ᐅ Dachinnendämmung falsch ausgeführt - großer Schaden entstanden
Erstellt am: 05.01.24 15:23
Schorsch_baut08.01.24 11:26
Winniefred schrieb:
Aber ich bleibe dabei - wegen jeder Arbeit einen Sachverständigen zu beantragen ist weder nötig noch üblich. Wäre ja noch schöner, dass ich nicht nur die hohen Handwerkerkosten bezahle, sondern auch noch Sachverständigen-Kosten um den Meisterbetrieb zu bewachen. Auf der Rechnung steht übrigens "Meisterbetrieb für Akustik und Trockenbau".Seh ich auch so. Sachverständige wachsen ja auch nicht auf Bäumen. Wir hatten für ein Problem mit Mauerwerksfeuchte versucht, einen Sachverständigen zu finden. Keine Chance. Wir hatten versucht, uns dann selber zu informieren, was beim Thema Altbau schlimmer ist, als theologische Diskussionen. Viel Glaubensfragen und alle sind Experten, die anderen Verbrecher und Idioten. Wir mussten dann einfach vertrauen und dokumentieren.Winniefred08.01.24 11:45
Ja das stimmt. Man muss ja froh sein einen Handwerker zu finden, geschweige denn noch mehr Fachleute. 2017 war das noch schlimmer als jetzt.
Morgen habe ich Erstberatung beim Fachanwalt für Baurecht.
Morgen habe ich Erstberatung beim Fachanwalt für Baurecht.
Winniefred09.01.24 13:39
Der Anwalt sagt man kann mit Arglist/Vorsatz argumentieren, dass die Aussichten hierfür jedoch nicht sicher sind. Wir sollen erstmal eine Mängelanzeige schicken und eine Frist zur Mängelbeseitigung geben und wenn die abgelaufen ist, Sachverständigen beantragen und verklagen - sofern wir das wollen. Er sagte die Aussichten wäre sehr gut gewesen, wenn der Mangel binnen der ersten 5 Jahre aufgefallen wäre. Die sind aber natürlich vorbei, das wussten wir ja. Die Mängelanzeige mit Fristsetzung sollen wir in jedem Fall vornehmen, weil das in einem späteren Prozess ggf. wichtig werden könnte. Das werden wir nun auch tun. Ob wir dann weitergehen, weiß ich nicht. Das finanzielle Risiko müssen wir für uns noch bewerten.