Hallo liebe "Leidensgenossen",
wir möchten uns nächstes Jahr geografisch verändern. Wir besitzen aktuell ein viel zu großes Einfamilienhaus (oder vielleicht auch Mehrfamilienhaus, da Einliegerwohnung einen separaten Eingang hat?) und würden gerne in der Nähe von Fritzlar (Hessen) bauen oder kaufen. Fritzlar gefällt uns wirklich gut und die Familie ist quasi um die Ecke.
Jetzt hatten wir uns überlegt, ein Doppelhaus zu kaufen. In der einen Hälfte würden wir wohnen (3 Personen) und in der anderen Hälfte unsere große Tochter mit ihrem Mann und 4 Kindern. Somit müsste die Doppelhaushälfte jeweils etwas größer sein (rund 150qm). Von daher benötigen wir ein Doppelhaushälfte mit 300qm Wohnfläche. In den Katalogen findet man kaum ein solch großes Haus und falls doch, ist es quasi unbezahlbar.
So schön der Gedanke vom DH auch ist, stößt insbesondere mir jetzt sauer auf, dass eine Seite (logischerweise) komplett ohne Fenster sein würde. Das andere Extrem ist halt der Preis. Jetzt überlegen wir, wie es wäre, in einem Zweifamilienhaus zu leben. Im Prinzip hatten wir das schon so indirekt. Unser Haus ist eigentlich nicht wirklich ein Zweifamilienhaus, sondern wurde deklariert als Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung. Unten sind es halt nur 100qm und viel zu wenig Zimmer. Mit 6 Personen nicht machbar. Deshalb mussten sie raus. Es war damals schon widerwillig, aber jetzt 5 Monate später sehen sie (und wir auch) wie schön es war und wie wir es auch wieder haben möchten. Ein Zweifamilienhaus müsste somit unten 150qm Wohnfläche bieten, oben (wir) das Gleiche und noch mal so 60qm für unser Kosmetikstudio.
Standed ihr bereits auch mal vor so einer Entscheidung, ob DH oder Zweifamilienhaus? Wenn ja, wofür habt ihr Euch entschieden und warum?
Wie war der preisliche Unterschied?
Habt ihr einen guten Bauträger gefunden, also wart ihr zufrieden?
Naja, ihr kennt das.... Man hat so viele Fragen, aber beim Hausbau reicht das gar nicht,da man während des Baus bestimmt Dinge erlebt, die man zuvor nie gedacht - und deshalb auch nicht gefragt - hätte.
Ich dank euch schon mal.
Schönen Sonntag.
Cu
Chris
wir möchten uns nächstes Jahr geografisch verändern. Wir besitzen aktuell ein viel zu großes Einfamilienhaus (oder vielleicht auch Mehrfamilienhaus, da Einliegerwohnung einen separaten Eingang hat?) und würden gerne in der Nähe von Fritzlar (Hessen) bauen oder kaufen. Fritzlar gefällt uns wirklich gut und die Familie ist quasi um die Ecke.
Jetzt hatten wir uns überlegt, ein Doppelhaus zu kaufen. In der einen Hälfte würden wir wohnen (3 Personen) und in der anderen Hälfte unsere große Tochter mit ihrem Mann und 4 Kindern. Somit müsste die Doppelhaushälfte jeweils etwas größer sein (rund 150qm). Von daher benötigen wir ein Doppelhaushälfte mit 300qm Wohnfläche. In den Katalogen findet man kaum ein solch großes Haus und falls doch, ist es quasi unbezahlbar.
So schön der Gedanke vom DH auch ist, stößt insbesondere mir jetzt sauer auf, dass eine Seite (logischerweise) komplett ohne Fenster sein würde. Das andere Extrem ist halt der Preis. Jetzt überlegen wir, wie es wäre, in einem Zweifamilienhaus zu leben. Im Prinzip hatten wir das schon so indirekt. Unser Haus ist eigentlich nicht wirklich ein Zweifamilienhaus, sondern wurde deklariert als Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung. Unten sind es halt nur 100qm und viel zu wenig Zimmer. Mit 6 Personen nicht machbar. Deshalb mussten sie raus. Es war damals schon widerwillig, aber jetzt 5 Monate später sehen sie (und wir auch) wie schön es war und wie wir es auch wieder haben möchten. Ein Zweifamilienhaus müsste somit unten 150qm Wohnfläche bieten, oben (wir) das Gleiche und noch mal so 60qm für unser Kosmetikstudio.
Standed ihr bereits auch mal vor so einer Entscheidung, ob DH oder Zweifamilienhaus? Wenn ja, wofür habt ihr Euch entschieden und warum?
Wie war der preisliche Unterschied?
Habt ihr einen guten Bauträger gefunden, also wart ihr zufrieden?
Naja, ihr kennt das.... Man hat so viele Fragen, aber beim Hausbau reicht das gar nicht,da man während des Baus bestimmt Dinge erlebt, die man zuvor nie gedacht - und deshalb auch nicht gefragt - hätte.
Ich dank euch schon mal.
Schönen Sonntag.
Cu
Chris
N
nordanney25.11.19 20:19Ffmchris schrieb:
Aber das wäre schon wirklich die Schmerzgrenze. Ich will am Ende meiner Tochter (die jetzt noch sehr jung ist) keinen Schuldenberg hinterlassen.Das ist ein total falscher Gedanke. DU baust für DICH und nicht für Deine Tochter. Und von diesem Punkt mal abgesehen, hinterlässt Du keinen Schuldenberg. Du hinterlässt i.d.R. wertstabiles Vermögen in Form eines Hauses. Ob die Tochter jetzt T€ 100 Schulden und T€ 150 Hauswert hinterlassen bekommt oder T€ 1.500 Schulden und T€ 2.000 Hauswert ist doch egal. Das Vermögen übersteigt den Wert. Die großen Zahlen sollten da keine Angst machen (und Dein Tod auch nicht Dein Ratgeber sein).Einem Hauskredit steht doch in der Regel ein entsprechender Wert gegenüber. Es ist ja nicht so, dass man das Geld für kurzlebigen Konsum (Weltreise o.ä.) ausgegeben hat.
Ich habe ja auch einen Kredit, aber dazu eben auch das Haus, und das ist mehr wert, als die Schulden. Also habe ich ein Nettovermögen.
Für das abgedachte Projekt sind bestimmt auch Bestandsimmobilien nicht gerade in Massen vorhanden. Wohnung für sechs Personen, dann noch Gewerbe...
Ich habe ja auch einen Kredit, aber dazu eben auch das Haus, und das ist mehr wert, als die Schulden. Also habe ich ein Nettovermögen.
Für das abgedachte Projekt sind bestimmt auch Bestandsimmobilien nicht gerade in Massen vorhanden. Wohnung für sechs Personen, dann noch Gewerbe...
Ja, das ist richtig. Da wir aber zeitlich umd auch örtlich ungebunden sind, wird sich die ein oder andere Immobilie finden. Wir haben schon jetzt hin und wieder geschaut, aber nur aus Spaß. Da waren schon interessante und bezahlbare Immobilien im Umkreis von 20km dabei. Ich bin da echt guter Dinge.
Gut möglich. Neu wäre mir natürlich wie gesagt am liebsten, aber bei diesen Preisen,weil wir halt entsprechend Größenbedarf haben. Ein "normales" neues Einfamilienhaus wäre preislich für uns dagegen ohne Probleme drin. Aber dann reicht es halt nicht für den Rest. Ist nicht einfach, aber ich mach mich aktuell nicht verrückt, sondern sauge Informationen, damit ich geistig gerüstet bin
haydee schrieb:
Bezahlbar heißt zur Zeit immenser Renovierungsstau.Der Suchbegriff "Scheidungsanwalt" führt zu drei Beiträgen von mir - aus meiner Barthel-Reihe mit Tipps zum Immobilienfinden: https://www.hausbau-forum.de/threads/kann-jmd-diesen-flyer-lesen-bzw-verstehen.31401/page-5#post-329729 ## https://www.hausbau-forum.de/threads/Einfamilienhaus-mit-Einliegerwohnung.31632/page-3#post-334294 ## https://www.hausbau-forum.de/threads/fragen-eines-blutigen-anfaengers.32734/page-2#post-353773https://www.instagram.com/11antgmxde/
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