacht wurden. Ich will das bestimmt nicht madig reden und bei einigen geht alles gut, aber mal dazu anregen, dass mit zu berücksichtigen.


Gruß Sigi
Uwe8226.01.16 22:44
Guter Hinweis, das ist absolut richtig. Wenn ich bedenke, was wir alles selber machen (Sanitärrohinstallation, Lüftung, Elektrik, Wand- und Bodenbeläge), kann ich da ein Lied von singen. Und auch von den Nachbarn kenne ich da einige Geschichten.

Grundsätzlich gibt es für Eigenleistungen zwei Varianten:

1. Man hat einen exakten Plan, der auch nachher funktioniert und genug Zeit um ihn umzusetzen. Ein Nachbar hat das so gemacht und ist seit knapp einem Jahr beim Innenausbau inklusive Innenwände und allem. Er hat vorher exakt geplant und ist gut durchgekommen. Trotzdem knapp 2 Monate in Verzug.
2. Man hat nicht so ganz genau geplant, aber genug zeitlichen Puffer, um nicht in Schwierigkeiten finanzieller oder zeitlicher Art zu kommen.

Bei uns ist es die 2 geworden. Wir haben bis zum Einzug keine finanzielle Doppelbelastung und müssen auch nicht irgendwo raus zu einer bestimmten Deadline. Für mich war das der einzig gangbare Weg. Die einzige Alternative wäre gewesen einzugsfertig zu bauen, da ich es zeitlich aus beruflichen Gründen nicht genau abschätzen konnte. Aber für mich ist es eine persönliche Herausforderung 🙂

Und es kommt auch so, wie ich vermutet hatte: Auch ich habe es unterschätzt und wir brauchen aus verschiedenen Gründen länger als mal gedacht. Aber das ist nicht schlimm.

Jedem der ein knappes Budget hat oder keine Doppelbelastung über längere Zeit aushalten kann, würde ich dringend von zu viel EL abraten. Bei uns werden wohl zwei Nachbarn deswegen nur mit Estrich einziehen... und das mit Familie....
Cappchen26.01.16 22:58
das es nicht einfach wird, ist mir schon klar :-) ich möchte ja auch schlüsselfertig bauen lassen, also kein ausbauhaus. nur halt die tapeten, eventuell Wände spachteln, böden und eventuell fliesenarbeiten mit hilfe der family selbst machen. vielleicht bekommt man so 2-3000 euro mehr aufs eigenkapital angerechnet. für eine vernünftige finanzierung fehlen mir 10.000 eigenkapital. lege jeden monat 400 weg.. macht 2 ein halb jahre, aber ich bin doch so ungeduldig .. ;D
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