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ᐅ Dehnungsfuge Rigips und Mauer


Erstellt am: 10.01.19 00:32

Franz7810.01.19 00:32
Hallo! Ich bin neu in diesem Forum, da ich zu diesem Thema nicht wirklich etwas im Internet finden kann bzw mir auch sonst niemand weiterhelfen konnte. Ich saniere gerade mein Haus. Dabei gibt es einige Wände, die mit Rigips erweitert werden sollen. D.h. ich habe z.B. eine 12cm Zwischenwand, daran anschließend wird eine Rigipsvorsatzschale gestellt. Die Rigipsplatte und der Putz bilden somit eine neue große Wand. Das Problem ist nun, dass man lt Rigipsempfehlung aufgrund der 2 unterschiedlichen Materialien eine Dehnungsfuge (Abrissfuge, Acryl usw) setzen sollte. Ich möchte dies unbedingt vermeiden. Meine Idee wäre gewesen, mit Fassadennetz und Klebespachtel über beide Bauteile "zu gehen". Der Techniker der Firma Rigips kann nicht nicht sagen, ob durch das Netz ein späterer Riss kommen kann. Ein Bautechniker hat gemeint, dass er bei einem Schwager so gearbeitet hat und keine Risse aufgetreten sind (nach 3 Jahren). Habt ihr Erfahrung mit dieser Situation bzw dies ähnlich gelöst? Oder eine andere Idee? Mir geht es darum, unbedingt diese Dehnungsfugen zu vermeiden. Vielen, vielen Dank für euren Input und eure Hilfe! Lg, Franz
HilfeHilfe10.01.19 07:14
das kann dir pauschal keiner beantworten da es auch externe Faktoren gibt ( zB Klima außen / Temperatur innen )

aber warum weigerst du dich gegen ein standradverfahren ? eine Fuge kann so oder so reissen. Wir haben das beim dachüberstand zwischen Holz / Mauer und Aluminium

Deswegen sind immer Risse innerhalb paar mm Dehnungsfugen von der Gewähr ausgenommen und anzunehmen
ypg10.01.19 08:54
Willst Du das nackt lassen oder tapezieren?
Früher oder später bewegen die Objekte sich gegenläufig, das Material arbeitet.
Nordlys10.01.19 10:02
Haben es mit Netz versucht, riss. Dann ne Pfuschleiste aus Esche über die Fuge geklebt, weiss gestrichen. Das geht.
Dr Hix11.01.19 01:37
Risse im Übergang zweier unterschiedlicher Materialien können immer auftreten, müssen aber nicht. Es hilft dir insofern nicht weiter, wenn die Leute nun erzählen, dass es bei ihnen x Jahre gut ging, oder sich diese und jene Risse unterschiedlichster Ausprägung gebildet haben.

Ohne jetzt selbst allzu viel von der Materie zu verstehen, könnte ich mir folgende Lösungen vorstellen:

1) Tapezieren der gesamten Wand mit Malervlies, um evtl. entstehende Risse zu überbrücken
2) Die bestehende Mauer ebenfalls mit Gipskarton beplanken (aufkleben) und damit die Fuge überbrücken.
dehnungsfugenrigipsmauertapezieren