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ᐅ Eigenkapital vs. gesamtes Erspartes


Erstellt am: 12.08.2021 15:36

ypg 12.08.2021 23:50
blubbernase schrieb:

Für den Zins ist eigentlich nur der Beleihungsauslauf relevant - also ja, wieviel Geld du einbringst.
So sehe ich es auch. Allerdings machen Infos über Vermögen und vorhandenes Kapital einfach „souveräner“.
Die Frage allerdings ist hier ja, wofür das Wort „Vermögen“ hier wirklich steht. Wenn Du noch 50 oder 80000€ auf der hohen Kante hast, ist das nicht wirklich relevant - und auch kein Vermögen. Siehe

guckuck2 13.08.2021 07:02
Meine Erfahrung ist, dass ein bisschen Geld in der Hinterhand durchaus zeigen kann, dass man sich nicht vollständig verausgabt und beim kleinsten Wackler im Projekt nach Nachfinanzierung ruft

Acof1978 13.08.2021 07:26
guckuck2 schrieb:

Meine Erfahrung ist, dass ein bisschen Geld in der Hinterhand durchaus zeigen kann, dass man sich nicht vollständig verausgabt und beim kleinsten Wackler im Projekt nach Nachfinanzierung ruft

Ist es aber nicht das womit die Banken gut Geld verdienen? Also die Nachfinanzierung? Durch eine konservative Bewertung der Finanzierung sind die; zumindest meistens; auf der sicheren Seite. Wenn der Bauherr sich aber verkaluliert, kann er ja gerne für 1% mehr p.a. nachfinanzieren.

guckuck2 13.08.2021 07:45
Acof1978 schrieb:

Ist es aber nicht das womit die Banken gut Geld verdienen? Also die Nachfinanzierung? Durch eine konservative Bewertung der Finanzierung sind die; zumindest meistens; auf der sicheren Seite. Wenn der Bauherr sich aber verkaluliert, kann er ja gerne für 1% mehr p.a. nachfinanzieren.

Vielleicht kann das besser bewerten.
Ich würde aber denken, hoher Zinssatz schön und gut, dafür lohnt sich die Kreditsumme aber kaum, um den Vorgang abzuwickeln. Man finanziert ja eher selten 300T€ nach.
Ich denke die Kalkulation einer Bank setzt Voraus, das nach anfänglichem Verwaltungsakt die Nummer Jahre/Jahrzehnte störungs- und möglichst kontaktfrei verläuft.

Tassimat 13.08.2021 09:40
Acof1978 schrieb:

Ist es aber nicht das womit die Banken gut Geld verdienen? Also die Nachfinanzierung? Durch eine konservative Bewertung der Finanzierung sind die; zumindest meistens; auf der sicheren Seite. Wenn der Bauherr sich aber verkaluliert, kann er ja gerne für 1% mehr p.a. nachfinanzieren.
Es sind aber auch die Projekte mit dem höchsten Risiko. Eine Bank verdient kein Geld an einem geplatzen Projekt.
Daneben werden Mitarbeiter auch gemessen, wieviele Finanzierungen langfristig erfolgreich waren, oder nicht.

Acof1978 13.08.2021 09:42
Tassimat schrieb:

Es sind aber auch die Projekte mit dem höchsten Risiko. Eine Bank verdient kein Geld an einem geplatzen Projekt.
Daneben werden Mitarbeiter auch gemessen, wieviele Finanzierungen langfristig erfolgreich waren, oder nicht.

Nachfinanzierung heißt aber nicht gleich Risiko. Es kann ja passieren das die Bauherren z.B. 400 t€ Baufinanzierung aufgenommen haben, bei möglichen 700 t€ (gemessen an Haushaltsnetto) und dann merkten das Sie falsch kalkuliert haben und 30 t€ mehr benötigen.
vermögennachfinanzierung