ᐅ Einfamilienhaus Neubau KfW bauen - Kosten?
Erstellt am: 09.05.2021 09:52
nullhorn 09.05.2021 09:52
Guten Morgen und hallo zusammen,
ich werde 2021 ein Einfamilienhaus bauen.
Kosten 405k (inkl. Küche, Garten, Notar, Klimbim) Grundstück vorhanden. Finanzierungssumme 255k.
Gebaut wird konventionell mit 42,5er Stein + Photovoltaikanlage.
So nun stelle ich mir seit geraumer Zeit die Frage, ob ich überhaupt mit KfW bauen soll.
Ich war bis jetzt erst bei 1 Bank (meiner Hausbank, würde da 1,63 fest auf 23 Jahre bekommen).
KfW 55 = 1,1 auf 120k und 18k Zuschuss zurück.
So nun aber meine Bedenken, ...
Die KfW sichert den Zins nur 10 Jahre und ich glaube einfach nicht dass dieser in 10 Jahren noch so niedrig (oder niedriger) ist.
Der Energieberater macht seine Arbeit, ob gut oder schlecht lassen wir erst mal im Raum stehen. Er hält seinen Kopf hin und rechnet alles, bekommt dafür aber auch Kohle (die zu 50% wieder zurück Fliesen) in meinem Fall aber auch 2500€.
Der Mehraufwand und die Nerven, wenn etwas nicht passt (z.B. Blower Door Test) lässt sich zwar nicht unmittelbar beziffern, ist aber der Grund warum mir schon mehrere Personen abgeraten haben.
Ja, ich weiß bei KfW sollte es nicht nur ums Geld, sondern auch um die Nachhaltigkeit gehen.
Aber, ich sehe mich jetzt schon wie ich mit den Firmen rum machen muss, dass sie noch mal kommen und ausbessern. Und in den heutigen Zeiten, ist dass alles nicht so einfach.
Wie seht ihr das?
Grüße
flo
ich werde 2021 ein Einfamilienhaus bauen.
Kosten 405k (inkl. Küche, Garten, Notar, Klimbim) Grundstück vorhanden. Finanzierungssumme 255k.
Gebaut wird konventionell mit 42,5er Stein + Photovoltaikanlage.
So nun stelle ich mir seit geraumer Zeit die Frage, ob ich überhaupt mit KfW bauen soll.
Ich war bis jetzt erst bei 1 Bank (meiner Hausbank, würde da 1,63 fest auf 23 Jahre bekommen).
KfW 55 = 1,1 auf 120k und 18k Zuschuss zurück.
So nun aber meine Bedenken, ...
Die KfW sichert den Zins nur 10 Jahre und ich glaube einfach nicht dass dieser in 10 Jahren noch so niedrig (oder niedriger) ist.
Der Energieberater macht seine Arbeit, ob gut oder schlecht lassen wir erst mal im Raum stehen. Er hält seinen Kopf hin und rechnet alles, bekommt dafür aber auch Kohle (die zu 50% wieder zurück Fliesen) in meinem Fall aber auch 2500€.
Der Mehraufwand und die Nerven, wenn etwas nicht passt (z.B. Blower Door Test) lässt sich zwar nicht unmittelbar beziffern, ist aber der Grund warum mir schon mehrere Personen abgeraten haben.
Ja, ich weiß bei KfW sollte es nicht nur ums Geld, sondern auch um die Nachhaltigkeit gehen.
Aber, ich sehe mich jetzt schon wie ich mit den Firmen rum machen muss, dass sie noch mal kommen und ausbessern. Und in den heutigen Zeiten, ist dass alles nicht so einfach.
Wie seht ihr das?
Grüße
flo
Bookstar 09.05.2021 10:13
Wenn was nicht passt, solltest du es immer richten lassen. Aufjedenfall mit KFW, da würde ich gar nicht drüber nachdenken. Blower door test ist wichtig und immer zu empfehlen.
42.5 er Stein ist gut, aber bitte mit Mineralwolle oder Perlit gefüllt. Alles andere ist Mist.
42.5 er Stein ist gut, aber bitte mit Mineralwolle oder Perlit gefüllt. Alles andere ist Mist.
kati1337 09.05.2021 11:09
Ich würde mit KFW bauen. Kommt immer auf den Einzelfall an, aber bei uns sah es so aus:
18.000 € Zuschuss + 0,75er Zinsen für 120.000 VS.
- 2500€ Mehrkosten für eine Perimeterdämmung
- 3500€ Mehrkosten für den Energieberater (wovon wir 1750€ von der KFW wieder zurückbekamen, Energieberater wird (wurde?) auch mit 50% gefördert).
- Wir hatten eh schon den Blower Door Test im Standard unseres Bauunternehmen drin. Photovoltaik war auch schon geplant, genau wie eine Wärmepumpe.
Unsere Gedanken:
- Wenn die Zinsen in 10 Jahren höher liegen wird auch dein anderes Bankdarlehen teurer werden. Die KFW wird erfahrungsgemäß trotzdem weit unterhalb des Zinses deiner Hausbank bleiben.
- 18.000€ für Umme sind einfach ein Haufen Geld, auch wenn nur 10 davon übrig bleiben sollten.
18.000 € Zuschuss + 0,75er Zinsen für 120.000 VS.
- 2500€ Mehrkosten für eine Perimeterdämmung
- 3500€ Mehrkosten für den Energieberater (wovon wir 1750€ von der KFW wieder zurückbekamen, Energieberater wird (wurde?) auch mit 50% gefördert).
- Wir hatten eh schon den Blower Door Test im Standard unseres Bauunternehmen drin. Photovoltaik war auch schon geplant, genau wie eine Wärmepumpe.
Unsere Gedanken:
- Wenn die Zinsen in 10 Jahren höher liegen wird auch dein anderes Bankdarlehen teurer werden. Die KFW wird erfahrungsgemäß trotzdem weit unterhalb des Zinses deiner Hausbank bleiben.
- 18.000€ für Umme sind einfach ein Haufen Geld, auch wenn nur 10 davon übrig bleiben sollten.
Hausbauer2021 09.05.2021 11:27
nullhorn schrieb:
Guten Morgen und hallo zusammen,
ich werde 2021 ein Einfamilienhaus bauen.
Kosten 405k (inkl. Küche, Garten, Notar, Klimbim) Grundstück vorhanden. Finanzierungssumme 255k.
Gebaut wird konventionell mit 42,5er Stein + Photovoltaikanlage.
So nun stelle ich mir seit geraumer Zeit die Frage, ob ich überhaupt mit KfW bauen soll.
Ich war bis jetzt erst bei 1 Bank (meiner Hausbank, würde da 1,63 fest auf 23 Jahre bekommen).
KfW 55 = 1,1 auf 120k und 18k Zuschuss zurück.
So nun aber meine Bedenken, ...
Die KfW sichert den Zins nur 10 Jahre und ich glaube einfach nicht dass dieser in 10 Jahren noch so niedrig (oder niedriger) ist.
Der Energieberater macht seine Arbeit, ob gut oder schlecht lassen wir erst mal im Raum stehen. Er hält seinen Kopf hin und rechnet alles, bekommt dafür aber auch Kohle (die zu 50% wieder zurück fliesen) in meinem Fall aber auch 2500€.
Der Mehraufwand und die Nerven, wenn etwas nicht passt (z.B. Blower Door Test) lässt sich zwar nicht unmittelbar beziffern, ist aber der Grund warum mir schon mehrere Personen abgeraten haben.
Ja, ich weiß bei KfW sollte es nicht nur ums Geld, sondern auch um die Nachhaltigkeit gehen.
Aber, ich sehe mich jetzt schon wie ich mit den Firmen rum machen muss, dass sie noch mal kommen und ausbessern. Und in den heutigen Zeiten, ist dass alles nicht so einfach.
Wie seht ihr das?
Grüße
floHmm, wenn ich kurz fragen darf:Kommen nur mir die 1,63 nicht etwas hoch vor? Er hat das Grundstück (scheinbar abbezahlt) und vom Haus liegt der Beleihungswert unter 70%. Inkl. dem Grundstück also eher unter 60%. Dafür muss ich sagen finde ich die 1,63 doch sehr hoch. Was sagt ihr?
nullhorn 09.05.2021 11:30
kati1337 schrieb:
0,75er Zinsen für 120.000 VS.0,75% ? Sehe ich nirgends ... Das Programm 153 (ich gehe davon aus, dass dies das richtige ist) sagt 1,10% auf 21 - 30 Jahre.kati1337 schrieb:
2500€ Mehrkosten für eine Perimeterdämmungkann ich nicht beurteilenkati1337 schrieb:
3500€ Mehrkosten für den Energieberaterwie gesagt, der Berater sagte was von 4500€ und 50% Förderung.kati1337 schrieb:
Wir hatten eh schon den Blower Door Test im Standard unseres Bauunternehmen drin.Ich nicht. kati1337 schrieb:
Wenn die Zinsen in 10 Jahren höher liegen wird auch dein anderes Bankdarlehen teurer werden. Versteh ich nicht, ich hab bei meiner Hausbank ne Festverzinsung angeboten bekommen, dann kann nix teurer werden.
nullhorn 09.05.2021 11:31
Hausbauer2021 schrieb:
Hmm, wenn ich kurz fragen darf:
Kommen nur mir die 1,63 nicht etwas hoch vor? Er hat das Grundstück (scheinbar abbezahlt) und vom Haus liegt der Beleihungswert unter 70%. Inkl. dem Grundstück also eher unter 60%. Dafür muss ich sagen finde ich die 1,63 doch sehr hoch. Was sagt ihr?Naja bei ner Festverzinsung auf die gesamte Laufzeit. Hab auch n Angebot für Festverzinsung auf 12 Jahre, dann mit 0,93Ähnliche Themen